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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 20.01.2006

100x Acht Frauen
Sarah Ross

Am 22. Januar 2006 findet die 100. Vorstellung der erfolgreichen Inszenierung "Acht Frauen" im Renaissance-Theater statt. Der Krimi begeistert bereits seit 2003 das Berliner Publikum.



Das Kriminalst├╝ck "Acht Frauen" von Robert Thomas begeisterte schon bei der Urauff├╝hrung 1961 im Th├ęatre Edouard-VII in Paris das Publikum. Seither hat das St├╝ck viele Theater- und FilmemacherInnen f├╝r Neuinszenierungen inspiriert.
So zum Beispiel Erich Ode in Berlin, der die deutschsprachige Erstauff├╝hrung fast gleichzeitig mit der Urauff├╝hrung auf die B├╝hne brachte, oder Francois Ouzon, durch dessen preisgekr├Ânte Filmversion das St├╝ck im Jahr 2002 auch in den Kinos zu sehen war. Catherine Deneuve, Fanny Ardant, Isabelle Huppert und Danielle Darrieux eroberten derzeit die Herzen von ├╝ber 2,1 Millionen KinobesucherInnen.

Auch Dietmar Pflegerl hatte sich bereits im Fr├╝hjahr 2003 diesem Krimi um acht Frauen und ihren toten Hausherren angenommen und es auf die B├╝hne des Berliner Renaissance-Theaters gebracht. Am 22. Januar 2006 findet bereits die 100. Vorstellung des St├╝ckes in Berlin statt.
Im Dezember 2005 wurde Ursela Monn f├╝r ihre Darstellung der Gaby mit dem "Goldenen Vorhang" des Berliner Theaterclubs geehrt. Nach Gastspielen in Klagenfurt und Leverkusen kehrt die Inszenierung von Dietmar Pflegerl ein letztes Mal vom 19. bis 29. Januar 2006 auf die B├╝hne des Renaissance-Theaters zur├╝ck. In dieser Serie ├╝bernimmt April Hailer die Rolle der Pierrette, und Kira Primke wird die Roller der Catherine spielen.

In dem Kriminalst├╝ck geht es um acht sehr lebendige Frauen und einen toten Mann, die sich in einer abgelegenen, eingeschneiten Villa auf dem Land befinden. Mit einem Messer im R├╝cken wird der Hausherr, der gleichzeitig der einzige Mann weit und breit ist, tot in seinem Bett gefunden. Als die Frauen Hilfe holen wollen, stellen sie fest, dass das Telefon nicht funktioniert und auch die Kabel des Autos durchtrennt sind. Und als sei das nicht genug: Auch das Gartentor kann nicht mehr ge├Âffnet werden. Da somit die acht Frauen eine geschlossene Gesellschaft bilden, muss sich der M├Ârder zwangsl├Ąufig noch im Haus befinden - der M├Ârder muss eine Frau sein!

Die Tatsache, dass jede von ihnen ein Motiv f├╝r diese Tat h├Ątte, denn Frauen fehlt es nie an Gr├╝nden, einen Mann umzubringen, erschwert die Suche nach der M├Ârderin. Ob die Ehefrau, die beiden T├Âchter, Schwester, Schwiegermutter, Schw├Ągerin, K├Âchin oder Kammerzofe - jetzt, wo Marcel nicht mehr da ist, kommt alles raus und zur Sprache. W├Ąhrend ihrer Suche nach der Wahrheit tun sich hier auf charmante Weise Abgr├╝nde auf, in die man als ZuschauerIn vergn├╝glich am├╝siert blickt, nicht zuletzt deshalb, weil man sich in den acht Protagonistinnen oder dem Hausherrn schnell selbst wieder erkennt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.renaissance-theater.de und www.berlin-buehnen.de.


100x Acht Frauen
Inszenierung von Robert Thomas
F├╝r das Renaissance-Theater eingerichtet von Elisabeth von Molo
Wann: 19. bis 21./ 24. bis 27. Januar 2006, 20 Uhr, 22. und 28. Januar 2006, 18 Uhr, 29. Januar 2006, 16 Uhr.
Wo: Renaissance-Theater Berlin

Besetzung: Ursela Monn, Elisabeth Baulitz, Kira Primke, Louise Martini, Ulrike Jackwerth, Regina Lemnitz, Barbara Kowa und April Hailer
Am Fl├╝gel: Adam Benzwi/ Harry Ermer
Regie Dietmar Pflegerl
B├╝hnenbild Bernd-Dieter M├╝ller
Kost├╝me Annette Zepperitz
Musikalische Leitung Adam Benzwi
Choreographie Melissa King
Spieldauer ca. 2 Stunden 15 Minuten

Kultur Beitrag vom 20.01.2006 Sarah Ross 

   




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