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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 25.09.2007

Prinzessin Horst – Teil 2 des Kultcomics
Anja Kesting, Stefanie Denkert

Prinzessin Horst ist verliebt in den englischen Prinzen und alles könnte so schön sein – wenn da nur nicht die böse Königin, die Paparazzi und die Klatschpresse wären. Wird es ein Happy End geben?



Falls Sie Prinzessin Horst noch nicht kennen, wundern Sie sich zurecht über ihren ungewöhnlichen Namen. Wie es dazu kam, wird im ersten Buch über Prinzessin Horst erläutert: Es war einmal ein Herrscher eines imaginären Königreiches, der sich einen Thronfolger wünschte, doch seine Gemahlin gebar ihm "nur" eine Tochter. Der König war fürchterlich enttäuscht und konnte sich erst wieder des Lebens freuen, als er seiner Prinzessin den Namen Horst gab, der eigentlich für seinen Stammhalter vorgesehen war. Die Königin war zunächst über die Namenswahl wütend, gab aber nach, als sie sah, wie glücklich ihr Mann nun war. Als die Untertanen davon erfuhren, verliehen sie ihren Töchtern ebenfalls Jungennamen. Plötzlich konnte man das Geschlecht nicht mehr am Namen erkennen, somit war keine Diskriminierung mehr möglich, doch wirklich glücklich waren die Menschen damit nicht. Das änderte sich erst, als die Königin vier Jahre später einen Sohn zur Welt brachte. Raten Sie mal, welchen Namen dieser bekam? Genau: Daniela! Und was dann im Königreich geschah, können Sie sich denken... Verkehrte Welt, oder nicht?

Mittlerweile ist Prinzessin Horst erwachsen und findet ihre große Liebe: Prinz Schals aus England. Das Paar möchte heiraten, doch die Königin ist entsetzt: "Ich möchte ja niemanden verletzen, doch wünscht´ ich mir für meinen Sohn, er wird nicht Fürst und nicht Baron, sondern König unseres Landes - eine Gemahlin seines Standes! Und da gibt es doch so viele Damen mit einem weitaus schöneren Namen." Zunächst muss sich das Liebespaar also gegenüber der Königin durchsetzen, und nach der Märchenhochzeit machen ihnen die JournalistInnen das Leben schwer. Parallelen zu Lady Di und Prinz Charles sind bestimmt nur rein zufällig....

Über 60.000 mal ging das erste Buch über "Prinzessin Horst" seit dem Erscheinen schon über den Ladentisch. Sicherlich nicht nur, weil es auf der Wunschliste der Kinder stand, sondern vor allem, da die Erwachsenen auf spielerisch witzige Weise mit dem Thema "Gender" konfrontiert wurden. Ende der 90er und Anfang des jetzigen Jahrtausends war es Gegenstand vieler endloser Diskussionen zwischen dem weiblichen und männlichen Geschlecht. Autor Oliver Wenniges zeigt auf humorvolle Weise den Umgang mit der "ernsthaften" Materie. Das ist ihm auch beim zweiten Buch hervorragend gelungen.

Zum Autor: Oliver Wenniges, geboren 1970 in Münster, studierte visuelle Kommunikation in Münster. Seit 1998 arbeitet er als Autor und Illustrator für verschiedene Verlage.

2002 veröffentlichte die Autorin Tine Wittler inspiriert von Prinzessin Horst ihren Roman "Die Prinzessin und der Horst", ein Jahr später erschien "Horst go Home". Inzwischen gibt es Prinzessin Horst-Bars, Prinzessin Horst-Getränke, eine Berliner Punk-Band oder den Motorrad-Rennfahrer mit gleichem Namen... und ein Ende scheint nicht in Sicht!

AVIVA-Tipp: Prinzessin Horst ist ein wundervolles Buch für Groß und Klein. Die mit Liebe fürs Detail gezeichneten und zugleich witzigen Illustrationen zeigen das Leben einer schrulligen, aber sehr bezaubernden Königsfamilie "der anderen Art" und ihren Untertanen. Auf den Seiten bekommen nicht nur die "schlichten" Gemüter, die sich jedem Trend hingeben, sondern auch die Boulevard-Presse und der königliche Merchandising-Rummel ihr Fett weg. Immer wieder schön anzuschauen! Mehr Infos unter: www.prinzessinhorst.de

Prinzessin Horst "Ihr grosses Liebesglück" – Teil 2
Oliver Wenniges

Carlsen Verlag, erschienen 2007
32 Seiten, farbig
Format 15 x 15 cm
Hardcover, 6,90 Euro

Literatur Beitrag vom 25.09.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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