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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 17.10.2005

Così fan tutte
Karin Effing

Doris Dörries Inszenierung des Beziehungswirrwarrs zweier junger Männer, die ihren Frauen nicht trauen und sie auf die Probe stellen, ist bis April 2006 an der Staatsoper zu sehen.



In ihrer ersten Operninszenierung "Così fan tutte" widmet sich die Autorin und Regisseurin Doris Dörrie den wechselhaften Gefühlen der Liebenden. Als ausgewiesene Expertin für Beziehungsfragen brachte sie mit großem Erfolg beim Publikum die mozartschen Partnertausch-Komödie auf die zeitgenössische Bühne. Sie siedelt die Handlung des lange unterschätzten Werkes, in den 1970er Jahren an. Das Thema Sehnsucht, dass die Figuren dieser Oper mit den "romantischen" Idealen der 68er-Bewegung verbindet, stellt sie in den Vordergrund. Christian Sedelmayer entwarf dazu Bühnenbild und preisgekrönte Kostüme.
Nach ihrem gefeierten Operndebüt "Così fan tutte". erarbeitete sie die Inszenierungen Puccinis "Turandot"und jüngst Verdis "Rigoletto".

Zum Inhalt des Werkes, das Thomas Bernhard in "Elisabeth II" als "einzige Oper, die überhaupt wert sei" bezeichnet:
Zwei junge Männer, Ferrando und Guglielmo, schwören auf die Treue ihrer Geliebten, die ihr Freund Don Alfonso in Zweifel zieht. Wie überhaupt die Treue aller Frauen. Im Wahnwitz der Männermanier wird dabei die eigene Untreue beiseite gelassen. Der Philosophielehrer schlägt Ferrando und Guglielmo eine Wette vor: Wenn sie 24 Stunden seinen Anweisungen folgen, will er ihnen beweisen, dass auch ihre beiden Verlobten, Dorabella und Fiordiligi, einer Prüfung nicht standhalten werden. Die beiden Männer willigen ein und nehmen bewegend Abschied von ihren Geliebten. Angeblich auf höheren Befehl hin werden sie abberufen, um sich in der Ferne großen Gefahren auszusetzen. Dorabella und Fiordiligi schmerzt die Trennung sehr. Die lebensfrohe Despina, die ihnen im Hause zur Hand geht, versucht sie auf andere Gedanken zu bringen und rät ihnen, die Abwesenheit der alten Geliebten als Chance zu nutzen, neue Liebeserfahrungen zu sammeln. Die Schwestern weigern sich entrüstet. Don Alfonso macht sich Despinas Haltung zunutze. Er besticht sie, zwei seiner Freunde im Hause der Schwestern einzuführen, die sich unsterblich in die beiden verliebt hätten. Vollkommen verkleidet, kehren so Ferrando und Guglielmo als Fremde zurück, um den beiden Schwestern ihre Liebe anzutragen. Dorabella und Fiordiligi weisen das Liebeswerben der vermeintlichen Fremden empört von sich. Die beiden jungen Männer sind zunächst erleichtert. Sie fingieren einen übertriebenen doppelten Selbstmordversuch, um der Aufrichtigkeit ihrer Gefühle Nachdruck zu verleihen. Die als Arzt verkleidete Despina "heilt" die scheinbar Vergifteten. Die Frauen wehren die Forderung nach einem Kuss für die Erweckten entrüstet zurück. Noch können sich die misstrauischen Geliebten der Treue ihrer Angebeteten sicher sein…


Così fan tutte - Ossia la scuola degli amanti
So machen´s alle oder Die Schule der Liebenden
Wolfgang Amadeus Mozart
15., 20., 23. und 28. Oktober 2005
04. und 10. November 2005
26. und 29. März 2006
02. April 2006

Musikalische Leitung: Dan Ettinger, Daniel Barenboim (26.03., 29.03., 02.04.) Inszenierung: Doris Dörrie
Bühnenbild und Kostüme: Christian Sedelmayer
Chöre: Eberhard Friedrich
Dorabella: Katharina Kammerloher
Fiordiligi: Anna Samuil, Dorothea Röschmann (26.03., 29.03. und 02.04.)
Despina: Adriane Queiroz, Rebecca Evans (26.03., 29.03 und 02.04.)
Guglielmo: Hanno Müller-Brachmann, Alfredo Daza (26.03., 29.03.und 02.04.)
Ferrando: Pavol Breslik
Don Alfonso: Kay Stiefermann, Roman Trekel (26.03., 29.03. und 02.04.)
Staatsoper Unter den Linden
Unter den Linden 7
10117 Berlin
Fon: 030 - 49 30 20 35 40
www.staatsoper-berlin.de


Wer mehr über Doris Dörrie wissen möchte kann sich auf ihrer Seite informieren www.dorisdoerrie.com


Lesen Sie auch die Besprechung ihres neuen Films
Der Fischer und seine Frau



Kultur Beitrag vom 17.10.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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