Religion und Kunst - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

120 BPM Juden, Christen und Muslime. Im Dialog der Wissenschaften 500-1500 DIE FLÜGEL DER MENSCHEN
Aviva-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 17.06.2003

Religion und Kunst
Jessica Cohen

In der Ausstellung "Bilder diesseits und jenseits des Menschen" zeigt der Martin-Gropius-Bau bis zum 3.8. Werke von internationalen, zeitgenössischen KünstlerInnen



Die Ausstellung untersucht die Präsenz christlicher Motive und Bildvorstellungen in zeitgenössischer Kunst. Dabei geht sie nicht dem explizit Religiösen nach, sondern der gegenwärtigen Interpretation von christlichen ikonographischen Überlieferungen. Ihr Titel "warum! Bilder diesseits und jenseits des Menschen" bezieht sich auf eine Schrift von Anselm von Canterbury. 1068 stellte der scholastische Theologe mit "Cur deus homo - Warum Gott Mensch geworden" zum ersten Mal die Frage nach der Menschwerdung Gottes.

Die Kunstausstellung ist die zentrale Veranstaltung eines Kulturprogramms, das die Guardini Stiftung und die Kulturstiftung St. Matthäus anlässlich des Ökumenischen Kirchentages vorbereitet hat. Die Kuratoren Matthias Flügge und Friedrich Meschede wollen mit der Ausstellung einen freien Assoziationsraum für Religion und Kunst eröffnen. In sehr unterschiedlichen Werken können die BesucherInnen nachspüren, inwiefern das Menschenbild in der zeitgenössischen Kunst von biblischen Traditionen geprägt ist.

Besonders beeindruckend ist ein Film von Jochen Gerz, "Die kleine Zeit. Beitrag zur viele Jahre dauernden Diskussion um das Denkmal für die ermordeten Juden Europas". Etwa sechzig Mitgliedern der Akademie der Künste stellte er folgende Frage: "Angenommen, es ginge - wie bei jedem Kunstwerk - auch beim Mahnmal für die ermordeten Juden Europas darum, die Stimme der Lebenden hörbar zu machen, unseren eigenen Ausdruck mehr noch als seine Anlässe und Anekdoten, was wäre dann Ihre Stimme?" Doch statt einer redseligen Antwort bekommen die BetrachterInnen die ersten Momente zu sehen, die nach dem Stellen der Frage vergangen sein müssen. In seinem Stummfilm zeigt Jochen Gerz Gesichtsausdrücke des stillen Nachdenkens.

Veranstalter: Guardini Stiftung e.V. und Stiftung St. Matthäus. Gemeinsame Projektstelle für Ökumene und Kultur
Kuratoren: Matthias Flügge & Friedrich Meschede
Gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, die Kulturstiftung des Bundes, den Hauptstadtkulturfonds, den Ökumenischen Kirchentag und die DaimlerChrysler AG.



Warum! Bilder diesseits und jenseits des Menschen
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7
10 963 Berlin
Täglich außer Dienstag
10 - 20 Uhr
Bis 3. August 2003

Kultur Beitrag vom 17.06.2003 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken