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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 21.09.2002

Kleine Missgeschicke können die Welt verändern
Meike Burgard

Der überraschende Tod der Mutter stürzt eine dänische Familie in einen Ausnahmezustand



und löst eine Welle von kleinen und größeren Katastrophen aus, die sämtliche, bis dahin geordnet erscheinenden Familienbeziehungen in Frage stellt.

Da wäre zunächst Witwer John, ein Spaßvogel und Charmeur, der sich 46 Jahre lang von seiner Frau Ulla verwöhnen ließ und für seine Familie nie wirklich Verantwortung übernehmen musste.

Marianne (gespielt von Maria Würgler Rich, dem Shooting Star der diesjährigen Berlinale), das Nesthäkchen der Familie, ist nie richtig flügge geworden und wohnt noch immer in unmittelbarer Nähe ihrer Eltern. Nach dem Tod der Mutter sehnt sie sich plötzlich nach Unabhängigkeit und einem Freund.

Mariannes Bruder Tom, ein erfolgreicher Unternehmer und Mamas Liebling, stürzt sich nach deren Tod geradezu in die Arbeit und vernachlässigt Ehefrau und Kinder.

Die älteste Schwester Eva bezeichnet sich selbst als schwarzes Schaf der Familie und gibt sich alle Mühe, dieses Image aufrecht zu erhalten.

Zu guter Letzt gibt es da noch Johns Bruder Søren, dem seine Frau Hanne
schonungslos zeigt, dass das Leben mit 50 noch nicht vorbei ist...

Der Film von Annette K.Olesen ist eine ausgezeichnete Charakterstudie
und zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit ihren Gefühlen umgehen.
Ihr Kinodebut ist inspiriert von der Improvisationstechnik des britischen Regisseurs Mike Leigh, der den Schauspielern ein Maximum an Freiheit in der Entwicklung ihrer Charaktere überlässt. Die Regisseurin hat dabei absolutes Vertrauen in die Fähigkeiten und das Improvisationstalent der SchauspielerInnen gesetzt - und wurde nicht enttäuscht.

Ein tiefgründiger Film, der durch seine Authentizität und die großartige Leistung der SchauspielerInnen überzeugt! Absolut sehenswert!

Kleine Missgeschicke lief im Wettbewerb der Berlinale 2002 und wurde mit dem AGICOA Preis Der Blaue Engel als Bester Europäischer Film ausgezeichnet.

Kleine Missgeschicke
können die Welt verändern

Dänemark, 2001
Regie: Annette K. Olesen
Mit Jørgen Kiil, Maria Würgler Rich, Jannie Faurschou,
Henrik Prip, Jesper Christensen
Länge: 104 Min.

Kinostart: 12. September 2002 im Verleih von Senator Film

Kultur Beitrag vom 21.09.2002 AVIVA-Redaktion 

   




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