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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 05.03.2006

Isabelle Huppert zu Gast im Arsenal
Constanze Geißler

In Anwesenheit der Schauspielerin zeigt das Kino in der Potsdamer Straße 2 am 11.03.06 La Dentellière (1977) und Deux (2002) und am 15.03. Die Klavierspielerin (2001), dann allerdings ohne sie.



Isabelle Huppert gehört zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Schauspielerinnen und auch zu den mutigsten, was die Auswahl ihrer Rollen betrifft.
Ihre Filmografie umfasst über 80 Filme, in denen sie mit den verschiedensten Regisseuren wie Jean Luc Godard, Bertrand Tavernier, François Ozon oder Michael Haneke zusammengearbeitet und die unterschiedlichsten Charaktere verkörpert hat.
"Eine Schauspielerin muss, um gut zu sein, ihren Narzissmus mit Verstand einsetzen. Sie darf nicht in jeder Rolle alles, was in ihr ist, zeigen. Sonst würde sie immer das gleiche spielen." verriet sie einmal in einem Interview.
Gerade spätere Filme verfestigten Hupperts Ruf als Darstellerin tiefgründiger Charaktere, deren zerbrechliche Erscheinung sie mit ihrer Willensstärke kontrastiert.

Die Auftaktveranstaltung zu einer Retrospektive mit zehn Filmen, die ab dem 12. März 2006 im Filmtheater am Friedrichshain läuft, findet im Kino Arsenal statt.
Nach den Filmvorführungen beantwortet Isabelle Huppert die Fragen ihres Publikums.

11. März 2006, 19 Uhr
La Dentellière (Die Spitzenklöpplerin), Regie: Claude Goretta, CH/F/BRD 1977, OmE 108´
Mit La Dentellière gelang der jungen Isabelle Huppert der internationale Durchbruch. Sie brilliert in der Rolle der unscheinbaren, in sich gekehrten 18-jährigen Pomme, die kaum ein Wort spricht und nie etwas fordert. Als die vorsichtige Liebesbeziehung mit einem Philosophiestudenten aufgrund der sozialen Differenzen und der Unvereinbarkeit ihrer Sprachen ein frühes Ende nimmt, kommt sie über diese Verletzung nicht hinweg. Ihr direkter Blick in die Kamera am Ende des Films, der ihre ganze Geschichte wortlos auf den Punkt bringt, ist unvergesslich - und unfassbar intensiv gespielt.

11. März 2006, 21 Uhr
Deux
, Regie: Werner Schroeter, F/D 2002, OmU 121´
Der Film läuft in einer Berliner Erstaufführung und ist - nach Malina und Poussières d´amour - das dritte gemeinsame Projekt von Huppert und Schroeter. Werner Schroeter schrieb die Rollen für diese "surrealistische Autobiografie" explizit für Isabelle Huppert, die er als die für seine Visionen ideale Schauspielerin bezeichnet. Deux erzählt die Geschichte der adoptierten Zwillingsschwestern Magdalena (Isabelle Huppert) und Maria (Isabelle Huppert), die getrennt voneinander aufwachsen und nichts von der Existenz der anderen wissen...

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Bureau du Cinéma der Botschaft von Frankreich und mit dem Bureau du Film Français/Ministèredes Affaires Etrangères.

Am 15. März 2006 läuft zudem um 21h im Arsenal:
Die Klavierspielerin, Regie: Michael Haneke, F/AT 2001, OmU 130´
Für ihre schauspielerische Leistung in dieser Verfilmung des Romans von Elfriede Jelinek hat Isabelle Huppert die Goldene Palme als beste Darstellerin in Cannes gewonnen. Sie spielt die Wiener Klavierlehrerin Erika Kohut, eine selbstzerrissene, kalte Frau, die nicht zu lieben vermag und in höllischer Symbiose mit ihrer Mutter in einer Wohnung lebt.

Parallel zu den Filmvorführungen ist vom 10. März bis 23. April 2006 in der Galerie C/O Berlin eine Foto-Ausstellung mit Portraits von Isabelle Huppert zu sehen. Berühmte FotografInnen, darunter Annie Leibovitz, Robert Doisneau, Raymond Depardon, Nan Goldin, Robert Frank Henri Cartier-Bresson, Richard Avedon und Helmut Newton haben mit der Schauspielerin zusammengearbeitet.


Arsenal Kino
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
www.fdk-berlin.de/de/arsenal

Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstraße 1-5
Fon: 030/42 845 188

Kultur Beitrag vom 05.03.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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