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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 03.10.2003

25 Jahre Tanzfabrik
Anja Kesting

Bilanz: 500.000 Unterrichtsstunden für ca. 10.000 Schüler, 86 Eigenproduktionen und über 160 Gastspiele. Allein im letzten Jahr nutzten 74 Choreographen die Probenräume der Tanzfabrik



Es wäre einfacher, Berliner ChoreographInnen und TänzerInnen aufzulisten, die nicht in der Tanzfabrik gearbeitet haben oder aufgetreten sind - als umgekehrt. Geboren aus dem kollektiven Geist der 70er Jahre, wurde die Tanzfabrik 1978 als erstes Zentrum für den freien und zeitgenössischen Tanz gegründet.

Zum 25jährigen Bestehen präsentiert die Tanzfabrik ein umfangreiches Jubiläumsprogramm in drei Teilen, das die künstlerischen und pädagogischen Aspekte der aktuellen Tanzfabrik-Arbeit sowie die Arbeit von prägenden und neuentdeckten Tanzfabrik-Künstlern umfasst.

Auftakt I: The Pleasure of Dance 4. Oktober - 1. November 03
Das von Eva Maria Hoerster ausgewählte Festival-Programm mit Werkstattcharakter zeigt sechs Soli, fünf Duette und drei größeren Arbeiten von überwiegend jungen Choreographinnen im Studio der Tanzfabrik. Spielerisch werden künstlerische Prozesse sichtbar gemacht, neben Uraufführungen, Wiederaufnahmen und Gastspielen zeigen Previews, Offene Proben, Seminare und Lecture Demonstrations die kreativen Etappen des Tanzprobens. Bemerkenswert ist die "Werkbank" (21.-25.10.), die LaiInnen und AnfängerInnen einlädt, spontan eine choreographische Idee zu realisieren.

Auftakt II: Tanz und Text - Lecture Performances über Erinnern - Archivieren - Reflektieren 4. Oktober - 23. November 03
TanzmacherInnen im Gespräch mit Tanz-TheoretikerInnen und JournalistInnen über Geschichte, Tradition und aktuelle Ansätze im zeitgenössischen Tanz. Die sieben Veranstaltungen der seit 2000 bestehenden Tanzfabrikreihe finden jeweils sonntags um 17 Uhr in der Tanzfabrik im Rahmen der Akademie der Künste-Ausstellung "Krokodil im Schwanensee - Tanz in Deutschland nach 45" statt.

Höhepunkt: Reconstruction Newproduction 15. - 30. November 03
Neukreationen im Dialog mit der Ästhetik und den Konzepten der 80er Jahre. Neben den drei Wiederaufnahmen von Stücken der Tanzfabrik-Stars Jacalyn Carley, Dieter Heitkamp und Helge Musial sind vier Uraufführungen der Nachwuchschoreographen Andreas Müller, Martin Nachbar, Ingo Reulecke und der Gruppe "Wilhem Groener" in der Tanzfabrik (15./16., 22./23.11.) und den Sophiensaelen (27.-30.11.) zu sehen. Die alten und neuen Hits der Tanzfabrik werden präsentiert von Claudia Feest und Eva Maria Hörster.

Seinerzeit war die Tanzfabrik einzigartig in Berlin und Deutschland - heute ist ihre Philosophie des unabhängigen Produzierens Mainstream. In einer vielfältigen, aber zersplitterten Tanzlandschaft stellt sich die Tanzfabrik, als kleine aber äußerst flexible und effiziente Leit-Institution der Freien Szene, nun neuen Herausforderungen.

Mit der Nachfolgerin von Claudia Feest, der Tanzfabrik-Dramaturgin Eva Maria Hoerster, leitet erstmals ein Nichtgründungsmitglied die künstlerischen Geschicke der Tanzfabrik. Die "Choreographischen Werkstätten" und "Tanznacht Berlin 2000 und 2002" hat sie bereits mitinitiiert. Hoerster, Jahrgang 1961, steht für einen vorsichtigen Wandel in einer Zeit signifikanter Veränderungen. Die Tanzfabrik will wieder stärker Produktionsort sein, langfristig Choreographen binden und neue Partner finden.


Mehr Informationen auch unter:
www.tanzfabrik-berlin.de

Kultur Beitrag vom 03.10.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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