Lesen und Hören - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Regina Schmeken. Blutiger Boden Happy End
Aviva-Berlin > Kultur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 22.08.2006

Lesen und Hören
AVIVA-Redaktion

Vom 05. bis 16. September 2006 bietet das "6. internationale literaturfestival berlin" den LiteraturliebhaberInnen wieder ein beeindruckendes Programm. Lesungen, Konzerte, Ausstellungen...



...und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen mit bewegenden AutorInnen und KünstlerInnen versprechen rasendspannende Begegnungen und interessante Neuentdeckungen.

Das Haus der Berliner Festspiele wird auch dieses Jahr wieder hauptsächlicher Veranstaltungsort der 6. internationales literaturfestivals berlin sein. Aber auch an ungewöhnliche Lokalitäten werden die Leseratten gelockt, wie zum Beispiel ins Gefängnis. Auch im Institut français, Instituto Cervantes sowie anderen Kulturinstituten und Theatern, in Bibliotheken und Buchhandlungen wird im Rahmen des Festivals gelesen, palavert und diskutiert.
Insgesamt 100 AutorInnen werden in knapp 200 Veranstaltungen Einblicke in die neuen und aber auch die tradierten Tendenzen der Literaturwelt geben. Immerhin 32.000 BesucherInnen konnte das Festival im letzten Jahr verzeichnen.

Die diesjährige Eröffnungsrede wird der Schriftsteller Édouard Glissant aus Martinique nach einer Einführung von Abdelwahab Meddeb halten. Am Abend wird dann der gefeierte Star der Weltmusikszene Natacha Atlas die erwartungsvollen Leseratten auf die buchstabenintensiven Tage einstimmen. Die Sängerin verschmilzt die verschiedensten Stile von Drum’n’Bass über Funk zu Chanson mit orientalischen Klängen und arabischem Gesang zu einem einzigartig-exotischen Groove.

Novitäten stehen während der 12 Festivaltage gleichberechtigt neben anerkannten Größen der Weltliteratur. Ein ausgeklügeltes Auswahl-System ermöglicht die herausragende Mischung, die in einem lebendigen und polyglotten Forum präsentiert wird.

So schlagen in der Programmsparte Literaturen der Welt JurorInnen jeweils zwei Autorinnen und Autoren ihrer Wahl vor, die dann eingeladen werden. Wei Hui aus China, Patricia de Souza aus Peru/Frankreich und Deborah Eisenberg aus den USA zum Beispiel haben auf diesem Weg zum Festival gefunden.

Ergänzt wird die Jury-Auswahl durch die Gäste des Programms Kaleidoskop. Diese werden von der Festivalleitung eingeladen. Dies ermöglicht die Reaktion auf aktuelle, kulturelle und politische Entwicklungen, sowie auf besonders bemerkenswerte Neuerscheinungen. Außerdem werden die Gäste des DAAD Berlin eingeladen. Um auch hier nur einige der schillernden Namen der Gästeliste zu nennen: Isabel Allende, Irene Dische, Slavenka Drakulic, Ulla Hahn, Doris Lessing, Margriet de Moor und Uljana Wolf.

Als Specials werden neben Literatur hinter Gittern auch die Internationale SLAM!Revue im Ballhaus Ost geboten. In der Programmsparte Internationale Kinder- und Jugendliteratur sind in diesem Jahr zwölf AutorInnen und IllustratorInnen aus aller Welt zu Gast. Dieser Programmteil versteht sich als Initiative zur aktiven Leseförderung. Er möchte Kindern und Jugendlichen neue und gemeinschaftliche Zugänge zu Büchern und zum Lesen vermitteln, ihnen Horizonte eröffnen. Gast hier unter anderem Jostein Gaarder.

Fokus frankophone Literaturen gibt Einblicke in die französischsprachige Literatur. Mit Édouard Glissant als Eröffnungsredner ist ein erster thematischer Bogen gespannt worden: Die karibischen Archipele als paradigmatischer Schauplatz einer "Kreolisierung", die die ganze Welt erfasst, stehen im Mittelpunkt seines Denkens. Die frankophone Literatur des 21. Jahrhunderts zeichnet sich durch die kulturelle Heterogenität der AutorInnen aus. Auch die "peripheren" Blickwinkel wie die des Maghreb und Schwarzafrikas werden in den Fokus gerückt.
Erste Einblicke in die besondere Reichhaltigkeit, aber auch das Konfliktpotential einer durch Kolonisierung und Migration geprägten Gesellschaft, geben die drei lange Nächte der Frankophonen Literaturen.

In Kooperation mit dem Informatikjahr wird die Rolle des Internets als Medium der Sprache, der Literatur und der Informationsvermittlung diskutiert. Das Programm Reflections existiert seit dem Jahr 2002. Es wurde ins Leben gerufen anlässlich des ersten Jahrestages der Ereignisse des 11. September. Unter anderem wird in den Reflections die Entwicklung Chinas thematisiert werden.

Das vollständige Programm unter www.literaturfestival.com

Kultur Beitrag vom 22.08.2006 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken