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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.01.2004

Broken Wings.
Sharon Adler

Der israelische Film zeichnet ein berührendes, dichtes Bild einer Familie in der israelischen Gesellschaft - fernab von Politik. Kinostart: 8. Januar 2004. Unbedingt anschauen!



Der Tod des Vaters, er stirbt an einem banalen Bienenstich, stürzt die Familie Ulman in eine tiefe emotionale und finanzielle Krise. Dafne arbeitet im Krankenhaus und ist mit der Organisation des Alltags komplett überfordert. Während sie verzweifelt versuchen, zurecht zu kommen, entfremden sich die Mutter und ihre vier Kinder zunehmend voneinander.

Die fünfjährige Bar fühlt sich vernachlässigt, während der zehn Jahre alte Ido sich mit einer Videokamera dabei filmt, wie er in ein leeres Schwimmbecken springt. Yair, der Sohn im Teenager-Alter, geht nicht mehr in die Schule und verteilt lieber, als Maus verkleidet, Werbung in der U-Bahn. Die siebzehnjährige Maya kann nicht als Musikerin auftreten, versetzt ihre Band, da sie sich um die jüngeren Kinder kümmern muss. Sie fühlt sich schuldig am Tod ihres Vaters und kämpft gegen Wut und Selbstvorwürfe.

Der Film zeigt einen Tag im Leben der trauernden Familie.

Als die Emotionen zu eskalieren drohen, zieht ein unerwarteter Vorfall alle in eine Richtung. Hoffnung keimt auf und sie erhalten die Chance, ihre Wunden zu heilen und ihre gebrochenen Flügel wieder auszubreiten.

Trotz Tragödien und Krisen findet die Familie den Weg aus der Verzweiflung zurück ins Leben. Mit großer Sensibilität hält Regisseur Nir Bergman die Balance zwischen Drama und Komödie und zeigt Menschen, die nach und nach begreifen, wie der Zusammenhalt der Familie ihnen Kraft geben und ihre Wunden heilen kann.

Ein Film über die Individualität inmitten eines Landes, das angesichts der permanenten Verteidigungshaltung wenig Verständnis für den Einzelnen hat.
Broken Wings ist in erster Linie ein Film über Menschen, nicht über das Land.

Broken Wings ist Nir Bergmans erster Spielfilm. Während er am Drehbuch zu Broken Wings arbeitete, führte Bergman Regie bei "The Class Queen", einer Dokumentation, über Frauen zwischen acht und achtzig, die mit den Problemen des Ruhms zurechtkommen müssen. Außerdem schrieb Bergman an der Serie "Reaching for Heaven" mit, in der eine weltliche Familie damit konfrontiert wird, dass der Vater sich für ein tiefreligiöses Leben entscheidet. Momentan entwickelt Bergman ein Drehbuch für seinen nächsten Spielfilm, "Frou Frou".

Broken Wings lief bereits 2003 auf der Berlinale, begeisterte Publikum und Kritik und gewann dort in der Reihe "Panorama" den Publikumspreis, den C.I.C.A.E. Preis und den "Preis der Ökumenischen Jury". In Israel erhielt er den "Filmpreis 2002". Darüber wurde hinaus er 2003 in Palm Springs mit dem "John Schlesinger Award" ausgezeichnet, in Tokio 2002 mit dem "Großen Preis von Tokio".

Ein berührender, trauriger, dennoch optimistischer Film. Einfach wunderschön.




Broken Wings
Israel 2002, 87 Minuten
Regie: Nir Bergman
DarstellerInnen: Orly Silbersatz Banai, Maya Maron, Nitai Gaviratz, Vladimir Friedman, Dana Ivgi, Danny Niv, Daniel Magon, Eliana Magon, Yarden Bar-Kochba, Eitan Green
Kinostart: 8. Januar 2004
Im Verleih von ALAMODE


Kultur Beitrag vom 04.01.2004 Sharon Adler 

   




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