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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.09.2006

Die Prinzessin der Punkte - Vernissage 16. September 2006
AVIVA-Redaktion

Yayoi Kusama ist eine der vielseitigsten und international erfolgreichsten Künstlerinnen Japans. Mit ihren bunten Punkt-Installationen und Objekten sorgt sie seit den 1960er Jahren für Furore.



Die Künstlerin, die in Europa auch als "Polka Dot Princess" bekannt wurde, überzieht ihre Welt komplett mit ihren farbenfrohen Punkten: ganze Räume, Möbel, Menschen lösen sich in einem Strudel von "Polka Dots" auf.

Yayoi Kusama, 1929 in Japan geboren, zählt zu einer Generation von Künstlerinnen, die in den 60er und 70er Jahren eine Bewusstseinserweiterung anstrebten, um zu einer politischen, gesellschaftlichen und sexuellen Freiheit zu gelangen. Die Künstlerin bricht früh mit der traditionellen japanischen Lebensweise. Sie geht 1957 nach New York, um an der "Art Students´ League" zu studieren und emigriert 1960 in die USA, wo sie zunächst in Seattle und dann in New York lebt. 1966 nimmt sie die amerikanische Staatsbürgerschaft an.

Seit Anfang der 60er Jahre präsentiert sie ihre netzartig überzogenen Ölbilder und kurze Zeit später ganze Rauminstallationen. 1960 ist Yayoi Kusama erstmals in einer Gruppenausstellung in Deutschland vertreten - Monochrome Malerei im Schloß Morsbroich in Leverkusen. Seit 1968 spielten Performances eine zentrale Rolle in ihrem Werk.
Yayoi Kusama kehrte 1974 nach Japan zurück und lebt und arbeitet seither in einer psychiatrischen Klinik. Die Künstlerin ist in den Sammlungen der bedeutendsten internationalen Museen weltweit vertreten.

Über den halluzinatorischen Ursprung ihrer Kunst in ihrer Kindheit, sagte die Künstlerin einmal: "Ich sah auf das rote Muster der Tischdecke und als ich aufblickte, bedeckte dasselbe rote Muster die Decke, die Fenster und die Wände, und schließlich den ganzen Raum, meinen Körper und das Universum. Ich begann, mich selbst aufzulösen, und fand mich in der Unbegrenztheit von nicht endender Zeit und in der Absolutheit der Fläche wieder. Ich reduzierte mich auf ein absolutes Nichts".

Kusamas Bilder sind ohne Anfang und Ende, ohne Komposition. Die Wiederholung des Motivs übt eine hypnotische Wirkung auf die BetrachterIn aus, der diesem Sog nicht widerstehen kann. Dabei erscheinen die heutigen Werke und Motive so frisch und ursprünglich wie jene der 60er Jahre.


Neben netzartigen Strukturen und Punkten finden sich in Kusamas Werk auch "Ausstülpungen" und Spiegel. Letztere werden wie ihre Punktmotive ebenfalls eingesetzt, um die Unendlichkeit des Raumes zu erforschen.

Zeitgleich zur Eröffnung ihrer Einzelausstellung bei Arndt & Partner ist Yayoi Kusama ab dem 4. September bis zum 12. November auf der Singapur Biennale präsent.
Als eine der wichtigsten japanischen Künstlerinnen ist Yayoi Kusama ebenfalls in der Ausstellung "Berlin - Tokyo / Tokyo - Berlin" vom 7. Juni bis 3. Oktober in der Neuen Nationalgalerie in Berlin mit zwei Installationen aus dem Jahre 2004 vertreten.

Yayoi Kusama
Eröffnung 16. September 2006, 18 - 20 Uhr

19. September bis 21,. Oktober
Arndt & Partner
Zmmerstr. 90-91
10117 Berlin
030/2808123
www.arndt-partner.com


Kultur Beitrag vom 04.09.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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