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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 31.12.2003

Ausgelesen - Interview mit Britta Jürgs
Sharon Adler

Die Verlagsleiterin des 1997 von ihr gegründeten AvivA Verlags, der sich Frauen in der Kunst- und Kulturgeschichte widmet und auf diesem Gebiet Pionierarbeit geleistet hat



AVIVA BERLIN: Was lesen Sie zur Zeit und warum?

Britta Jürgs: Zur Zeit lese ich Elfriede Jelineks "Sportstück": schwierig, aber interessant. Warum? Weil ich viele ihrer frühen Bücher sehr gut finde, länger nichts mehr von ihr gelesen habe und gerade ein besonderes Interesse an österreichischen Schriftstellerinnen habe.

AVIVA BERLIN: Auf welche Neuerscheinung sind Sie gespannt?

Britta Jürgs:Normalerweise bin ich bei allzu vielen Preisen und Besprechungen schon wieder so skeptisch, dass ich ein Buch dann erst einmal gar nicht lesen mag. Anders ist es bei "Der Schwimmer" von Zsuzsa Bánk, einer der (Herbst-) Neuerscheinungen, die nun auf die Lektüre wartet und auf die ich, nach einigen Auszügen, jetzt sehr neugierig bin.

AVIVA BERLIN: Welches Buch würden Sie niemals verborgen?

Britta Jürgs:Eigentlich mag ich grundsätzlich gar nichts verleihen, werde aber doch immer wieder schwach, wenn ich jemandem meine Lieblingslektüren näher bringen möchte...

AVIVA BERLIN: Stellen Sie sich vor, Sie bekämen heute 1 Million Euro für Berlin. Welches Projekt würden Sie sofort retten oder in´s Leben rufen?

Britta Jürgs: Als Verlegerin, Büchernärrin und Mutter zweier Kinder im Kindergarten- bzw. Vorschulalter würde ich gerne Projekte wie "leseart" unterstützen, die sich mit viel Engagement und Enthusiasmus um die Literaturvermittlung für die Kleinen kümmern - damit auch in Zukunft noch gelesen wird.

AVIVA BERLIN:Wer ist für Sie der absolute Shooting-Star (im Kulturleben, weltweit) und wen halten Sie für unterschätzt?

Britta Jürgs: Mit absoluten Shooting-Stars habe ich so meine Probleme (s.o.). Für unterschätzt als Schriftstellerin halte ich Esther Dischereit, die nicht nur großartige Lesungen macht, sondern auch phantastische und eindringliche Bücher schreibt, die sich - ob Lyrik, Prosa oder Essays - meist um deutsch-jüdische Themen drehen. Ich würde ihr ein größeres Publikum und mehr Anerkennung in Deutschland wünschen.

Kultur Beitrag vom 31.12.2003 Sharon Adler 

   




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