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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 31.01.2006

6. Ausstellung der SenatsstipendiatInnen Bildende Kunst 2005 und 2006
Stefanie König

Gezeigt werden Fotografien und Objekte der KünstlerInnen Sybille Kesslau und Sofia Hulténs. Neben der Präsentation besteht die Möglichkeit zum offenen Gespräch.



NEWS Aufgrund eines Brandes ist die Kunstbank in der Brunnenstraße bis auf weiteres geschlossen. Die geplante Eröffnung von Sofia Hultén und Sybille Kesslau in der Kunstbank kann bedauerlicherweise nicht statt finden. Die weiteren Vorträge der kommenden Stipendiatinnen und Stipendiaten finden weiterhin regelmäßig an jedem 1. Mittwoch des Monats im NBK statt.
Weitere Infos http://senwisskult.berlin.de

Seit dem 7. Oktober 2005 präsentiert die Kunstbank Berlin monatlich wechselnde Ausstellungen der SenatsstipendiatInnen Bildende Kunst.
Jeweils am Tag vor der Eröffnung - dem ersten Donnerstag im Monat - laden die jungen KünstlerInnen zu einem Gespräch in der Reihe "Senatsstipendiatinnen und Stipendiaten zu Gast im NBK" ein. Die beiden Künstlerinnen im Monat Februar, Sybille Kesslau und Sofia Hulténs, werden von Annette Maechtel, Mitglied der Fachjury, vorgestellt, zusätzlich wird es eine Einführung in ihre Werke geben.

Sybille Kesslau zeigt in der Kunstbank ein "Mappenmöbel" und präsentiert die dazu passenden Accessoires: eine Mustermappe, einen Beutel mit dem Aufdruck: "Künstler mit Beutel mit Mappe", sowie die Fahnen-Reklame: "Galerie mit Mappenmöbel".
Zur Ausstellungseröffnung am 2. Februar, sowie während der folgenden Ausstellungszeit, sind alle KünstlerInnen herzlich eingeladen, ihre Mappen in das Mappenmöbel einzuwerfen. BesucherInnen können sich bereits vorhandene Mappen anschauen. Dazu erklärt die Künstlerin: "Das Mappenmöbel ist gegenständliche Kritik an Berufsstrukturen und formale Lösung derselben, eine Art Schatztruhe, aus der Künstlern, Galeristen und Kuratoren schöpfen können, insofern sie von Künstlern gefüllt, von Galeristen und Kuratoren platziert wird. Selbst in den Ateliers wäre das Mappenmöbel ein Gewinn, insofern es den Austausch unter Künstlern motiviert, und das Einzeldasein beendet?! Alles könnte so einfach sein und zudem um ein vielfaches produktiver, gäbe es das Mappenmöbel."

Sofia Hulténs Objekte, Fotografien und Videos erzählen von der Beziehung zwischen Menschen und Gegenständen. Sie versteht ihre künstlerische Auseinandersetzung zunächst als skulpturale Befragung von Fundstücken: Welche Eigenschaften vermag ein Material jenseits seiner herkömmlichen Funktionalität zu entfalten, wie handeln die Stoffe, wenn sie misshandelt werden? Dieser Ansatz zieht nicht nur die gebräuchliche Bestimmung eines singulären Objektes in Zweifel, er erschüttert auch das Ordnungssystem, das sich über die Definition seiner Gegenstände begreifen muss. Sofia Hulténs Arbeit ist ein Akt des fortwährenden Aufhebens, der zerstörerischen Neuerfindung von Denkmodellen, in denen auch die Protagonistin zum Instrument werden kann, wenn sie die Dinge und das Selbst einander so lange anpasst, bis beide jede Unauffälligkeit verloren haben.


Sofia Hultén, Sybille Kesslau
Eröffnung: Donnerstag, 2.Februar 2006,19-22 Uhr
in der Kunstbank (Brunnenstr. 188-190, Berlin-Mitte)
Ausstellungsdauer: 3.-25.Februar 2006
Öffnungszeiten: Mittwoch-Samstag, 14-18 Uhr

Offenes KünstlerInnengespräch mit Sofia Hultén und Sybille Kesslau in der Reihe "Senatsstipendiatinnen und Stipendiaten zu Gast im NBK"
Mittwoch, 1. Febraur 2006, 19 Uhr
im NBK, 1. Stock (Chausseestr. 128, Berlin-Mitte)

Eröffnung immer am ersten Donnerstag im Monat, 19-22 Uhr in der Kunstbank.
Vortrag der KünstlerInnen immer am ersten Mittwoch im Monat, 19 Uhr im NBK.

7.10.-29.10.2005: Martin Kaltwasser + Takehito Koganezawa
4.11.-26.11.2005: Nicole Schuck + Caro Suerkemper
2.12.-23.12.2005: René Lück + Martin Städeli
6.1.-28.1.2006: Anette Rose + Susanne Pomrehn
3.2.-25.2.2006: Sofia Hultén + Sybille Kesslau
3.3.-25.3.2006: Tilman Wendland + Ella Ziegler
7.4.-29.4.2006: Iris Kettner + Michael Stevenson
5.5.-27.5.2006: Fernando Bryce + Eva-Christina Meier
9.6.-1.7.2006:Marc Brandenburg + Martin Conrads


Galerieraum in der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Brunnenstrasse 188-190
10119 Berlin, U8 Rosenthaler Platz
Fon: 0049 (0)30 90228-870

Weitere Informationen erhalten Sie ab dem 1. Februar 2006 auf der Website oder in der Kunstbank bei Christiane von Gilsa.
www.kultur.berlin.de


Kultur Beitrag vom 31.01.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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