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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 02.05.2006

Eine Frau allein von Franca Rame und Dario Fo
AVIVA-Redaktion

Maria wird von ihrem Mann zu Hause gefangen gehalten und geschlagen. Dass sie außerdem vom grapschenden Schwager und schweineigelnden Telefonanrufern geplagt wird, kümmert den Ehemann wenig.



Im Gegenteil, er weist ihr die Schuld dafür zu. Und Maria redet sich eine heile Welt ein. Wenn sie ihre Last der Nachbarin am gegenüberliegenden Fenster erzählt, ist die Katastrophe in diesem Stück noch nicht zu Ende: ihre Verzweiflung schlägt in Gewalt um. Sie erschießt die Männer: den Spanner, den tatschenden Schwager, den Ehemann.
Dann ist der Gedanke, wie lange sich Frauen in ihr Schicksal ergeben, schon einen Schauer wert. Bei so starkem Tobak möchte man kaum ins Theater gehen. Doch wer Franca Rame und Dario Fo kennt, weiß, dass die Story in kräftiges Lachen verpackt ist. Lachen öffnet bekanntlich Herz und Verstand!

Rame und Fo schrieben das Stück in den 70er Jahren, um die Frauenbewegung in Italien zu unterstützen. Es ging um gesellschaftliche und sexuelle Gleichberechtigung. Viel hat sich seither verändert, auch in Deutschland liegen die bewegten Alice-Schwarzer-Zeiten hinter uns. Desto bemerkenswerter die aktuelle gesellschaftlich soziale Brisanz des Stückes. Die Parallelen der Situation von Maria zur Lebenssituation von Frauen in Deutschland sind offensichtlich: die Notwendigkeit von Frauenhäusern und die aktuelle Berichterstattung über Zwangsehen bis hin zu Ehrenmorden an Frauen führen das immer wieder drastisch vor Augen. Im Fall der Maria entlädt sich die Verzweiflung in Gewalt gegen die Männer als Reaktion auf die ihr verweigerte Anerkennung und Respekt. Doch Gewalt ist keine Lösung. Ebenfalls nicht, sich in Träume zu flüchten. Der Text führt dies sehr eindringlich vor.


AVIVA-Berlin verlost für jede Vorstellung von "Eine Frau allein" 3 x 2 Eintrittskarten. Bitte senden Sie uns bis zum 20. April eine eMail mit ihrem Wunschdatum an folgende Adresse: gewinnspiel@aviva-berlin.de




Eine Frau allein
von Franca Rame und Dario Fo

mit Helga Seebacher
Regie: Fred Yorgk
Im Theaterdock in der Kulturfabrik
Lehrter Str. 35
10557 Berlin
Tel.: 030/397 54 26
Termine:
Do-Sa: 20.4., 21.4., 22.4. um 20.00 Uhr
So: 23.4. um 19.00 Uhr
Do-Sa: 04.5, 05.5., 06.5. um 20.00 Uhr
So: 07.5. um 19.00 Uhr
Do-Sa: 11.5.,12.5.,13.5. um 20.00 Uhr
So: 14.5. um 19.00 Uhr
www.HelgaSeebacher.de
www.theaterdock.de

Kultur Beitrag vom 02.05.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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