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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.03.2003

Ein Film von Sandrine Veysset
Anja Kesting

Martha ist eine schlechte Mutter. Obwohl sie ihre Tochter liebt, lässt sie ihren Haushalt verkommen, raucht, geht gerne in Bars, vergisst ihr Kind. Eine Schlampe, wie sie im Buche steht



Martha (Valérie Donzelli) ist eben nicht zum Muttersein geboren. Wenngleich sie mit ihrer Tochter Lise (Lucie Regniér) spielt, singt und herumtollt, ist doch ihre eigene Freiheitsliebe größer. Martha ist die Unruhe in Person und kaum in der Lage, die Routine eines normalen Familienlebens aufrechtzuerhalten.

Trotz allem führen Martha, Lucie und Reymond (Yann Goven) ein relativ glückliches Leben in einer kleinen französischen Provinzstadt. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie mehr schlecht als recht mit dem Verkauf von Second-Klamotten auf den Wochenmärkten der umliegenden Städte.

Wenn nicht die dunklen Schatten der Vergangenheit wären. Regisseurin Sandrine Veysset deutet nur unterschwellig und vage daraufhin, dass Martha eine traurige Kindheit hatte. Beim Besuch ihrer Schwester in Spanien, die sich von ihrer Vergangenheit befreit hat, gerät Martha immer tiefer in den Strudel der Depressionen.

Jetzt wirken die drei Menschen, wie ein aus Kanistern und Schnüren zusammengezimmertes Floss, das jeden Augenblick auseinander zubrechen droht. Martha entwickelt eine gefährliche Unberechenbarkeit, von der auch ihre kleine Tochter betroffen ist.

Schauspielerin Valérie Donzelli, schön, erdverbunden, exzellent, spielt Martha mit all ihren Facetten und Gefühlsschwankungen, die fast sekündlich wechseln.
Sie zeichnet das Bild einer Frau, die sich die Freiheit nimmt, immer wieder auszubrechen und der Unerträglichkeit des eigenen Daseins zu entfliehen.

"Martha...Martha" erhielt in Cannes 2001 den Preis der internationalen Filmkritik und auf den Cinestival 2001 den Publikumspreis.



"Martha...Martha"
Regie: Sandrine Veysset
DarstellerInnen: Valérie Donzelli, Yann Goven, Lucie Régnier
Frankreich 2000
97 min OmU
Freigegeben ab 12 Jahren
Filmstart: 6. März 2003
www.peripherfilm.de/marthamartha

Kultur Beitrag vom 01.03.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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