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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 20.10.2005

Wie im Himmel - Så som i himmelen
Karin Effing

Der schwedische Regisseur Kay Pollak schickt einen erfolgreichen Dirigenten zurück in sein kleines Heimatdorf, um ihn dort sein Lebensglück finden zu lassen. In Schweden ein Kassenschlager.



Daniel Daréus (Michael Nyqvist) ist ein international anerkannter und erfolgreicher Dirigent, der am Höhepunkt seiner Karriere angelangt zu sein scheint. Er ist bis auf Jahre ausgebucht, verliert aber immer mehr sein Ziel aus dem Auge: die Menschen mit seiner Musik zu erreichen. Trotz seines Erfolges ist er einsam, erschöpft und unglücklich. Als sich sein psychischer Zustand immer weiter verschlechtert und er auf offener Bühne einen Nervenzusammenbruch erleidet, kehrt Daniel seinem Leben im Rampenlicht den Rücken zu und sucht die Orte seiner Kindheit auf. In Norrland, einem kleinen Dorf in Nordschweden, weit ab von jeder Stadt entfernt, begegnet er seinen frühen Jahren als sensibles lebensuntüchtiges Kind.
Zunächst noch widerwillig übernimmt er die Leitung des örtlichen Chors, der wöchentlich in der Kirche probt. In dieser Arbeit mit den ChorsängerInnen findet er Schritt für Schritt seine Leidenschaft und Begeisterung für die Musik wieder. Die Begegnungen mit den Menschen unterschiedlicher Couleur regt ihn an. Doch brechen durch die Offenheit, die durch Daniels unkonventionelle Probentechniken entstehen, zwischen den Chormitgliedern lang unterdrückte Feinseligkeiten aus. Daniel ist plötzlich von FeindInnen und NeiderInnen umgeben, die ihn als Eindringling betrachten.
Durch seine Arbeit mit dem Chor lernt er auch die lebenslustige Lena (Frida Hallgren) kennen, die sich von einer gescheiterten Beziehung nie ganz erholt hat. Obwohl Daniels Arbeit mit den SängerInnen überaus erfolgreich ist, scheinen ihn die DorfbewohnerInnen nicht als vollwertiges Mitglied zu akzeptieren. Als er versucht, Gabriella vor ihrem gewalttätigen Ehemann zu schützen, erkennt er in diesem Conny, seinen eigenen ärgsten Kindheitsfeind, wieder. Der sensible Daniel wurde von ihm regelmäßig blutig geschlagen, wenn er im Weizenfeld Geige spielte.

"Wie im Himmel" ist in seiner Heimat Schweden einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Über zwei Millionen ZuschauerInnen verfolgten die dramatischen Ereignisse rund um den Dorfchor - und das bei einer Einwohnerzahl von acht Millionen.
"Ich glaube, die Tatsache, dass der Film eine universelle Geschichte von etwas erzählt, wovon wie alle träumen - von der Sehnsucht danach, dem anderen ganz und gar offen und ohne Angst zu begegnen - ist eine Erklärung für den Erfolg." kommentiert der Regisseur die Begeisterung des schwedischen Publikums.
18 Jahre sind seit dem Dreh seines letzten Filmes "Love me" vergangen. Als dieser in den Kinos anlief, wurde Olof Palme nach dem Kinobesuch auf schockierende Weise ermordet. Diese Tat traumatisierte Schweden und bewog Kay Pollak zu der Entscheidung, sich vom Filmemachen abzuwenden.
"Für mich waren diese 18 Jahre gefüllt mit vielen wunderbaren Dingen in meinem Leben. Ich habe meine Ehefrau Carin vor 18 Jahren kennen gelernt. Das war das erste mal in meinem Leben, dass ich die drei berühmten Worte sagen konnte - ohne jeden Zweifel. Ich habe zwei Bücher geschrieben und jede Menge Vorlesungen gehalten. Und gleichzeitig hat das Drehbuch dagelegen und ist gereift und gewachsen. Ich musste diese Geschichte einfach erzählen." verrät er in einem Interview.

"Wie im Himmel" wurde als bester ausländischer Spielfilm für den Oscar nominiert.

AVIVA-Tipp: Kay Pollak ist mit "Wie im Himmel" ein anrührender Film über das ganz und gar Menschliche, die Sehnsucht nach Anerkennung und Offenheit, gelungen. Sieht die Zuschauerin großzügig über einige Klischees hinweg, ist ein wunderbarer Kinobesuch garantiert.

Wie im Himmel
Så som i himmelen

Schweden 2004, 125 Minuten
Regie: Kay Pollak
Drehbuch: Kay Pollak, Anders Nyberg, Ola Olsson, Carin Pollak, Margaretha Pollak
DarstellerInnen: Michael Nyquist, Frida Hallgren, Helen Sjöholm, Lennart Jähkel, Ingela Olsson, Niklas Falk
Kamera: Harald Gunnar Paalgard
Komponist: Stefan Nilsson
Verleih: Prokino Filmverleih
Kinostart: 20. Oktober 2005

Weitere Informationen im Netz unter: www.wie-im-himmel-derfilm.de

Kultur Beitrag vom 20.10.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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