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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 07.10.2005

Tanzkredit Korea
Karin Effing

Drei Choreographinnen des zeitgenössischen Tanzes treffen in der Kulturbrauerei zusammen und inszenieren die legendäre Bar "Golden Helmet", "Chen"(Sex, 10, Kreuz) und "Die Blume Azalee".



Freitag, 21. Oktober 2005, 20 Uhr

Drei Freischaffende koreanische Choreographinnen stellen ihre Produktionen vor. Im Tanzen sprechen sie über die Tabus und das Jenseits unseres Lebens - mal explosiv, aggressiv und provozierend, mal enthaltsam und friedvoll.
Nach Gastspielen in mehreren deutschen Städten treten die koreanischen TänzerInnen nun gemeinsam in Berlin auf.

Golden Helmet
Dance Company Blue Elephant
Choreographin: In-Jung Jun
(90 Minuten), aufgeführt von 5 TänzerInnen (In-Jung Jun, Soo-Jung Kim, Jun-Ki Kim, Nina Patricia Haenel und Petro Tiago Fonseca Mendes) und 3 MusikerInnen, live von Whoolo (koreanische traditionelle Musik mit Elektro-Instrumenten)

"Golden Helmet" ist eine legendäre Bar in Seoul, in der sich Mitte der Neunziger Jahre KünstlerInnen, Intellektuelle und "ganz normale Menschen" trafen. Die Bar war Schauplatz einer Kunst, die nicht auf Bühnen stattfindet, sondern mitten im Leben steht. Lachen und Weinen, Austausch und gegenseitige Inspiration: Die Grenzen zur Kunst waren fließend.
Es war eine Zeit des Aufbruchs und der Experimente, die - obwohl typisch koreanisch - viele Parallelen zur Entwicklung in Deutschland aufweist. Korea ist ein geteiltes Land, im Süden waren alle Energien auf den wirtschaftlichen Aufschwung ausgerichtet. In den Neunzigern stellten sich neue Fragen: Was tun mit Freiheit und Wohlstand? Ist Kapitalismus ein Wert an sich? Führt die Teilung eines Landes zwangsläufig zu Schwarz-Weiß-Denken? Fragen wie diese lagen in der Luft, und junge KünstlerInnen nahmen sich ihrer an, spartenübergreifend und abseits der offiziellen Kulturstätten. Sie drängten dahin, wo das Leben war. Zum Beispiel in Bars wie "Golden Helmet". Das Stück handelt aber auch vom Zerbrechen der Illusionen, die junge KünstlerInnen in Korea einst hatten: Sie verloren den Glauben daran, dass es im Westen, in Europa oder den USA, eine größere Freiheit gäbe, die letztlich eine bessere Kunst ermögliche.

Cross, Ten
Dance Theatre "The Sixth Sense"
Choreographin: Ae-Sook Jang
(15 Minuten), aufgeführt von zwei TänzerInnen (Ae-Sook Jang und Seung-Min Yang)

In der koreanischen Sprache werden "sexuelles Treffen von Mann und Frau" sowie die Zahl "10" und "Kreuz" alle gleich ausgesprochen: "Ship". "Cross, Ten" schildert die Begegnung zwischen einem Mann und einer Frau. Die Zahlen von 1 bis 9 entwickeln sich, dann entsteht das ganz Neue. Es ist ein Zusammentreffen von Horizontal und Vertikal. Es ist die Vervollkommnung.

Die Blume Azalee
Choi Kyung Shil Dance Company
Choreographin: Choi Kyung Shil
(16 Minuten), ein Solo mit Choi Kyung Shil

"Wenn du mich nicht gerne hast, werde ich dich in aller Ruhe gehen lassen. Ich werde einen Arm voll Azaleen pflücken, auf deinen Weg verstreuen. Schritt für Schritt auf deinem Weg, tritt sanft auf die Blumen. Wenn du weggehst, weil du mich nicht gerne hast, werde ich keine Tränen vergießen."

Kesselhaus der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin
Tickets: 13 Euro / ermäßigt 8 Euro
Ticketbestellung: 030 – 44315151
Weitere Infos unterwww.kulturbrauerei-berlin.de


Kultur Beitrag vom 07.10.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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