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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 20.01.2006

Ein Schiff wird kommen ...und die Liebe auch.
Daniela Krebs

Ein kurioser Film über einen arbeitslosen Berliner, der sich eine Frau kauft, sich mit Gangstern anlegt und in einem Koffer einen kleinen Jungen findet. Verwirrende und komplizierte Entwicklungen.



Bruno Winter (Karl Kranzkowski) war früher Chirurg in der DDR.
Er wurde jedoch aus diesem Beruf verbannt, da er dem Staat und den Funktionären als politisch nicht mehr korrekt untragbar wurde. Seitdem arbeitete er als Busfahrer. Eines Tages war er dann aber auch diesen Job los, deshalb machte er sich auf den Weg zu seinen Eltern aufs Land.

Seiner Mutter gelang es mit außergewöhnlicher Überredungskunst, Bruno zu überreden, sich eine Frau zu kaufen, um mit dieser ein neues Leben zu beginnen. Sie hatte sogar bereits eine Agentur herausgefunden, die diese ungewöhnliche "Ware" führte. Den Vorgang, eine Frau auf einem Bild auszuwählen und diese zu kaufen, findet er nicht merkwürdig, sondern sieht es als einzige Chance, noch eine Familie gründen zu können. Er hinterfragt auch nicht die Machenschaften der Vermittler, die Frauen im Katalog feilbieten. In dieser Situation wirkt Bruno auch eher als "Antiheld", da er sich mit der Situation zufrieden gibt und auf den Verkauf eingeht. Damit unterstützt er jedoch die kriminellen Handlungen der Verbrecher und steigert deren Umsatz.

Bei den dubiosen Frauenvermittlern, die Brunos Mutter empfohlen hatte, erwarb er dann schließlich eine junge und attraktive Frau. Noch am selben Abend wird Anita (Christina Große) geliefert, von Drogen betäubt. Bruno ist sofort angetan von der geheimnisvollen und faszinierenden Frau, doch die Begeisterung währt nicht lange: Die Vermittler wollen die Frau zurück, denn Anita habe nie zum Verkauf gestanden. Sie selbst wird von der Agentur dazu benutzt, in einem Koffer Kinder über die Grenze von Polen nach Deutschland zu schmuggeln.

Bruno gelangt nach einigen mysteriösen Zufällen in Besitz des Koffers mit einem kleinen vietnamesischen Jungen und einem gestohlenen Zirkuspferd. Des Weiteren hilft er Anita bei der Flucht. Dabei trifft er auf seinen Vater, der zusammen mit seinen revolutionären DDR-Kameraden auf einem Schützenpanzer und bewaffnet mit alten Gewehren den Reichstag erobern will.

Dieser Film zeigt das verwirrende Leben Brunos, der nur ein ruhiges und normales Dasein führen will. Durch etliche Zufälle wird dies jedoch scheinbar unmöglich gemacht und alles komplett auf den Kopf gestellt.

AVIVA-Tipp: Bruno stellt einen Helden in unheldenhafter Statur dar. Teilweise lethargisch wirkt er ständig von allem unberührt und unbekümmert. Seine Gefühle lassen sich nur aus seinen Handlungen ableiten. Seine Versuche, sein Leben unter Kontrolle zu bringen enden stets in neuen Problemen. Ein Film, der für ein richtiges Drama teilweise zu lustig und unwirklich ist, aber für eine Komödie zu tief greifend und bewegend.


Ein Schiff wird kommen
Regie: Pepe Planitzer
Deutschland 2003
DarstellerInnen: Karl Kranzkowski, Christina Große, Paul Faßnacht, Duc Vu Trung, Hermann Beyer, Carmen-Maja Antoni, Fabian Busch, Petra Kelling, Thomas Lawinky
FSK: ab 12
Länge: 104 Minuten
Erscheinungstermin: 15.12.2005
Kinostar Vertrieb
www.kinostar.com/schiff


Kultur Beitrag vom 20.01.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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