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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 25.05.2003

Rami Be´er bringt mit Screensaver Tanz der Spitzenklasse nach Berlin
Natasa Konopitzky

An dem Ort, an dem wir Recht haben, werden niemals Blumen wachsen im Frühjahr. Ein tänzerisches Plädoyer gegen Krieg und Gewalt in der Komischen Oper Berlin



(Zweifel und Liebe aber lockern die Welt auf wie ein Maulwurf, wie ein Pflug. Und ein Flüstern wird hörbar an dem Ort, wo das Haus stand, das zerstört wurde).

So ganz wohlgefühlt hat sich Rami Be´er während der Proben zu seinem neuen Stück wohl nicht in Berlin. Der Sohn ungarischer Holocaust-Überlebender sieht jedoch nicht nur die traurige Vergangenheit, sondern spürt in Berlin auch eine aufregende Gegenwart. Eine, an der er nun Anteil hat. Screensaver hat in Israel Riesenerfolge gefeiert und alles deutet darauf hin, dass sich Rami Be´ers tänzerische Plädoyer gegen Krieg und Gewalt auch in Berlin zum Publikumsmagnet entwickeln könnte.

Rami Be´er, Leiter der Kibbutz Contemporary Dance Company wurde 1999 in Israel mit dem Preis des Kultursministeriums als kreativster Künstler ausgezeichnet und feierte auch international große Erfolge. Seine neueste Arbeit Screensaver ist ein mulitmediales Ereignis: Eine beeindruckende Kombination aus Video-Projektionen, Lichtdesign, Bühnenbild und nicht zuletzt der akrobatischen Performance des Tanzensembles der Komischen Oper. Überschattet wird diese hervorragende Leistung der Tanzkompagnie von den Sparplänen des Kultursenator. Nach dem heutigen Stand der Dinge werden die Tänzer und Tänzerinnen der Komischen Oper im Juli 2004 auf der Strasse stehen. Frau kann nur hoffen, dass die Rettungsversuche des Intendanten Albert Kost erfolgreich sind.

Doch zurück zu Screensaver. Den Rahmen bildet ein Gedicht "Der Ort, an dem wir Recht haben" des israelischen Literaten Jehuda Amichai. Rami Ba´ar sieht Rechthaberei als die Wurzel des Übels. Konflikte zwischen Paaren, der Gruppe, der Gesellschaft und des Staates sind das Thema seiner Choreographie. Betten auf der Bühne dienen den Tänzern zur Visualisierung von Konfliktverläufen.
Doch wie soll mit Konflikten umgegangen werden? Die Lösung, die Rami Ba´ar anbietet, lautet simpel: Nachgeben! Wenn es so einfach wäre! Eine Message, die implizit auch auf die israelische Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten verweist.

Das farbenprächtige und ästhetisch anspruchsvolle Gesamtkunstwerk von Rami Ba´ar ist noch bis Mitte Juli in Berlin zu sehen. Viele Termine gibt es nicht mehr. Also: Karten sichern!

Vorstellungen am… 25.5/31.5/20.6/23.6/1.7/11.7, 20:00 Uhr

Choreographie... Rami Be´er, Israel
Bühnenbild, Licht und Video, Screening Design: Rami Be´er
Kostüme: Laura Dinulescu
Video: Irit Batsry
Musik.: Lisa Gerrard, Trent Rezor, Alessandro Scarlatti, Peter Bourke, Clint Mansell, Anonymus (Italien, 16. Jahrhundert), Stephen Sondheim



komische oper berlin
Behrenstraße 55-57
10117 Berlin
Tel.: +49.(0)30.202 60 -0
www.komische-oper-berlin.de

Kultur Beitrag vom 25.05.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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