Athletisch-unprätentiöse Ballett-Premiere an der Komischen Oper - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Happy End 120 BPM Juden, Christen und Muslime. Im Dialog der Wissenschaften 500-1500
Aviva-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 10.02.2003

Athletisch-unprätentiöse Ballett-Premiere an der Komischen Oper
Anja Kesting

Die gefeierte Choreographin Deborah Colker stellt sich mit "Casa" ihrer größten Herausforderung. Bis Juni 2003 ist das Ballett zu sehen



Ein Ballett, inspiriert vom Weimarer Bauhaus, in dem sich innerhalb eines Bühnenbildes ein einziges Thema entwickelt. Colker arbeitet mit einem durchgängigen Motiv: dem Alltagsleben, seiner Banalität und der Architektur der Bewegung. Das Haus dient als Grundlage für eine Ästhetikdiskussion und der Frage nach dem Sinn von Schönheit.

Exklusiv für die Compagnie des BerlinBalletts kreierte die Künstlerin das Stück "Ela", das sie als Prolog für "Casa" konzipiert hat. In Berlin feiert die Brasilianerin damit jetzt Weltpremiere. Die neue Choreografie zu Musik von Henryck Mikolaj Górecki und Maurice Ravel handelt vom Menschen in seinem philosophischen Umfeld, aber auch von seiner Verführbarkeit und den Versuchungen, denen er unterliegt.

"Casa" ist eine untypische Aufführung. "Das Haus ist unsere Bühne, alle Bewegungen finden darin statt", erklärt Deborah Colker. Die ZuschauerIn muß sich das so vorstellen: Das Haus hat eine Höhe von 6,60 Metern mit einer Vielzahl verschiedener Räume, die auf drei Ebenen verteilt sind. Das Stück verlangt von den Tänzern absolute Kontrolle und die Kenntnis einer sehr speziellen Bewegungssprache. "Für mich ist das eine besondere Erfahrung, das Haus mit neuen Tänzern zu beleben, es in ein neues Berliner Haus zu verwandeln", berichtet Colker über ihre Arbeit an der Komischen Oper. "Die Tänzer sind diejenigen, die das Haus lebendig machen mit ihrer Persönlichkeit, ihren Lebenserfahrungen und ihren Bewegungen. Ich weiß, das ist eine große Herausforderung für uns alle, weil die neuen Tänzer nicht gewohnt sind, diese Art der Beziehung zwischen Bewegung und Raum darzustellen."



Ballett "Casa" und Prolog "Ela" (Uraufführung)
Komische Oper
www.komische-oper-berlin.de
Inszenierung/Choreographie: Deborah Colker
Konzept: Deborah Colker/Flavio Colker
Bühnenbild: Gringo CardiaMusikalische Leitung: Matthias Foremny
Pianist: Claudius Tanski
Mit dem Ensemble des BerlinBallett und dem Orchester der Komischen Oper Berlin
Aufführungen: 18. und 25. Februar, 01 und 14. März, 21. April,
02. und 10. Mai, 14. Juni 2003, jeweils 20:00 Uhr.
Inszenierung im Gespräch 18. Februar 2003, im Anschluss an die Vorstellung

Kultur Beitrag vom 10.02.2003 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken