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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 15.09.2005

Schamaninnen in Korea
AVIVA-Redaktion

Im Rahmen des Festivals "Shamanism Now" zeigt der Fotokünstler Kim Soo-Nam in der Werkstatt der Kulturen vom 19.09. bis zum 23.10.2005 Bilder schamanistischer Initiationszeremonien



Der Fotograf Kim Soo-Nam, als Chronist des heutigen koreanischen Schamanismus weltweit hoch geachtet, dokumentiert mit seinen Fotos schon seit 20 Jahren schamanistische Initiationszeremonien (Naerim Kut). Anlässlich der Erstveröffentlichung seines zwanzigbändigen Fotowerks über koreanische Schamanenzeremonien im Jahr 1983 schrieb Kim Soo-Nam: "Die Bilder erzählen in bewegendster, theatralisch-dramatischer Weise von Leben und Tod, von Schmerz und Freude, Verzweiflung und Hoffnung. Sie sind Zeugnisse einer im Verschwinden begriffenen, schützenswerten Kultur."

Obwohl sich schon die Hälfte der SüdkoreanerInnen als nicht religiös bezeichnet, bewahrten sich die SchamanInnen ihre geistige Autorität. Als älteste spirituell-religiöse Kraft im Land überlebte sie die kulturellen Veränderungen. Aber nicht nur das: Die weibliche Deutungsmacht besitzt zudem großen Einfluß auf die zeitgenössische koreanische Kunst- und Theaterszene.

Der Schamanismus in seiner traditionellen Art und Weise ist vom Untergang bedroht, da er sich im Kontext eines dramatischen ökonomischen, sozialen und kulturellen Wandels zunehmend tranformiert. Seine Anpassungsfähigkeit und Flexibilität zeigen seine Lebendigkeit, bergen aber auch die Gefahr der Profanisierung und Banalisierung spiritueller Praxis.

Von staatlicher Seite wurde der Schamanismus inzwischen anerkannt und zum Nationalen Kulturerbe erklärt. Im Wandel der Gesellschaft wird sich zeigen, ob der Schamanismus der globalen Moderne gewachsen ist und welche Rolle er in der koreanischen Avantgarde-Kunst spielen wird.

Das komplette Veranstaltungsprogramm finden Sie im Netz unter: www.werkstatt-der-kulturen.de

Vernissage: "Schamaninnen in Korea": Di 20.9.05, 19 Uhr
Veranstaltungsort: Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32
2049 Berlin-Neukölln
Fon: 030 - 60 97 70-0
Ausstellungsdauer: 19.9. - 23.10.05, 10:00 - 21:00 Uhr (außer Mo)

Kultur Beitrag vom 15.09.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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