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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.03.2012

Holly-Jane Rahlens – Everlasting. Der Mann, der aus der Zeit fiel
Sharon Adler

Eine phantastische Zeitreise in das Berlin des 21. Jahrhunderts in Romanform aus der Feder der genialen Autorin von "Prinz William, Maximilian Minsky und ich" oder "Mazel Tov in Las Vegas"...



... kommt mit diesem Roman in die deutschen Buchläden. In welcher Abteilung wir es finden können, unterliegt keiner strikten Regel, denn "Everlasting" can be (found) everywhere. So ist das Buch bei einem bekannten Online-Shop in der Ecke "Fantasy-Romane" zu finden, während nicht nur die Autorin, sondern auch die Rezensentin findet, dass Everlasting "Gegenwartsliteratur ist, oder aber "future fiction".

Immer wieder für eine Überraschung gut

Diese Frau hat soviel Phantasie wie das Universum, ihre Wortschöpfungen sind absolutely phantastisch und ihre Stories machen nicht nur Spaß, sondern sind tiefsinnig, philosophisch und allgemeingültig.

Ein Leben ohne Liebe? Eine absurde, abschreckende Vorstellung. Doch hier wird kein Schreckensszenario inszeniert, und die Autorin ist beileibe keine Science-Fiction-Autorin (" Science-Fiction ist mir zu hart, zu männlich", so Holly-Jane Rahlens bei ihrer Buchvorstellung in Berlin). Vielmehr gelingt es ihr scheinbar mühelos, jedes Genre zu bearbeiten und so immer neue Welten zu kreieren.
Holly wäre nicht Holly, wenn sie literarische Herausforderung nicht mit links annehmen würde.

Entstanden ist die Idee zu ihrem neuen Buch, als sie vor etwa drei Jahren für die Jugendseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nach Tipps für künftige AutorInnen gefragt wurde: "...Ich empfahl u. a., dass man seine Schulaufsätze aufheben und schön ordentlich abheften solle.
Manche Sachen, die wir als Kind oder junge Erwachsene geschrieben haben, kommen uns vielleicht ein paar Jahre später furchtbar peinlich vor. Aber das ist gut so. Wir sehen, dass wir inzwischen ein anderes ästhetisches Verständnis haben und das stärkt uns.
Ein alter Aufsatz kann uns auch auf ganz neue Ideen bringen. Zum Beispiel sollten wir in der 5. Klasse eine fiktive Geschichte über die Zukunft schreiben. Ich erinnere mich, dass mir das sehr viel Spaß machte. Stolz, dass ich ein "A" als Note bekam, habe ich den Aufsatz auch aufgehoben und "schön ordentlich" abgeheftet. Sieben Jahre später, als ich Senior an der High School war und über Utopien schreiben sollte, erinnerte ich mich an den Aufsatz, schaute ihn an – und war entsetzt. Wie naiv ich war. Wie oberflächlich. Und doof. Warum der Aufsatz damals nicht im Mülleimer landete, weiß ich nicht. Heute bin ich jedenfalls froh, dass ich ihn noch habe.

Der Aufsatz ist mit "31. Januar 1961" datiert. Das war nur zehn Tage nach der Amtseinführung
von John F. Kennedy, für viele Amerikaner eine extrem optimistische, zukunftsfreudige
Zeit. Als Zehnjährige interessierte ich mich allerdings weder für Politik noch für die nahe Zukunft.
Meine Geschichte hieß "A Letter Through the Time Barrier”. Eine fiktive Holly, die im
Jahr 9000 lebt, schreibt einen Brief an eine Freundin, die im 20. Jahrhundert zu Hause ist,
erzählt ihr von ihrem wunderbaren Leben ohne Krieg und ohne Verbrechen, von einer Welt,
wo alle Menschen ehrlich sind und alle Grundschulen Swimming Pools im Schulhof haben. (...)"

Das vollständige Interview mit der F.A.Z. finden Sie unter:
www.faz.net.

Zur Story:

Die Welt im Jahr 2264


Die Menschen haben aus den Fehlern ihrer Vergangenheit gelernt und das Wort "Ich" wurde ersetzt durch "Wir". Die Liebe existiert zwar nicht mehr, doch leben die Menschen in harmonischen PartnerInnenschaften zusammen. Und auch das Dasein des jungen Historikers und Sprachwissenschaftlers Finn Nordstroms ist äußerst angenehm: Er ist mit Herz und Seele Spezialist für die inzwischen tote Sprache Deutsch und lebt in einer hoch technisierten, dabei aber keineswegs perfekten Welt. Menschenähnliche Roboter erleichtern den Alltag und alle genießen den Frieden und Wohlstand. Als Finn den Auftrag bekommt, die neu entdeckten Tagebücher eines dreizehnjährigen Teenagers aus dem Berlin des 21. Jahrhunderts zu übersetzen, verändert sich sein Leben radikal. Die Aufzeichnungen der jungen Eliana berühren und amüsieren ihn und bereits nach kurzer Zeit ist er mehr und mehr fasziniert von dem Mädchen, das quasi vor seinen Augen erwachsen wird, die erste(n) Liebe(n) erlebt und einen schweren Schicksalsschlag verkraften muss.

Bald folgt eine alles verändernde Anweisung: Er soll ein Virtual-Reality-Game auf seine Authentizität testen, das im Berlin des 21. Jahrhunderts spielt. Bei seinen verblüffend wirklichkeitsnahen Zeitreisen trifft er ausgerechnet auf Eliana und macht eine für ihn völlig neue Erfahrung: die Liebe. Bevor Finn seine letzte Reise in die Vergangenheit ansteht, muss er eine Entscheidung treffen, die sein weiteres Leben dramatisch verändern könnte....

AVIVA-Tipp: "Everlasting" aus der Feder der kreativen Autorin ist ein All-Age-Book, das alle Zeiten überdauern wird – es macht Hoffnung auf eine Welt in 250 Jahren und zeigt auch, was uns heute, im 21. Jahrhundert, wichtig sein sollte.

Zur Autorin: Holly-Jane Rahlens kam nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Theater Arts "der Liebe wegen" aus ihrer Heimatstadt New York nach Berlin. Mit Funkerzählungen, Hörspielen und Solo-Bühnenshows machte sie sich dort in den 1980er- und 90er-Jahren einen Namen. Außerdem arbeitete sie als Journalistin, Radiomoderatorin und Regisseurin. Ihr Jugendbuch "Prinz William, Maximilian Minsky und ich" wurde 2003 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und kam 2007 in einer Drehbuchadaption der Autorin ins Kino. Holly-Jane Rahlens lebt heute mit Mann und Sohn in Berlin-Charlottenburg.
Weitere Infos und Kontakt: www.holly-jane-rahlens.com
(Verlagsinformation)

Mehr über die Autorin gibt es auch in unserem AVIVA-Interview mit Holly-Jane Rahlens aus dem Jahr 2002.

AVIVA-Tipp:

Holly-Jane Rahlens
Everlasting
Der Mann, der aus der Zeit fiel

Gebunden, 432 Seiten
Euro 14,95
ISBN 978-3-8052-5016-0
Wunderlich Verlag, erschienen am 9. März 2012

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Mein kleines großes Leben von Holly-Jane Rahlens

Wie man richtig küsst von Holly-Jane Rahlens

Prince William, Maximillian Minsky, and Me von Holly-Jane Rahlens

Max Minsky und ich – endlich auch als DVD von Holly-Jane Rahlens

Mauerblümchen von Holly-Jane Rahlens



(Quellen: Interview F.A.Z., Wunderlich-Verlag, AVIVA-Berlin)


Literatur Beitrag vom 17.03.2012 Sharon Adler 

   




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