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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 09.12.2003

durchzug. Arbeiten von 9 KünstlerInnen
Sabine Grunwald

Eine Kunstausstellung in der Passerelle des Sony Center am Potsdamer Platz vom 05.12.2003 bis 31.05.2004



NEWSZum 1. März 2004 findet ein Wechsel der Arbeiten der KünstlerInnen statt, die sich seit Anfang Dezember 2003 an dem Ausstellungsprojekt "durchzug" in der Passerelle im Untergeschoss des Sony Centers beteiligen. Die Räumlichkeiten der Passerelle werden jeweils durch EinzelkünstlerInnen oder Künstlergruppen interpretiert und konzeptionell gestaltet.
Annette Stieger & Denise Sheila Puri, Hans Booy & Paulus Fugers (Tulip Enterprises), Maria Best, Daniela Thomsen & Boyong Kim, Helen Wogan und Andre Willi zeigen nun weitere Facetten ihrer Arbeiten bis zum 31.05.2004.


Im besten Fall soll Kunst bewegen
Da KünstlerInnen gezwungen sind, sich permanent zu bewegen, um entweder ihrem künstlerischen Anspruch von der Idee bis zur Umsetzung gerecht zu werden, oder auch nur, um Entfernungen zwischen Atelier und Galerie zu überwinden, ist die Passerelle als Ort der Ausstellung der geeignete Rahmen für dieses Konzept.

In der Wechselausstellung sind die folgenden KünstlerInnen jeweils ¼ Jahr zu sehen:
Annette Stieger, Denise Sheila Puri. Maria Best, Daniela Thomsen, Boyong Kim, Hans Booy & Paulus Fugers, Andre Willi und Helen Wogan. Danach werden die Untergeschosse neu gestaltet.
Maria Best: passants

"Schweine und Heldinnen, adè - textiles"
Das Gemeinschaftsprojekt der beiden Kreativen Annette Stieger und Denise Sheila Puri:

Seit drei Jahren setzt sich Annette Stieger in ihren Zeichnungen, Bildern und Objekten mit dem Thema "Schwein" auseinander. Auslöser waren aktuelle Tierseuchen und die Frage, welche Rolle und Bedeutung heute der Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft spielt.
Das Hauptinteresse der künstlerischen Arbeit von Denise Sheila Puri gilt der Darstellung von Menschen. Die hier ausgestellten textilen Objekte ihrer Serie "Mamas" zeigt zwischen 30 cm und 170 cm große Figuren

Maria Best konfrontiert die BesucherInnen mit poetischen Nachrichten.
In ihrer Bildserie "passants", präsentiert sie 4 großformatige Panoramen. Sie thematisieren die Zeit und den Versuch, Zeit zu verstehen.
Der Titel spielt mit der Mehrdeutigkeit der Begriffe "Passanten", "passieren", "Passion".
In den Bildern bewegen sich biomorphe Formen flüchtig durch eine futuristische Lichtlandschaft. Die virtuellen Bildarbeiten, deren Lichtspuren an langzeitbelichtete Fotografien erinnern, werden durch wechselnde Text-Zitate auf einem Bildschirm ergänzt. Der streng inszenierte kühle Bild-Raum wird an dieser Stelle um eine poetische Ebene erweitert.

Tulip Enterprises. Passerelle Schaufensterette

Daniela Thomsen und Boyong Kim stellen das Sony Center - aus Holz und en Miniature - monochromen Farbfeldern gegenüber.

Die Malerin Boyong Kim verwendet abstrakte, geometrische Formen und Strukturen in primären Farben. Neben monochromen Flächen benutzt sie auch Materialien wie Erde, Zement oder Sand.

Die kleinen Holzobjekte von Daniela Thomsen setzen sich mit der Architektur des Sony Center´s auseinander und schaffen spielerische Analysen dieses Bauwerks. Ihre Objekte zeigen eine neue reduzierte Sicht auf dieses Gebäude, da immer nur einzelne geometrische Formen wie die Elypse, der Kreis oder das Trapez herausgelöst und bearbeitet werden.

Das niederländische Künstlerduo Tulip Enterprises tritt in eine Interaktion mit den BesucherInnen ein, die im Vorübergehen 3-D Darstellungen erleben können.
Hans Booy & Paulus Fugers haben mit ihren Installationen bereits zahlreiche Berliner Clubs ausgestattet. "Passerelle Schaufensterette" ist als 3-D Bild aufgebaut und basiert auf der Verschiebung von Perspektiven. Die Rückwand des Raumes nimmt ein Tafelbild ein, das teilweise aus Leuchtfarbe besteht und mit UV-Licht bestrahlt wird. Durch die horizontale Anordnung der Formen und deren Überlagerung entsteht für die Passanten der Eindruck von Bewegung.
Passerelle, Foto: Elo Hueskes

Andre Willi realisiert im Gegensatz dazu einen Raum der Ruhe und Dunkelheit. Mit seinem Projekt "Schneeeulen" entführt er die BetrachterInnen in die Welt des "Unscheinbaren".
Im Berliner Zoo beobachtete er das Verhalten eines Schneeeulenpärchens.
Die daraus gewonnene Erfahrung von Ruhe und Konzentration im Kontrast zur Hektik der Stadt bewog Willi zu seiner künstlerischen Auseinandersetzung.
Er inszeniert zwei Räume, die BesucherInnen en passant zu einem flüchtigen "Augen-Blick" bewegen sollen.

Helen Wogan verwandelt ihren Raum, wenn schon nicht in ein Aquarium, so doch in einen Ort, an dem ICH-DU-WIR schwimmen können.
in ihren seriellen Arbeiten benutzt sie Versatzstücke aus Sprache und Literatur, die gedruckten Textfragmente verbindet sie mit der gemalten Leinwand.
In ihren Ensembles visualisiert sie die Ich-Du-Wir-Thematik:
Mal steht das ICH im Vordergrund, mal das DU, dann wieder das WIR.
Im Verlauf der Ausstellungszeit zeigt Wogan nacheinander vier Serien in der Passerelle.
Mit Schweinen, Eulen und Fischen bis hin zu Blitzen, Lichtlandschaften und Architektur "durchziehen" Installationen, Gemälde und Zeichnungen die "Katakomben" der Passerelle.
Das Sony Center wird zum kreativen Raum. Lassen Sie sich überraschen!



Passerelle des Sony Center
Untergeschoss 1 & 2
Potsdamer Platz
10785 Berlin
Verkehrsverbindung U2, S 1, S 2, S 25, S 26, Haltestelle Potsdamer Platz
Unter dem Potsdamer Platz, der Beschilderung zum Sony Center folgen
Dauer: 05.12.2003 - 31.05.2004
täglich 5.00 - 1.00 Uhr
Eintritt frei

"durchzug" im Netz unter:
http://www.artefakt-berlin.de

Kultur Beitrag vom 09.12.2003 Sabine Grunwald 

   




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