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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 14.06.2006

Malen oder Lieben
Danielle Daum

Madeleine und William, ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, erlebt durch den Umzug in die französische Provinz und durch die Bekanntschaft mit Adam und Eva ihren zweiten Frühling



Nach einigen erfolgreichen Kurzfilmen und Dokumentationen legten Jean-Marie und Arnaud Larrieu 2003 mit "Un homme, un vrai" ihren ersten Langfilm vor, der sich bei Kritik und Publikum großer Beliebtheit erfreute. In dieser Liebeskomödie nahmen die Brüder die ZuschauerInnen mit auf eine zehnjährige Reise durch eine Liebesbeziehung und führten sie dabei an so unterschiedliche Orte wie Paris, Ibiza und die Pyrenäen.

Landschaften, Stimmungen und der Schwebezustand zwischenmenschlicher Beziehungen - das sind zentrale Themen im künstlerischen Schaffen des Bruderpaares. In ihrem neuesten Film, "Malen oder Lieben", der im Wettbewerb von Cannes 2005 lief, erzählen sie von einem verheirateten Paar im besten Alter, das zu einer ganz besonderen Reise auf eine ländliche Walnussfarm aufbricht. Ein Film über die Wiederentdeckung von Neugier und Leichtigkeit mit ganz überraschenden Folgen.

William und Madeleine sind seit mehr als dreißig Jahren glücklich verheiratet, als durch das Ende ihrer beruflichen Karrieren und den Auszug ihrer Tochter ein völlig neuer Lebensabschnitt für sie beginnt. Auch wirklich alles scheint sich zu ändern, als Hobbymalerin Madeleine bei einer ihrer Exkursionen auf dem Land dem blinden Adam begegnet, der sie sofort mit seinem Charme betört und sie einlädt, ihn zu einem leerstehenden Bauernhaus zu begleiten. Ganz beflügelt von diesem Erlebnis, gelingt es Madeleine, auch William für das Haus zu begeistern und es schließlich zu kaufen. Noch ahnen die beiden nicht, dass ihnen der Umzug von der Stadt in die Provinz eine völlig neue Welt eröffnen wird.

Schon das erste Beisammensein des Ehepaars mit Adam und seiner sehr viel jüngeren Frau Eva ist von erotischen Spannungen durchsetzt. Und auch wenn ein unerwarteter Partnertausch nach einem gemeinsamen Abendessen Madeleine und William zunächst in ihren bürgerlichen Moralvorstellungen erschüttert, finden sie schon bald Gefallen an der Neuerweckung ihrer Lust.

Die Herausforderung des Films besteht darin, daß Menschen porträtiert werden, die zunächst verklemmt und nicht besonders interessant wirken, um sie dann aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen. Bei Madeleine und William handelt es sich um Figuren, die der Natur und ihren Mitmenschen gegenüber sehr aufgeschlossen sind. Und weil sie es sind, gelingt es ihnen auch, in bestimmten Situationen Konventionen hinter sich zu lassen. Doch nicht der Akt oder die Leidenschaft für Partnertausch an sich sind das Thema des Films, sondern die Liebe zwischen William und Madeleine, der warmherzige Umgang der beiden miteinander und ihr wiedergefundener Blick für das Schöne und Einfache im Leben.


AVIVA-Berlin verlost zum einen eine Original "Malen oder Lieben"-Hängematte von Amazonas für zwei Personen im Wert von 50 Euro und zum anderen 4x ein Original "Malen oder Lieben" - Filmpaket, bestehend aus jeweils einer Café-au-lait-Schale von Ritzenhoff, einer Jaques Brel-CDs und einer franz. Marmelade "Bonne Maman". Bitte beantworten Sie folgende Frage: Wie heißen die Milchkaffeeschalen im französischen? Senden Sie bis zum 20.07.2006 eine eMail an folgende Adresse: gewinnspiel@aviva-berlin.de


AVIVA-Tipp: Mit "Malen oder Lieben" gelang Jean-Marie und Arnaud Larrieu ein poetischer, stimmungsvoller Film, der sein Grundthema, den Zustand des Übergangs, der sowohl Abschied als auch Neuanfang bedeuten wird, ständig präsent hält. In der atemberaubend schönen Landschaft am Fuße der französischen Alpen spiegeln sich die Gefühlslagen der ProtagonistInnen. Das hervorragende Ensemble vereint mit Sabine Azéma und Daniel Auteuil zwei Stars des populären französischen Kinos, die zuvor noch nie gemeinsam vor der Kamera gestanden haben. Mit dem ehemaligen Gaultier-Model Amira Casar und Sergi Lopez, haben die Regisseure die ideale Ergänzung zur Hauptbesetzung gefunden.


Malen oder Lieben
Peindre ou faire l’amour
Regie: Arnaud Larrieu und Jean-Marie Larrieu
DarstellerInnen: Sabine Azéma, Daniel Auteuil, Amira Casar, Sergi López u.a.
Frankreich 2005
Dauer: 98 min.
Verleih: Prokino
FSK: ab 12 J.
Kinostart: 15.06.2006

Die Website zum Film www.malen-oder-lieben.de


Kultur Beitrag vom 14.06.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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