"Männlich oder weiblich ist die erste Unterscheidung, die Sie machen, wenn Sie mit einem anderen menschlichen Wesen zusammentreffen."(Sigmund Freud)
Das trifft auch auf jede/n neue/n ErdenbürgerIn zu. Mädchen oder Junge, lautet die erste Frage, auf deren Beantwortung eine gesellschaftliche Maschinerie beginnt, die das Kind zu einer Frau oder einem Mann formt. Zwischen beiden Geschlechtern bleibt kein Raum, dazwischen scheint es nichts zu geben. Bei genauerer Betrachtung gehen Frau und Mann jedoch ineinander über, auch biologisch betrachtet. Für die psychisch-sozialen Zwischenkategorien hat es schon immer Namen gegeben. Heute lauten sie: Butches und Tunten, Dragkings, Dragqueens oder Transsexuelle, früher Hermaphroditen oder Mannweiber.
Seit zweieinhalb Jahren arbeitet die Berliner Malerin Martina Minette Dreier an dem Projekt "doing gender". Sie porträtierte dafür Menschen, denen die bipolare Geschlechterwelt zu eng ist. Die Dokumentation wurde von "elledorado" gefördert. Jetzt wird die inzwischen aus 26 Bildern (und etwa 300 Skizzen) bestehende Serie zum ersten Mal komplett in Berlin gezeigt. Zu den Modellen gehören unter anderem Ades Zabbel, Antonio Caputo, Daphne de Baakel, Fronck de Sáster und Kris Ko von den Kingz of Berlin.
4.11.2005 bis 5.1.2006
Opening-Party am 4. 11. 2005 ab 21 Uhr mit einer Performance von Océan
Veranstaltungsort: Barbie Deinhoff´s Schlesische Str. 16 Sonntag bis Donnerstag: 18 bis 2 Uhr Freitag und Sastag: 18 bis 6 Uhr
Kontakt: Martina Minette Dreier Fon: 030 - 50 57 63 63 und 0179 - 104 75 36
Weitere Infos im Netz: www.doinggender.de
|