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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 02.10.2006

The Silence
AVIVA-Redaktion

Multimedia-Installation der griechischen Künstlerin Evanthia Tsantila vom 28.09. - 22.10.2006 in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, 3. Stock



Die Multimedia-Installation "The Silence” der Künstlerin Evanthia Tsantila hinterfragt die Beziehungen zwischen Zeit, Erinnerung und dem Unfassbaren. Vom 28.09. bis zum 22.10.2006 ist sie im dritten Stock der Berliner Volksbühne zu sehen.

Tief im Inneren der Berliner Volksbühne wird Evanthia Tsantila eine begehbare Rauminstallation entwickeln, in der sie in Zusammenarbeit mit drei Schauspielern eine Sequenz aus Ingmar Bergmans Film "The Silence" (1963) rekonstruiert. Anhand einer Situation, in der Kommunikation nicht nur an der Sprache scheitert, stellt Tsantila Fragen nach dem Abwesenden allgemein:
Wie lässt sich Zeit in einem Objekt abbilden? Was ist in einem Schweigen außer der Sprache noch abwesend?

Tsantila orientiert sich in ihrer Installation an der Architektur des russischen Avantgardisten Konstantin Melnikow. Sein in den späten 1920er Jahren erbautes Wohnhaus in Moskau mit dem Grundriss aus sich kreuzenden Zylindern und der seltsamen Raumatmosphäre zählt heute zu den Ikonen der modernen Architektur. Zum ersten Mal präsentiert Tsantila ihre "site-specific art" im Kontext eines Theaters. Die Zusammenarbeit mit den SchauspielerInnen, die logistische Struktur des Theaters und die filmische Vorlage führen aber keinesfalls zu fließenden Übergängen zwischen Kunst, Film und Theater: "Bei der Annäherung an andere Praktiken geht es darum, den Abstand zwischen der Kunst und diesen Praktiken herzustellen, um den autonomen Status des Kunstwerks zu klären und zu spezifizieren. Es geht darum, seine Einsamkeit aufzuklären", so die Künstlerin.

Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds.

"The Silence"
Multimedia-Installation von Evanthia Tsantila

Ausstellungszeitraum: 28.09.-22.10.2006
Eröffnung: 27.09., 17-24 Uhr
Öffnungszeiten: Di - So, 15 - 20 Uhr, und nach Vereinbarung
Eintritt frei

Ort: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, 3. Stock
Linienstraße 227, 10178 Berlin, T: 030. 24 065-5

Künstlerische Notiz von Evanthia Tsantila

"Ich versuche, dem was nicht aus sich heraus sichtbar wird, indirekt zu begegnen. Das bedeutet auch, das Scheitern aufzuzeichnen, wenn man sich nicht erinnern, das Unfassbare nicht bewahren kann. Erinnerung blitzt nur einen Augenblick lang auf, in diesem Aufblitzen hinterlässt sie ihre einzige Spur. Nach dieser Spur suche ich, wenn sie irgendwo fast wie ein Bild auftaucht. Wie kann man das Unbegreifliche auftauchen lassen? Aus den Augenwinkeln können wir es flüchtig sehen, aber noch während wir unsere Köpfe drehen im Versuch, es zu erfassen, flieht es wieder in merkwürdige Randbereiche."

Kurzbiografie
Evanthia Tsantila, geboren 1963 in Thessaloniki, lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Sie studierte bis 1997 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Jannis Kounellis und nahm 2004 als Stipendiatin des Griechischen Ministeriums für Kultur, Athen am Internationalen Atelierprogramm Künstlerhaus Bethanien in Berlin teil. Tsantilas Arbeiten sind bereits in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen gewesen. 2006 nimmt Tsantila an der 4. Biennale von Gyumri, Armenien teil sowie an der Ausstellung "The Grand Promenade" (kuratiert von Anna Kafetsi) im Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst in Athen.

Einzelausstellungen:
"The Ball", Batagianni Gallery, Athen (2005)
"How nice... how nice that we don’t understand each other", Künstlerhaus Bethanien, Berlin (2004)
"Programma", MUAR Schucev State Museum of Architecture, Moskau (2001)
"The French Institute Project”, French Institute Thessaloniki, Thessaloniki (1998)

Gruppenausstellungen (Auswahl):
"Urban Realities - Focus Istanbul", Martin Gropius Bau, Berlin (2005)
"Karavansarai 5", Tbilisi, Georgien (2005)
"Double Vision", Internationale Biennale für zeitgenössische Kunst, Prag (2005).
"Any Place Any", Mazedonisches Museum für zeitgenössische Kunst, Thessaloniki (2004)
"Doing Nothing anywhere is", Vitamin Creative Space, Guangzhou, China (2004)
"Familistere 1", KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2002)
"Atoma", Museum für Fotografie, Thessaloniki (2001)
Griechischer Pavillion, 48. Biennale von Venedig (1999)


Kultur Beitrag vom 02.10.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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