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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 02.03.2006

Nach dem Regen
AVIVA-Redaktion

Das neue Stück vom Schauspiel Neukölln. Premiere am Mittwoch, 22. März 2006. Es herrscht eine große Dürre im Land - seit zwei Jahren schon fällt kein Tropfen Regen vom Himmel.



Und so wie die vertrocknete Erde nach Wasser dürsten die Angestellten eines großen Finanzunternehmens nach Erfüllung und ihrem persönlichen bisschen Glück. Heimlich schleichen sie sich aufs Dach eines 49-stöckigen Hochhauses: Vier nervöse Sekretärinnen und ihre schaurigen Chefs, ein verklemmter Programmierer sowie ein geiler Stadtbote bilden das Personal dieser schrägen Gesellschaftskomödie voll surrealer Bösartigkeit. Und dort oben, 170 Meter über dem Rest der Welt, tun sie, was strengstens verboten ist, sie rauchen was das Zeug hält!

Dabei tauchen, halbverhüllt vom Qualm aus tausend Zigaretten, wie flüchtige Wölkchen die sonst so angestrengt unter Kontrolle gehaltenen Gefühle auf. Die acht auf dem Dach reden und plaudern und quatschen mit bizarrer Offenheit über Beziehungsprobleme, über Lebensphilosophien und Karrierepläne, verpackt in hysterische Ausbrüche lauern Neid und Hass, Angst und Unsicherheit hinter jedem zur Schau gestellten Bekenntnis. Ein gefeuerter Chef springt verzweifelt in die Tiefe, ein Hubschrauber stürzt in eine nahe gelegene Wohngegend. Der wolkenlose Himmel verweigert jede Tröstung...

Der preisgekrönte spanische Erfolgsautor Sergi Belbel lässt im Spannungsfeld zwischen Aufstieg und Fall seine Akteure mit lustvollem Schauder den Schwindel im Angesicht des Abgrunds genießen, während sie selbst sich noch in scheinbar sicherer Höhe befinden.
Denn die kleine rauchende Freiheit auf dem Dach des Wolkenkratzers ist ständig bedroht, der Absturz immer nur einen Schritt entfernt. Und dagegen rauchen sie an, sie müssen rauchen - das Einzige, was ihnen helfen kann in ihrer Angst, das Leben, die Liebe, ihr Glück zu verfehlen. Sie schnippen die Kippen übers Geländer. "Wie lange wird ein Mensch brauchen, bis er unten ist?"

AVIVA-Tipp: Nach einem kurzen Ausflug in die moderne Klassik kehrt das Schauspiel Neukölln in die Gefilde der zeitgenössischen und zeitkritischen Stücke zurück und präsentiert mit "Nach dem Regen" von Sergi Belbel einen der spannendsten und erfolgreichsten spanischen Autoren der Gegenwart.



Schauspiel Neukölln No.19:
Nach dem Regen

von Sergi Belbel
Regie: Rüdiger W. Kunze
Dramaturgie: Christine Embert
Es spielen: Isabel Arlt, Katja Bechtolf, Manuela Grabowski, Anke Rupp, Cleo Schneider, Jean Theo Jost, Gerhard Kulig, Dirk Oskar Plate
Premiere: 22. März 2006, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 22.- 24., 26., 29., 30. März, 1., 2., 5.- 7., 9. April, jeweils 20 Uhr
Saalbau Neukölln
Karl-Marx-Straße 141
12043 Berlin
030 / 6809-3779
www.saalbau-neukoelln.de

Kultur Beitrag vom 02.03.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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