Tanzkreation Oxana Chi - I step on air. Aufführungen im November 2012
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AVIVA-BERLIN.de im September 2017 - Beitrag vom 01.11.2012

Tanzkreation Oxana Chi - I step on air. Aufführungen im November 2012
AVIVA-Redaktion

Die afrodeutsche Künstlerin Oxana Chi erzählt tänzerisch eine Geschichte aus dem Leben von der zeitgenössischen feministischen Schriftstellerin May Ayim.
Sie schrieb in ihren Gedichten, was...



... viele Schwarze Menschen und PoCs in dominanten, männlichen, weißen Herrschaftssystemen fühlen, denken und erleben. Sie gab dem oft Unsagbaren eine Stimme und setzte diesen Buchstabe für Buchstabe in die Öffentlichkeit. Die Performance "I step on air" schlängelt sich an Mays Gedicht "Leberwurstgrau" entlang und mündet "in einer bunten Republik"? Vielleicht...

Schwungvoll einen Augenblick ihrer Persönlichkeit – zwischen außergewöhnlicher Stärke und Offenheit und schmerzender Gefangenschaft – zu erhaschen, berührt die Tänzerin mit ihrem Fuß die Luft und setzt entschlossen die erste Spur auf den Boden. Die Bewegungsstruktur den Betrachtenden ohne Bevormundung und
Belehrungen näher zu bringen, ist der Ausgangspunkt, aus dem die Tänzerin Oxana Chi federleicht hinaus springen wird.

Von Europa nach Afrika, vor und zurück, nach Asien und Amerika und vor, vor und zurück, zick, zack. Inspiriert und abgeschaut bei May Ayim. Als reisende Denkerin trifft sie in "I step on air" seelenverwandte Frauen, Lesben und Queers, wie die ungarische Roma Violinistin Panna Czinka und die afroperuanische Gewerkschaftlerin Delia Zamudio, die ebenso wie sie für ein selbstbestimmtes Leben eintreten/traten und sich entschieden gegen den Frauentyp
stellen/stellten, der sich durch die Jahrhunderte wie ein körperfeindliches Gift im weißen, männlichen Mainstream etablieren konnte.

Zu den Akteurinnen:

Die Tänzerin Oxana Chi, afrodeutsche Künstlerin mit westafrikanischen und osteuropäischen Wurzeln und die Politologin und Künstlerin Layla Zami mit indisch-karibischem und jüdisch-französisch-deutsch/russischem Familienhintergrund leben als offen queeres Künstlerinnenpaar in Berlin.

May Ayim, geboren 1960 in Hamburg, gestorben 1996 in Berlin, war eine Dichterin, Pädagogin und Aktivistin der afrodeutschen Bewegung.
Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Initiative Schwarzer Deutscher und gab 1986 das Buch "Farbe bekennen" über die Geschichte afrodeutscher Frauen mit
heraus. Darin enthalten war ihre Diplomarbeit zum Thema Rassismus. Die Arbeit war mit der Begründung abgelehnt worden, in Deutschland gebe es keinen Rassismus, höchstens Fremdenfeindlichkeit. Später arbeitete Ayim als Logopädin und Lehrbeauftragte und war in der internationalen schwarzen Frauenbewegung engagiert.
May Ayim nahm sich 1996 das Leben. Ein Grund für ihre Depressionen war neben ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose die alltägliche Erfahrung von Rassismus.

Aufführungen:

02. November 2012, Beginn: 19:30 Uhr
BDB e.V. - Pangea Haus 2.OG
Trautenaustr. 5
10717 Berlin

09. November 2012, Beginn: 19:30 Uhr
Roma Ather Klub Theater
Boddinstr.5
12053 Berlin

16. November 2012, Beginn: 19:30 Uhr
Casa Latinoamericana
Pfalzburgerstr. 42
10717 Berlin

Idee, Choreographie und Tanz: Oxana Chi
Musik, Saxophon, Kalimba, Text (May Ayim) und Sound (Sound inspiriert by Haruka Fujii): Layla Zami

Eine Veranstaltung im Rahmen der Wanderausstellung "Edewa" – einem Projekt des May Ayim Seminars des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der Humboldt Universität zu Berlin - kuratiert von Dr. Natasha Kelly.
"Edewa" ist Berlins erste Wanderausstellungsfiliale, die Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes, der temporäre Supermarkt, der Geschichte, Widerstand und Interaktion vereint.

Weitere Infos unter: www.oxanachi.de, www.laylazami.net und vimeo.com/laylazami/lichi

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Kultur > Kultur live Beitrag vom 01.11.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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