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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 28.04.2006

Improyal - Theatersport improvisiert Shakespeare
AVIVA-Redaktion

Ein komplett improvisiertes Drama im Stile Shakespeares. Blankverse wie aus Shakespeares Feder und doch quasi aus der Luft gegriffen, pralle Figuren, tiefe seelische Abgründe, geistreiche Wortspiele



Nichts ist auswendig gelernt, nichts ist geprobt: dramatische Plots - erschaffen aus dem Moment. Das alles in theatersportlicher Interaktion mit dem Publikum: die Zuschauer bestimmen Titel, Figuren, Entwicklungen des Abends.

Königsdramen, Lustspiele und Tragödien à la Shakespeare werden vor den Augen und Ohren der Zuschauer improvisiert und zwar unter auch unter deren Regie: Entscheiden SIE über Leben und Tod, Liebe und Leid von Prinzen, Narren und Mätressen!

Der Ansatz des "improvisierten Shakespeare" ist letztendlich ein recht klassischer Ansatz: Auch die Schauspieler zu Shakespeares Zeit waren Meister der Improvisation. Sie entwickelten die Dramen, die heute zur Weltliteratur gehören, aus dem Stegreif. Shakespeare selbst hielt sie im Nachhinein schriftlich fest und überlieferte somit ein Stück klassischen Improvisationstheaters der Nachwelt.

Hinter der Shakespeare-Improvisation steckt hartes Handwerk. Zwar haben die SchauspielerInnen keinen Shakespeare-Text repetiert, denn Improvisation kann man nicht im herkömmlichen Sinne proben. Sie können aber - wie im Sport - trainieren. Hierzu werden zunächst Gesetzmäßigkeiten analysiert, die Shakespeare ausmachen: Was ist typisch für Shakespeare, welche Genres gibt es, wie bekommt man die Sprache in den Griff, welche typischen Figuren gibt es, wie teilt man eine Handlung, die man noch gar nicht kennt, in Shakespeare-typische fünf Akte auf? In einer intensiven Trainingsphase wurden viele Stücke (wieder) gelesen, analysiert und kategorisiert, um diesen Fragen nachzugehen.

Im Wissen um diese Gesetzmäßigkeiten der Shakespeare´schen Werke übten sich die SchauspielerInnen tagelang in Blankversen, es wurde wild "geplottet", d. h. Handlungsgerüste wurden erfunden und auf "Shakespeare-Tauglichkeit "untersucht, schließlich improvisierten die Spieler ganze Stücke von immerhin 40 bis 50 Minuten Länge. Auch typische Musik der Zeit wurde integriert und trainiert.

Ein Ergebnis sei schon jetzt verraten: Wie beim Meister selbst entsteht auf diese Weise viel Spaß, ohne dass das Ganze zum Klamauk wird. Shakespeare´sche Drastik und Opulenz verbindet sich in der Improvisation mit spielerischer Situationskomik und Figurenentwicklung - für alle Beteiligten ein großes Vergnügen!

In der ersten Hälfte des improvisierten Shakespeares präsentiert Theatersport Berlin kurze Spielszenen und Lieder aus den unterschiedlichen Shakespeare-Genres, so dass auch theaterunerfahrene Zuschauer einen Überblick bekommen - und theatererfahrene eine neue Sichtweise auf den alten Meister. In der zweiten Hälfte steht dann ein komplettes Stück auf dem Spielplan, das Publikum wählt aus: Tragödie, Komödie, Königsdrama...

Natürlich werden die Zuschauer noch wesentlich mehr zu entscheiden haben, denn auch beim improvisierten Shakespeare gilt: Theatersport spielt nach Ihren Vorschlägen. Getreu dem Motto: Wir wissen nicht, was wir spielen, wir wissen nur, dass wir spielen!



Improyal - Theatersport Shakespeare
Premiere 06.05.06

Vorstellungen: Jeden Samstag bis zum 26.08, 20.30 Uhr
Shake! das Zelt am Ostbahnhof
Straße der Pariser Kommune 1-2/Ecke Mühlenstr.,
10243 Berlin.
Telefon: 030-43 72 00 97
Telefon: 030-43 72 00 98 (Kartenvorbestellungen)
Telefax: 030-43 72 00 99
e-Mail: info@theatersport-berlin.de
www.theatersport-berlin.de

Kultur Beitrag vom 28.04.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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