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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 24.12.2012

Edward van Voolen - 50 Jüdische Künstler, die man kennen sollte
Sharon Adler

Der Kunsthistoriker und Rabbiner hat sich bereits in seinem Buch "Jüdische Identität in der zeitgenössischen Architektur" mit dem Einfluss von Herkunft und Kultur, Ausgrenzung und Verfolgung...



auf das Schaffen von KünstlerInnen beschäftigt.

Der 2011 ebenfalls im Prestel-Verlag erschienene Band der erfolgreichen Reihe zeigt nun erstmals eine prägnante Auswahl aller wichtigen jüdischen KünstlerInnen des 19. und 20. Jahrhunderts und ihre Werke, eingebettet in den Kontext ihrer jüdischen Tradition und Geschichte. Das Buch erläutert Begriffe und Symbole, ordnet KünstlerInnen wie Moritz Oppenheim, Charlotte Salomon, Eva Hesse, Marc Chagall, Mark Rothko, Sigalit Landau oder R. B. Kitaj in ihr künstlerisches Umfeld ein.

Dieses außerordentlich ansprechend gestaltete und informative Überblickswerk zeigt, wie diese KünstlerInnen Elemente der jüdischen Religion, Geschichte und Kultur in ihre Werke integriert und sich mit ihnen auseinandergesetzt haben.

Darunter ist auch die Ausnahmekünstlerin "Charlotte Salomon", deren Hauptwerk "Leben? Oder Theater?" war. Die 1917 in Berlin geborene, 1943 in Auschwitz ermordete jüdische Malerin Charlotte Salomon lebte zwei Jahre lang von den Nazis bedroht im südfranzösischen Exil. Um ihr Schicksal und die Welt, die sie umgab, ertragen zu können, schrieb sie zwischen 1940 und 1942 ihr Leben als komödiantisch-musikalisches Theaterstück nieder und malte dazu 769 Gouachen.

Biografische Informationen zu den hier vorgestellten 50 KünstlerInnen finden die LeserInnen hier genauso wie die spannenden und berührenden Geschichten hinter deren berühmtesten Werken. Die Publikation mit ihren teilweise ganzseitigen farbigen Abbildungen bietet neben weithin bekannten Werken und Künstlerinnen auch Einblicke in weniger populäre. Informationen über das Judentum im Allgemeinen und eine Zeitleiste runden die Darstellung ab.

AVIVA-Tipp: "50 Jüdische Künstler, die man kennen sollte" ist weit mehr als nur ein informatives Nachschlagewerk. Es zeigt auch immer den inneren und äußeren Dialog der KünstlerInnen auf, die sich, jede/r auf individuelle Weise mit jüdischem Erbe und Auftrag auseinandergesetzt haben oder es auch heute noch tun. Die Bandbreite der hier abgebildeten KünstlerInnen zeigt den ganzen Reichtum "jüdischer" Kunst und wirft auch stets die Frage danach auf, was diese ausmacht.

Zum Herausgeber: Edward van Voolen ist Kunsthistoriker und Rabbiner. Er ist Kurator am jüdischen Historischen Museum in Amsterdam und lehrt am Abraham Geiger Kolleg in Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher über jüdische Kunst, Kultur und Religion.


Edward van Voolen
50 Jüdische Künstler, die man kennen sollte

Übersetzt von Mechthild Barth
Paperback, Flexobroschur, 160 Seiten, 19,5 x 24,0 cm, 150 farbige Abbildungen, 30 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-7913-4572-7
Euro 19,95
Prestel Verlag, Erscheinungstermin: 3. Oktober 2011
www.randomhouse.de


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:


Jewish Identity in Contemporary Architecture. Jüdische Identität in der zeitgenössischen Architektur, herausgegeben von Angeli Sachs und Edward van Voolen

Am 11. Januar 2011 wäre Eva Hesse, US-amerikanische Künstlerin deutsch-jüdischer Herkunft, 75 Jahre alt geworden

Obsessionen. R. B. Kitaj - 1932-2007

Sigalit Landau – The Dining Hall


(Quelle: Prestel Verlag)

Literatur Beitrag vom 24.12.2012 Sharon Adler 

   




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