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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 10.03.2003

Held ohne Furcht
Anja Kesting

Hell´s Kitchen - ein berühmt berüchtigter Stadtteil von New York ist mal wieder Schauplatz eines Heldenepos. "Daredevil" will nach Spiderman und Batman die Menschheit vor dem Bösen retten



Eine weitere Comicverfilmung, die zudem nichts Neues bringt, sondern Altbewährtes aus dem Action-Genre kopiert: Düstere Gestalten, dunkle Gegenden, irreale Kampfszenen und viel Regen sind die Hauptingredienzien dieses Streifens, gewürzt mit einer Spur Humor.

"Daredevil" bedeutet im englischen soviel wie der "Waghalsige", im deutschen Sprachgebrauch verwendet man es für Teufelskerl. Die Vorlage für die in den USA erfolgreiche Verfilmung ist ein Marvels-Comic, den der Zeichner und Geschichtenerzähler Bill Everett erfand. Die Amerikaner waren von ihrem Superhelden begeistert. Innerhalb von drei Tagen spielte "Daredevil" 43,5 Millionen Dollar ein. Hier in Deutschland startet der Film am 20. März 2003, ob Regisseur Mark Steven Johnson den deutschen Geschmack getroffen hat, wird sich zeigen.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Als Kind nimmt Matt Murdock (Ben Affleck) einem Gabelstapler die Vorfahrt, der rast in mit radioaktiver Substanz gefüllte Tonnen, diese schlagen leck und Flüssigkeit ergießt sich über den Jungen.
Der verliert sein Augenlicht, aber seine übrigen Sinne werden durch den Unfall geschärft. Sein Vater Jack (David Keith), ein Preisboxer, wird von dem fiesen, aber brillant spielenden, Kingpin (Michael Clarke Duncan) ermordet. Ab diesem Zeitpunkt schwört Matt Rache.
Als angesehener, blinder Anwalt setzt er sich tagsüber vor Gericht für die Schwachen ein. Nachts streift er als Rächer durch die Straßen und über die Dächer New Yorks und übt Gerechtigkeit, wo die Justiz versagt hat.
Was fehlt einem Held zum Glücklichsein?
Erwiesenermaßen eine Frau an seiner Seite, die findet er in Elektra Natchios (Jennifer Garner). Reiche Milliardärstochter und kampferprobte, dabei immer gutfrisierte Amazone.

"Wir verwendeten viele Bilder aus den Comics direkt als Storyboards, das erleichterte das Drehen ungemein", so Regisseur Mark Steven Johnson, der auch das Drehbuch verfasste. Der ambitionierte Comic-Fan war dabei sehr darauf bedacht, den Geist der Vorlage zu erhalten.

"Daredevil" ist ein Film für eingefleischte Comicfans. Für die übrigen CineastInnen bietet der Streifen wenig.



"Daredevil"
Regie: Mark Steven Johnson
DarstellerInnen: Ben Affleck, Jennifer Garner, Michael Clarke Duncan, Jon Favreau, Colin Farrell, David Keith
Fsk: ab 13 Jahren
103 Minuten
Filmstart: 20. März 2003
www.daredevil.com

Kultur Beitrag vom 10.03.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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