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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 13.08.2005

Das Wartezimmer ins Irgendwo oder Nirgendwo
AVIVA-Redaktion

Hinter Gittern zeigen weibliche Häftlinge am 16. August 2005 um 18 Uhr in der JVA-Lichtenberg ihre kreative Arbeit auf der Bühne. Die Theaterproduktion führt aus dem Moloch der Langeweile und...



... zeigt, worauf die Insassinnen warten.
"Das Wartezimmer ins Irgendwo oder Nirgendwo"
Inhaftierte der Justizvollzugsanstalt für Frauen Berlin auf der Theaterbühne

Die Insassinnen der JVA Berlin haben zusammen mit der Theatergruppe Kollektiv VolkArt das Stück "Das Wartezimmer ins Irgendwo oder Nirgendwo" geschrieben und inszeniert. Gemeinsam mit der Theatergruppe probten die inhaftierten Frauen ihren Auftritt in beiden Anstaltsstandorten.
"Wir warten auf irgendetwas! Etwas, was wir schon immer wollten: sagen wollten, machen wollten, sehen wollten, glauben wollten. Wir warten geduldig, weniger geduldig, gar nicht geduldig – aber wir warten. Irgendwann wird auch Deine Nummer gezogen werden, und es kann sein, dass dann nicht das passiert, was Du erwartet hast – aber vielleicht passiert etwas, was Dich nicht mehr zurückkehren lässt."
So äußern sich die Häftlinge über ihr Leben in der Strafanstalt. Sie warten auf etwas, aber auf was sie warten, ist ihnen noch nicht klar. Das und anderes zeigen die Laien-Schauspielerinnen den ZuschauerInnen.
Die Aufführung am kommenden Dienstag folgt einer erfolgreichen Premiere des Theaterstücks im ausverkauften Hebbeltheater HAU 2 im Mai dieses Jahres.
Ort der Inszenierung ist die JVA für Frauen in Lichtenberg, Alfredstraße 11, 10365 Berlin. Am Dienstag, den 16. August 2005 um 18 Uhr beginnt die Aufführung.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich rechtzeitig unter den Rufnummer 030 / 902553-643 oder -646 anzumelden

Der Einlass ist ab 17.30 Uhr, im Anschluss an die einstündige Aufführung besteht die Gelegenheit zu Gesprächen mit den AkteurInnen.


Kultur Beitrag vom 13.08.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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