Nominierungen für Deutschen Filmpreis - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

DIE FLÜGEL DER MENSCHEN Happy End 120 BPM
Aviva-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Chanukka 5778




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 28.03.2006

Nominierungen für Deutschen Filmpreis
Constanze Geißler

Die Deutsche Filmakademie gibt die Favoriten des deutschen Filmes bekannt. Vor der Vergabe der Lola-Statuen am 12.5.06 sind die nominierten Filme auf dem Lola-Festival vom 27.4.-10.5.06 zu sehen.



Zum 56. Mal findet in diesem Jahr die Verleihung des Deutschen Filmpreises statt.
Über 80 angemeldete Filme sichtete und diskutierte die Vorauswahljury der Deutschen Filmakademie und wählte die viel versprechenden Anwärter auf die renommierte Lola-Statue innerhalb von 3 Monaten aus.
Der Deutsche Filmpreis ist der höchst dotierte Filmpreis in Deutschland und steht unter der filmfördernden Obhut des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Filmschaffende erhalten mit der Vergabe des Filmpreises Prämien in einer Höhe von 10.000 bis 250.000 Euro, die sie für neue Kinoproduktionen verwenden.

"Das Leben der Anderen", der seit dem Kinostart kontrovers diskutierte Film über den DDR-Überwachungsstaat, steht vorab mit 11 Nominierungen als Favorit des deutschen Films fest. Die Vorauswahljury würdigte die Regie- und Drehbucharbeiten von Florian Henckel von Donnersmarck und vergab unter anderen in den Kategorien "Beste Kamera", "Bester Schnitt", "Beste Tongestaltung", "Bestes Kostümbild" jeweils eine Nominierung. "Requiem" von Regisseur Hans-Christian Schmid folgt dicht dem Stasi-Drama. Die Geschichte über die Teufelsaustreibung in Bayern in den revoltierenden 70iger Jahren erhielt insgesamt 10 Nominierungen - darunter in den Kategorien "Bester Spielfilm", "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch".
Mit 6 Nominierungen ist die Komödie "Sommer vorm Balkon" ebenfalls unter den Favoriten des deutschen Filmes vertreten. Die Schauspielerinnen Inka Friedrich und Nadja Uhl wurden jeweils für die Kategorie "Beste darstellerische Leistung - weibliche Hauptrolle" vorgeschlagen. Allerdings könnten auch Sandra Hüller ("Requiem") oder Jasmin Tabatabai ("Fremde Haut") im Beisein ihrer Schauspielerkolleginnen die Lola-Statue in Empfang nehmen.

Das Leben der Jugendlichen im Berliner Stadtteil Neukölln hat Regisseur Detlef Buck in "Knallhart" unter die Lupe genommen. Neben "Netto", das auf der diesjährigen Berlinale bejubelte Regiedebüt Robert Thalheims, dem Großstadtfilm "Komm Näher" von Vanessa Jopp und dem Selbstmordattentäter-Drama "Paradise Now" hat der Film in der Kategorie "Bester Spielfilm" eine Aussicht auf die Vergabe des Deutschen Filmpreises.
Während die Roman-Verfilmung "Elementarteilchen" von Regisseur Oskar Roehler in den Kategorien "Bester Spielfilm" und "Beste Regie" keine Erwähnung fand, so kann doch Moritz Bleibtreu als bester männlicher Hauptdarsteller des Filmes auf die Überreichung der Lola-Statue hoffen - gemeinsam mit Ulrich Mühe ("Das Leben der Anderen") und Milan Peschel ("Netto"), die ebenfalls für die Kategorie "Beste darstellerische Leistung - männlicher Hauptdarsteller" nominiert sind.

Als beste Dokumentarfilme gelten "Die Große Stille", eine filmische Meditation über das Klosterleben und "Lost Children", ein Portrait über die KindersoldatInnen im afrikanischen Uganda.
Überraschenderweise wurde "Die Höhle des Gelben Hundes", von Regisseurin Byambasuren Davaa nicht primär als Kinderfilm konzipiert, neben dem Abenteuerfilm "Der Schatz der weißen Falken", für die Kategorie "Programmfüllende Kinder- und Jugendfilme" nominiert. So hat die ideell erzählte Geschichte über das Leben einer Familie in der mongolischen Steppe doch noch einen gebührenden Platz in einer angemessenen Kategorie gefunden.

Die Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 12. Mai 2006 im Palais am Funkturm statt und wird durch die ARD ab 21:45 Uhr im Fernsehen übertragen. Eine Wiederholung der Abend-Gala strahlt das rbb Fernsehen am 14. Mai 2006 um 22:40 Uhr aus.

Weitere Infos zu Nominierungen für die einzelnen Kategorien finden Sie unter:
www.deutsche-filmakademie.de

Vom 27.4.-10.5.2006 touren zudem die von der Deutschen Filmakademie ausgewählten Filme im Rahmen des Lola-Festivals durch deutsche Kinos. In Berlin zeigt das Filmtheater am Friedrichshain dem Publikum unter Anwesenheit einzelner nominierter KünstlerInnen die Favoriten des deutschen Films.


Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstr. 1-5
10407 Berlin
Fon: 030/42845188

Kultur Beitrag vom 28.03.2006 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken