Oh mein Gott - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Juden, Christen und Muslime. Im Dialog der Wissenschaften 500-1500 DIE FLÜGEL DER MENSCHEN Happy End
Aviva-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 17.01.2006

Oh mein Gott
AVIVA-Redaktion

Lilly Walden erschüttert als altjüngferliche Sekretärin singend, puppenspielend, tanzend und trompetend die Grundfesten der großen Weltreligionen. Fundamentalismuskritik zum Nachdenken und Amüsieren



"Fundamentalismus heute" - zu diesem Thema ist ein Vortrag angekündigt. Hochrangige V ertreter der großen Weltreligionen sind geladen und versammelt. Doch als der Hauptredner, ein Züricher Professor ausfällt, springt seine altjüngferliche, aber vielseitig begabte Sekretärin improvisierend für ihn ein und zieht alle Register der Unterhaltungskunst, um das Publikum bei Laune zu halten. Singend, puppenspielend, tanzend und trompetend erschüttert sie mit blitzgescheiter Naivität die heiligen Grundfesten der großen Weltreligionen. Fundamentalismuskritik zum Nachdenken und Amüsieren.

Lilly Walden als Sekretärin am Artistenxylophon umgeben von heiligen Exzellenzen
Lilly Walden zitiert aus den Heiligen Schriften, ob christlicher, jüdischer, buddhistischer oder muslimischer Couleur und ermöglicht mit ihrem komisch-grotesken Glaubenstheaterstück einen kritischen Blick auf die zentralen Aussagen großer Religionen. Ein idealer Einstieg zur Einführung oder Diskussion kritisch-theologischer Fragen!

Zum Hintergrund:
Die Menschen suchen nach einem geistigen Fundament, auf das sie ihr Leben bauen können. Deshalb beschäftigen sie sich mit Religionen und studieren alte Schriften.
Für die Frau ergibt sich dabei das Problem: sie kann einen Glauben - welchen auch immer - nur annehmen, wenn sie zugleich bereit ist, sich selbst als minderwertiges Wesen zu akzeptieren. Denn als minderwertig gegenüber dem Mann wird sie in allen so genannten Heiligen Schriften beschrieben.
Ein Mann im Gegenzug erfährt, dass er allen Frauen überlegen ist. Deshalb tun sich Männer mit dem Glauben oft leichter.
Alle Männer und Frauen, die ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Verhältnis dem anderen Geschlecht gegenüber wollen, finden logischerweise schwer eine Heimat in den organisierten Religionen.

Zur Darstellerin und zum Regisseur:
Lilly Walden hat schon in anderen Stücken Mord & Totschlag aus Glaubenseifer entlarvt und ausgelacht und macht sich seit 1984 als radikal denkende Komödiantin einen Namen. Sie wurde mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 1989 und mit der Barocken Sau vom Bodensee 1993 ausgezeichnet.
Hubsi Kramar zählt seit Jahrzehnten als Aktionist, Schauspieler (Bühne und Film) und Regisseur zu den wichtigsten Protagonisten der freien Theaterszene, dessen Werk politischem Engagement zutiefst verbunden ist.

Für Gruppen steht Lilly Walden auf Anfrage nach der Aufführung gern für Informationen und Diskussion zur Verfügung.

Oh mein Gott
Text & Darstellung: Lilly Walden
Regie & Dramarturgie: Hubsi Kramar
Premiere 15.02.2006
Weitere Spieltage: 16.-19.02.2006 und 23.-26.02.2006 und 02.-04.03.2006
Jeweils 20:00 Uhr, Eintritt: 13,- / erm. 9- Euro
HANS WURST NACHFAHREN
Theater am Winterfeldtplatz
Gleditschstraße 5
10781 Berlin
Kartentelefon: 216 79 25
eMail: info@hans-wurst-nachfahren.de
Infos unter www.hans-wurst-nachfahren.de

Kultur Beitrag vom 17.01.2006 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken