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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 15.12.2003

Der Kuss des Bären (The Bear´s Kiss)
Kirsten Böttcher

Der russische Regisseur Bodrov stellt uns die wackelige Wanderzirkuswelt als Hort der Sonderlinge und wunderlicher Wandlungen vor



Ein Märchen läuft nun kurz vor Weihnachten in unseren Kinos, das nicht hinter den sieben Bergen spielt, sondern den Anspruch hat, in unserer Zeit stattzufinden. Ein Wanderzirkus dient als Schauplatz zwischen heutigem Leben und potentieller Wunderwelt.
Die 14-jährige Lola (Rebecka Liljeberg) findet heraus, dass ihre Mutter und Partnerin auf dem Trapez, gar nicht ihre wirkliche Mutter ist. Ihr gesamtes soziales Umfeld befindet sich auf ebenso wackeligen Beinen wie die finanzielle Situation des Wanderzirkus, bei dem sie lebt. Ihr Herz gehört einzig und allein dem jungen Bären Misha, den sie zuvor geschenkt bekommen hatte. Seine Bärenmutter wurde in der Tundra von Wilderern erschossen.

Wunder aus der Tundra

Beide teilen ein Geheimnis: Misha mutiert nachts in einen gut aussehenden Mann (Sergei Bodrov, Jr.), der Lolas Geliebter und Beschützer wird, eben das, was sie sich so sehr gewünscht hatte. Doch wie lange kann das Geheimnis bestehen, wenn Misha tagsüber dämliche Zirkusnummern vorturnen muss, gefangen ist in einem engen Käfig und sich mehr und mehr unwohl fühlt?

Märchen oder Drama?
Sie touren zusammen quer durch Europa: Schweden, Deutschland, Spanien. Lola, die sich bis dahin nicht zwischen dem Mann und dem Bären entscheiden wollte, wird diese Last ungewollt abgenommen: Misha bringt den Mann, der seine Geliebte belästigen wollte, um. Er kann daraufhin nie wieder in seine menschliche Gestalt zurückkehren.
Der russische Regisseur Sergei Bodrov ("Prisoner of the Mountains" 1996) erzählt seine Geschichte in bedächtigen Bildern, die Sprache ist auf das Notwendigste reduziert. Sein Versuch, Sozial-Drama und Märchen zu verbinden, entwickelt sich etwas zäh, obwohl man bis zum Schluss auf das Überdauern der großen Liebe hofft. Am Ende wünscht man sich eben doch das Märchen anstelle eines möglicherweise realistischeren Dramas...



Der Kuss des Bären (The Bear´s Kiss)
Pandora Film Köln 2002, 92 Minuten
DarstellerInnen u.a.: Keith Allen, Sergei Bodrov, Jr., Rebecka Liljeberg, Joachim Król.
Kinostart: 12.12.2003:
Wettbewerbteilnehmer beim Filmfestival in Venedig 2002.
www.der-kuss-des-baeren.de


Kultur Beitrag vom 15.12.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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