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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 02.12.2012

Israelisch kochen - Katrin Richter und Martin Krauß. Internationale jüdische Festmahlzeiten - Miriam Magall. Gefillte Fisch und Lebensstrudel - Helene Maimann
Sharon Adler

Von Kreplach, Knisches, Latkes, Kigl und noch viel mehr erzählen diese Kochbücher, die so unterschiedlich sind wie die jüdische Küche selbst. Eines haben sie gemeinsam: Die Liebe zum Leben.



Israelisch kochen – von Katrin Richter und Martin Krauß



In der Reihe "Gerichte und ihre Geschichte" erschienen, widmet sich dieses Buch nicht nur Rezepten für köstliche Mahlzeiten, sondern erzählt auch von vielfältigen kulinarischen Esstraditionen, erklärt Kaschrut (Speisegesetze), und stellt Klassiker der traditionellen koscheren Küche und der israelischen Gastronomie heute vor.

Unter dem im Buch veröffentlichten etwa 90 Rezepten sind Klassiker wie "Gefillte Fisch", Falafel", Hummus" oder "Mazzeknödel", Salate wie etwa einem erfrischenden Rote-Beete-Granatapfel-Salat oder die als jüdisches Penicillin bekannte Hühnersuppe.
Natürlich darf auch der weltberühmte Käsekuchen ebenso wenig fehlen wie Levivot/Latkes oder köstliche Desserts wie etwa Halwa.

Die israelische Küche ist, wie auch das Land selbst, einzigartig. In ihr treffen jüdische Esstraditionen, wie sie vor allem in Osteuropa entwickelt wurden, auf arabische, afrikanische, amerikanische und asiatische Einflüsse. Geprägt wird sie außerdem durch ein ganz besonderes Klima, in dem sich nicht jedes Gemüse anbauen lässt, und durch ein Oberrabbinat, das bis heute die Kaschrut (Speisegesetze) regelt. Wie vielseitig diese Küche ist, beweisen die hier versammelten Rezepte, die von Klassikern der traditionellen koscheren Küche bis zu exotischeren Speisen wie einen Borschtsch aus Obst reichen. Darüber hinaus informiert eine Einführung in die Esskultur des Landes u.a. über religiöse Aspekte oder besondere Speisen an Feiertagen. Ein Rezept- und Stichwortregister rundet dieses gleichsam informative wie appetitanregende Buch ab.

Zu den AutorInnen:

Katrin Richter
, geboren 1980, Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen Wochenzeitung.

Martin Krauß, geboren 1964, Redakteur der Jüdischen Allgemeinen Wochenzeitung.

Katrin Richter und Martin Krauß
Israelisch kochen

Verlag Die Werkstatt. Aus der Reihe Gerichte und ihre Geschichte
Hardcover, 168 Seiten, 13,9 x 21,2 cm, diverse Fotos
ISBN: 978-3-89533-875-5
1. Auflage 2012
16,90 Euro
www.werkstatt-verlag.de


Helene Maimann
Gefillte Fisch & Lebensstrudel. Eine jüdische Kochshow




Helene Maimann, renommierte Filmemacherin und leidenschaftliche Köchin, bekennende Liebhaberin einer "ordentlichen Hühnersuppe", erzählt aus ihrem eigenen Leben und lässt weitere begeisterte KöchInnen wie ihre Mutter, Tante Jolesch oder Chaja Molcho zu Wort kommen, die Einblick in ihre Küche geben: Sie alle schreiben über traditionelle Familiengerichte, die über Generationen weitergereicht wurden. Schön ist, dass sie ihre individuellen Rezepte in diesem Buch gleich mit liefern. Auch Anekdoten sind zu finden, ebenso wie unterhaltsam bis informative Beiträge der jüdischen Tisch-, Alltags- und Feiertagskultur, der Herkunft jüdischer Speisen und Lebensmittel sowie ihrer Verbreitung und ihren oftmals weiten Reisen durch die kulinarische Welt.
Ein Glossar und Register runden dieses herzerwärmende Kochbuch ab.

Zur Autorin: Helene Maimann ist Historikerin, Autorin und Filmemacherin (darunter " Das Jahrhundert der Frauen", "Massel und Schlamassel. Über den jüdischen Witz". Sie leitete und kuratierte mehrere große Ausstellungen zur österreichischen Zeitgeschichte, schreibt wissenschaftliche Publikationen, Essays und Zeitungsartikel, gestaltet Radiofeatures und arbeitete bis 2009 als Redakteurin für den ORF. Maimann unterrichtete von 1980 bis 1995 an den Universitäten Wien und Salzburg und heute an der Filmakademie Wien.

Helene Maimann
Gefillte Fisch & Lebensstrudel. Eine jüdische Kochshow

Picus Verlag, erschienen 2012
154 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-690-2
16,90 Euro
Auch als E-Book erhältlich
www.picus.at


"Essen wie im Paradies" aus der Reihe "Internationale jüdische Festmahlzeiten", Bd. 2: "Die Hohen Feiertage" von Miriam Magall



Jüdische Festmahlzeiten beginnt mit einer Einführung in die jüdische Küche. Denn so, wie sich Jüdinnen und Juden nicht einfach an den Tisch setzen und zu essen beginnen, so wird auch nicht erst beim Kochen der einzelnen Speisen, sondern schon beim Einkaufen sorgfältig darauf geachtet, was für die Zubereitung eines koscheren jüdischen Mahls gekauft und was besser im Regal liegen bleibt.

Die Rezepte sind in Form von Menüs für den Schabbath und die einzelnen Feiertage des jüdischen Kalenders zusammengestellt. Sie führen beim Lesen und Kochen auf eine Reise rund um den Globus. Das Kochbuch enthält nicht nur die osteuropäisch-jüdischen Gerichte wie Gefilte Fisch und Tscholent, sondern außerdem ihre Entsprechungen in orientalisch-jüdischen Gemeinden. Und auch die VegetarierInnen kommen auf ihre Kosten: Von insgesamt 50 Menüs sind 22 aschkenasischen, d.h. osteuropäischen Ursprungs, 17 entstammen der sefardisch-orientalischen Küche, und 12 sind rein vegetarisch. Es wird viel mit Salaten, Gemüse und Obst gearbeitet, zudem hat die Autorin sich um eine Auswahl leicht zu kochender Rezepte mit nicht allzu vielen Zutaten bemüht.

Wegen des umfangreichen Materials beschlossen Autorin und Verlag gemeinsam, die insgesamt 50 Menüs mit 300 Rezepten aus 30 Ländern in drei verschiedenen Bänden unterzubringen. Der 1. Band der Serie, "Pessach", ist bereits im Frühjahr 2012 erschienen. Er enthält 16 Menüs mit 71 Rezepten aus 5 Ländern sowie ein Begleitheft mit Pessach-Geschichten.

Der 2. Band dieser Serie bringt seinerseits insgesamt 21 Menüs mit 147 Gängen aus 20 Ländern, denn die "Hohen Feiertage" im Herbst dauern einschließlich der Halbfeiertage von Sukkot, dem Laubhüttenfest, 23 Tage. Die kulinarische Reise beginnt zu Rosch ha-Schana in den Vereinigten Staaten, dann geht es in den Mittleren Osten, später nach Israel, Ägypten und Tunesien. Über Griechenland kehren wir zurück nach Europa, verweilen ein wenig in Rumänien, kommen durch Ungarn und erreichen den Elsass, Dänemark und Litauen. Die LeserInnen folgen den Spuren jüdischen Lebens in Äthiopien und im Jemen. Das für das jeweilige Land Typische entspricht stets den Kaschruthbestimmungen. Überall werden die gleichen Gebete vor und nach dem Essen gesagt, durchaus mit einigen landesüblichen Zusätzen, und alle Juden, gleichgültig, wo sie leben, begehen Rosch ha-Schana und fasten zu Jom Kippur, um dann wieder ausgelassen in der Laubhütte mit ihren GästInnen zu sitzen und zu feiern, um schließlich am Ende, zu Simchat-Thora, dem "Tag der Gesetzesfreude", fröhlich singend mit den Thora-Rollen um die Bima zu tanzen.

Angesichts dieser Vielfalt wünscht die Autorin ihren LeserInnen viel Spaß beim Lesen und Kochen und Be-Te´awón!, Guten Appetit!

Zur Autorin: Miriam Magall, M.A., Konferenzdolmetscherin, ehem. AIIC-Mitglied, Schriftstellerin, Übersetzerin.

Miriam Magall
Internationale jüdische Festmahlzeiten. Essen wie im Paradies. Die Hohen Feiertage

Patchworld Verlag, erschienen August 2012
Gebunden, ca. 280 Seiten. Mit zahlreichen Farbabbildungen. 24 x 29 cm.
ISBN 978-3-941021-22-8
Euro 35,00
www.patchworldverlag.info
www.magall.de


AVIVA-Tipp: Eins ist diesen Kochbüchern gemeinsam: Sie alle erzählen von der Liebe zum Essen und der Familie, von der Reise zwischen Religion, Geschichte, Kulturen. Von der Hühnersuppe über den Bagel bis zum Mazzeknödel – hier findet das hungrige Herz alle Köstlichkeiten und doch viel mehr als nur Rezepte.

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Kaschrut, ein Beitrag von Elisa Klapheck

Jüdische Familienrezepte, erschienen in der Reihe Jüdische Miniaturen, herausgegeben von Deborah und Hermann Simon -

Koscher und Co. - Über Essen und Religion, herausgegeben von Michal Friedlander und Cilly Kugelmann

Heiliges Essen von Lea Fleischmann

(Quellen: Picus Verlag, Miriam Magall, Verlag Die Werkstatt)

Literatur Beitrag vom 02.12.2012 Sharon Adler 

   




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