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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 02.04.2003

Höllenqualen in der Walpurgisnacht
Frauke Herweg

Eine einst aufrechte Sozialistin begegnet den Schatten ihrer Vergangenheit. In den Kammerspielen stehen in Jenny Erpenbecks "Leibesübungen für eine Sünderin" verdrängte Erinnerungen wieder auf



Eine Frau (Jutta Wachowiak) bekommt Besuch. Einst hat die begeisterte Sozialistin ihren Mann ausspioniert. Jetzt rächen sich ihre verdrängten Erinnerungen an ihr. "Nur wer verdrängt überlebt", ist ihr Motto. Doch in der Walpurgisnacht gibt es keine Rettung vor den bösen Erinnerungen. Sie tauchen in der Gestalt des Dienstmädchens, der Schwester, des Schwagers und zwei Hundefrauen wieder auf.

Die Sünderin erlebt Höllenqualen: Sie schwebt auf einem Besen durch die Luft, wird von ihrem einstigen Schwager vergewaltigt und von ihrem Dienstmädchen gequält. Erpenbecks Fantasien sind grotesk und beängstigend absurd.
Mitunter entpuppen sich die mit Bedeutung aufgeladenen Szenen jedoch einfach nur als platt. Die Tochter, von der Mutter in den Selbstmord getrieben, wird als Braten wiedergeboren und von der versammelten Mannschaft verspeist. Im Wald der Erinnerung sprießt sie schließlich als Pilz aus dem Boden.
Erpenbecks Auftragsarbeit für das Deutsche Theater ist schwere Kost und bisweilen ärgerlich. Wunderschön allerdings die von Sascha Groß entworfene Bühne. In seinem aus dem Boden schießenden Wald gruselt es sich angenehm.



Leibesübungen für eine Sünderin
Kammerspiele des Deutschen Theaters
Nächste Spieltermine 13. und 26. April, jeweils 20 Uhr
Kartentelefon: 030/28441225
www.deutschestheater.de

Kultur Beitrag vom 02.04.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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