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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 03.10.2017

Wura-Natasha Ogunji - Every Mask I Ever Loved. Kuratiert von Eva Barois De Caevel. Ausstellung in der ifa-Galerie Berlin vom 28.09.2017-14.01.2018
AVIVA-Redaktion

In "Every Mask I Ever Loved" prĂ€sentiert Wura-Natasha Ogunji eine Reihe neuer Arbeiten in Form von Zeichnungen und Performances – darunter auch WiederauffĂŒhrungen ihrer Performances "Sweep", "The Kissing Mask" und "If I loved you" – und setzt damit ihre Untersuchungen zur PrĂ€senz von Frauen im öffentlichen und privaten Raum fort.



Begleitend zu den Performances zeigt die Ausstellung außerdem Arbeiten wie Stoffmasken und Videos, die in den Performances eine tragende Rolle spielen oder sich auf diese beziehen.

In ihren Zeichnungen (bestehend aus handgestickten Figuren auf transparentem Architektenpapier), Videos und Performances erforscht Ogunji Körperlichkeit, Ausdauer und Körpergesten und erkundet unser VerhĂ€ltnis zum geografischen, architektonischen und filmischen Raum sowie Erinnerung und Geschichte. Zentrales Thema vieler ihrer Performances ist das VerhĂ€ltnis zwischen Körper und gesellschaftlicher Macht und PrĂ€senz, insbesondere die Art und Weise, wie sich die rĂ€umliche PrĂ€senz von Frauen in dramatischen und alltĂ€glichen Handlungen manifestiert.

Ogunjis Arbeiten sind stark beeinflusst von der langjĂ€hrigen Erfahrung, zwischen zwei LĂ€ndern zu leben (Austin/Texas und Lagos/Nigeria), vor allem aber von ihrem aktuellen Wohnort Lagos. Die Uraufführung ihrer Performance "Sweep" fand ursprünglich bei ihrem ersten Aufenthalt in Nigeria statt. Wie sie erlĂ€utert, wollte sie, dass das Land sich an ihre Anwesenheit erinnert. Seither hat Ogunji "Sweep" in unterschiedlichen ZusammenhĂ€ngen und LĂ€ndern aufgeführt, zur Vertiefung ihrer Auseinandersetzung mit der PrĂ€senz von Frauen in der jeweiligen Gesellschaft und Erkundung von Vorstellungen zu Heimat und IdentitĂ€t in der Diaspora. "The Kissing Mask" und "If I loved you" sind Experimente mit Begriffen wie Selbstbewusstsein, IntimitĂ€t und Abgrenzung sowie dem, was man als die "Grenzen von Empathie und Identifikation" bezeichnen könnte (Kathy-Ann Tan, 2016).

Als drittes, dem Feminismus gewidmetes Kapitel von "Untie to Tie – Über koloniale VermĂ€chtnisse und zeitgenössische Gesellschaften" soll das Begleitprogramm der Ausstellung Gelegenheit bieten, sich an die "auffĂ€lligen Parallelen zwischen sexueller Gewalt gegen einzelne Frauen und neokolonialer Gewalt gegen Menschen und Nationen" (Angela Davis, 1985) zu erinnern. Zugleich dient es einer kritischen Hinterfragung der Idee der Frauenrechte in einem postkolonialen Kontext, in dem diese nach wie vor groÌˆĂŸtenteils nur von wenigen definiert werden. "Every Mask I Ever Loved" bietet die Möglichkeit, Feminismen transnational neu zu denken, und ruft in Anlehnung an Ogunjis Praxis dazu auf, geografische PrĂ€senz und SpezifitĂ€t sowie individuelle Narrative in diese Überlegungen einzubeziehen.

Zur KĂŒnstlerin: Wura-Natasha Ogunji (geb. 1970 in St. Louis, USA, lebt in Lagos, Nigeria) hat einen BA-Abschluss in Anthropologie der Stanford University und einen MFA-Abschluss in Fotografie der San Jose State University. Ogunji war Stipendiatin der John Simon Guggenheim Memorial Foundation und erhielt weitere Stipendien des National Performance Network, der Pollock-Krasner-Stiftung, dem Dallas Museum of Art und dem Idea Fund.
Mehr Infos: wuraogunji.com

Über "Untie to Tie – Koloniale VermĂ€chtnisse und zeitgenössische Gesellschaften”

Mit Untie to Tie – Über koloniale VermĂ€chtnisse und zeitgenössische Gesellschaften lĂ€dt die ifa-Galerie Berlin dazu ein ĂŒber die Auswirkungen von kolonialen VermĂ€chtnissen zu reflektieren, die fortwĂ€hrend und global die zeitgenössischen RealitĂ€ten und das alltĂ€gliche Leben beeinflussen. Von April 2017 bis April 2018 beschĂ€ftigt es sich in vier Kapiteln mit den kolonialen VermĂ€chtnissen in zeitgenössischen Gesellschaften aus den Perspektiven der globalen Verbundenheit, der urbanen Kulturen, verschiedener Formen des Feminismus und, im abschließenden Kapitel, des Aufstands und des Widerstands.


Every Mask I Ever Loved
Wura-Natasha Ogunji

Kuratiert von Eva Barois De Caevel
28.9.2017-14.1.2018

Kapitel 1:
Globale Verbundenheit
31.3.-11.6.2017

Kapitel 2:
Urbane Kulturen
23.6.-17.9.2017

Kapitel 3:
Formen des Feminismus
29.9.2017-14.1.2018

Kapitel 4:
Über AufstĂ€nde und Widerstand
26.1.-1.4.2018

ifa-Galerie Berlin
Linienstraße 139/140
10115 Berlin
Tel. +49.30.284491.40
Dienstag – Sonntag 14 – 18 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen
29. September 2017 – 14. Januar 2018
Mehr Infos unter: www.ifa.de



Quelle: PM ifa-Galerie Berlin

Kultur > Kultur live Beitrag vom 03.10.2017 AVIVA-Redaktion 

   




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