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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 26.11.2003

Die Invasion der Barbaren
Sabine Grunwald

Ein tragisch-komischer Film über das Abschiednehmen und Erwachsenwerden von Denys Arcand. Die kanadisch-französische Produktion startet bundesweit am 27.11.2003



Nach seinem Kultfilm "Der Untergang des Amerikanischen Imperiums" (1986), hat Denys Arcand 2003 mit der Originalbesetzung einen weiteren Film gedreht, der Verstand und Gefühl gleichermaßen anspricht.
"Die Invasion der Barbaren" ist eine Hommage an das Leben, die Liebe und die Freundschaft.
Im Mittelpunkt steht die Beziehung des todkranken, hedonistischen Geschichtsprofessors und Sozialisten Rémy (Rémy Girard) zu seinem Yuppie-Sohn Sèbastien (Stéphane Rousseau), den er den "Prinz der Barbaren" nennt.

Die distanzierte Beziehung der beiden gewinnt allmählich an Tiefe. Durch sein Geld vermag es der Sohn, seinem Vater alle Annehmlichkeiten zu verschaffen, die ihm die Schmerzen und den Abschied erleichtern. So besorgt ihm Natalie, die Tochter einer verflossenen Geliebten, gespielt von Marie-Josée Corze, die tägliche Ration Heroin.
Seine Ex-Frau Louise (Dorothée Berryman), die beiden Ex-Geliebten Diane (Louise Portal) und Dominique (Dominique Michel) sowie einige Freunde versüßen ihm mit verbalen und kulinarischen Orgien die letzten Tage seines Lebens.

Philosophische, witzige und ein ganz klein wenig obszöne Dialoge beschwören eine Zeit herauf, in der die Werte andere waren, als heute.
Das Versöhnliche an Arcands gleichermaßen witzigem wie melancholischem Film ist, dass trotz der unterschiedlichen Werte und krassen Gegensätze von alt und jung ein Annähern und Verstehen möglich wird.

Die Invasion der Barbaren, Publikumshit bei den Filmfestspielen in Cannes 2003, wurde mit zwei Goldenen Palmen - "Beste Darstellerin" für Marie-Josée Croze und "Bestes Drehbuch" für Denys Arcand - ausgezeichnet.




Die Invasion der Barbaren
(Les Invasions Barbares)
Regisseur: Denys Arcand
DarstellerInnen: Rémy Girard, Marie-Josée Croze, Stephane Rousseau, Marina Hands, Dorothée Berryman, Johann Marie Tremblay, Pierre Curzi
Dauer: 99 Min.
Deutschland (FSK): Freigegeben ab 12 Jahren
Kinostart: 27.11.2003
Kanada/Frankreich 2003
www.die-invasion-der-barbaren.de


Kultur Beitrag vom 26.11.2003 Sabine Grunwald 

   




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