Katalin Irén Valeš - Traumberuf Journalistin?! Berufswahlmotive im Journalismus. Kay-Christian Heine - Fotografie für Journalisten - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 18.09.2015

Katalin Irén Valeš - Traumberuf Journalistin?! Berufswahlmotive im Journalismus. Kay-Christian Heine - Fotografie für Journalisten
Sharon Adler

Praktisches Handbuch und kritische wissenschaftliche Analyse: Der Ratgeber liefert nötiges Handwerkszeug, die Studie zeichnet Chancen und Herausforderungen auf. Zwei Praktiker_innen geben...



..., Einsichten in die (sich verändernde) Berufswelt und Arbeitsalltag sowie wertvollen Input in Praxis und Theorie.

Der Beweggrund, diese beiden Titel trotz ihrer Entstehung in unterschiedlichen Kontexten in nur einer Rezension auf AVIVA-Berlin zusammen vorzustellen, liegt darin, dass beide Berufsfelder nicht isoliert voneinander bestehen, sondern im Berufsleben eng miteinander verknüpft sein können. Wer Text UND Bild liefern kann, hat damit nicht nur die Kontrolle über den Abdruck und die Message, sondern auch größere Chancen, in dieser Branche zu bestehen, die völlig zu Recht oft mit einem Haifischbecken verglichen wird.

Auch wenn die Herangehensweise der beiden Autor_innen in ihren Publikationen an die Themenfelder eine vollständig andere ist, eines ist ihnen gemeinsam: Die Liebe zu ihrem Beruf und das Bewusstsein um die gesellschafts-politische Verantwortung, die sie tragen. Denn gilt "Die Presse" als vierte Gewalt im Staat, kommt neben dem Text auch dem Bild eine große Bedeutung zu: Fotos bleiben den Leser_innen eher im Gedächtnis haften, als der reine Text, der oft nur gescannt wird.
Aus welchen Gründen sich junge Frauen (und Männer) für den Beruf "Journalist_in" entscheiden, zeigt Katalin Irén Vales in ihrer Publikation auf, die Ergebnisse einer Umfrage und weiterer Studien in den Fokus setzt. Kay-Christian Heine wiederum macht den Weg frei zum guten Bild mit all seinen Finessen. Mit seinem Handbuch richtet er sich sowohl an Print- und Online-Journalist_innen als auch an Blogger_innen.

Katalin Irén Vales - Traumberuf Journalistin?! Berufswahlmotive im Journalismus

Die freie Journalistin setzt sich wissenschaftlich mit dem Thema "Situation von Frauen im Journalismus" auseinander. Ausgehend von der Tatsache, dass seit einigen Jahren der Frauenanteil bei Bewerbungen um einen Studiums- oder Ausbildungsplatz für Journalismus in Hochschulen oder Unternehmen weit über dem der Männer liegt (Tendenz steigend), ging sie der Frage nach "ob dieses Ungleichgewicht eventuell im Zusammenhang mit geschlechterspezifischen Motiven steht".

Angeregt und unterstützt durch die Aus- und Fortbildungsredaktion des Westdeutschen Rundfunks entwickelte Katalin Irén Vales in ihrer Diplomarbeit am Institut für Journalistik an der Technischen Universität Dortmund einen Fragebogen, der im Jahr 2013 für 18 Tage lang online war. Mehr als 250 angehende Journalistinnen und Journalisten wurden darin in einem mehrstufigen Verfahren zu ihren Berufswahlmotiven befragt. Angelegt wurde der Fragebogen vorrangig in Hinsicht auf quantitative, aber auch qualitative Forschung, wobei die Autorin im vorliegenden Band auch auf die "Problematik der Messbarkeit von Motiven und Motivation" eingeht.

Untersucht wurde unter anderem:

  • Worin besteht die Anziehungskraft des Journalistenberufs auf junge Frauen?
  • Welche gesellschaftlichen Veränderungen haben dazu beigetragen, die ehemalige Männerdomäne für Frauen zu öffnen? Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen begleiteten diesen Genderswitch?
  • Wie unterscheiden sich heute die Berufswahlmotive von Frauen und Männern?
  • Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede?
  • Welche Rolle spielen Bezahlung, Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie?
  • Was bedeutet das für die Qualität im Journalismus?
  • Ist das allgemeine Bild von Journalist_innen eher positiv oder negativ?
  • Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Medienkonsum und Geschlecht?"

    Auf diese und weitere Fragen präsentiert dieses Buch wissenschaftlich fundierte, spannende und teilweise auch überraschende Antworten. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung zeigen nicht nur, welche Motive junge Männer und Frauen bei der Entscheidung leiten, einen Beruf im Bereich des Journalismus zu ergreifen, oder wie sich die Motive von Männern und Frauen unterscheiden. Sie zeigen vor allem auch, dass trotz der hohen Zahl von Journalistinnen deren Wunsch, eine leitende Position zu bekleiden, deutlich geringer ausfällt als der ihrer männlichen Kollegen.

    Katalin Irén Valeš verweist daher in ihrem Kapitel "Gleichstellungsaktivitäten in den Medien" auf die Arbeit des Journalistinnenbund e.V. ebenso wie auf Frauenförderpläne und die "Diskussionen um die Frauenquote" bzw. die Initiative des Vereins ProQuote Medien.

    In ihrem Fazit und Ausblick wirft Katalin Irén Vales weitere, neue Fragen auf die durch ihre Forschung entstanden sind und regt an, diese als Basis für weitere Untersuchungen nutzbar zu machen. Auch den Aspekt "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" möchte sie stärker in Studien einbezogen wissen. Weiter plädiert sie für die Erweiterung der Untersuchungsergebnisse der Studie um die internationale Dimension sowie für eine Debatte um die Bedeutung der journalistischen Qualität und der Rolle von Journalist_innen für die Gesellschaft.

    Ein umfangreiches Tabellen-, Literatur- und Abbildungsverzeichnis untermauert die Forschungsergebnisse anschaulich. Einziges Manko: Der im Buch abgebildete Online-Fragebogen ist so klein abgedruckt, dass ein Lesen ohne Hilfsmittel kaum möglich ist.

    AVIVA-Tipp: "Traumberuf Journalistin?! Berufswahlmotive im Journalismus" ist nicht nur für Berufseinsteigerinnen interessant, die sich umfassend informieren wollen. Auch für diejenigen Journalistinnen, die Erkenntnisse und Forschungsergebnisse aus der Arbeit der Journalistin Katalin Irén Vales als Hintergrundinformation oder als Impulse nutzen wollen, ist die Publikation und Website eine inspirierende Quelle.

    Zur Autorin: Katalin Irén Valeš hat in Wien, Duisburg, Dortmund und Aarhus (Dänemark) Journalistik und Politikwissenschaft studiert. Die Fächer hat sie im Jahr 2011 und 2013 jeweils mit einem Diplom abgeschlossen. Seit ihrem Volontariat bei einer Tageszeitung arbeitet sie freiberuflich als Journalistin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und für verschiedene deutsche Tageszeitungen. Mit den Berufswahlmotiven von Journalistinnen und Journalisten hat sie sich nicht nur wissenschaftlich auseinander gesetzt, sondern auch im Rahmen ihrer mehrjährigen Tätigkeit als Chefin vom Dienst und stellvertretende Redaktionsleiterin der TV-Lehrredaktion am Dortmunder Institut für Journalistik.
    Mehr Infos unter: www.torial.com/katalin.vales

    Katalin Irén Vales
    Traumberuf Journalistin?! Berufswahlmotive im Journalismus

    disserta Verlag, Erscheinungsdatum: 01.2015
    Paperback, 236 Seiten, 66 Abbildungen
    ISBN: 978-3-95425-918-2
    EUR 49,99
    www.diplomica-verlag.de

    Fotografie für Journalisten - Kay-Christian Heine

    Als Fotojournalist in der Redaktion einer Lokalzeitung weiß der Autodidakt Kay-Christian Heine aus eigener Erfahrung, wie der Redaktionsalltag aussieht und welche Ansprüche an Journalist_innen und Fotograf_innen gestellt werden: Sorgfältig recherchierte Texte ebenso wie ein aussagefähiges Pressefoto.

    Gerade kleine Redaktionen können es sich häufig schlicht nicht leisten, zwei Mitarbeiter_innen zu einer Pressekonferenz, zu einem Interview oder einer Reportage zu schicken. Von Journalist_innen wird heute erwartet, dass sie das Bildmaterial für ihren Artikel selbst mitliefern und mit einer Profi-Digitalkamera umgehen können. Doch professionelle Aufnahmen setzen eine fundierte Ausbildung oder ein Studium der Fotografie voraus, das kaum ein/e Journalist_in vorweisen kann.

    Im Zeitalter der digitalen Fotografie, der Selfies und des Postens von unzähligen Fotos in sozialen Netzwerken kommt es im landläufigen Verständnis nicht so sehr auf die Qualität an. Unscharfe, unter- oder überbelichtete Fotos können ja auch eben mal schnell von der Speicherkarte der Kamera gelöscht werden.
    Wer jedoch gute Fotos für die Verwendung in Print- oder Onlinemedien machen will oder muss, ist häufig zunächst überfordert mit den Anforderungen an Aufnahme, Ausleuchtung, Bildkomposition, Lieferung, Dateiformate und vor allem der digitalen Nachbearbeitung.

    Das Produzieren von guten Pressefotos erfordert zumindest ein gutes Basiswissen in Technik und Gestaltung, denn die Aufnahmesituation ist häufig weder plan- noch wiederholbar. Auch die Bedingungen sind oft äußerst ungünstig: Schlecht beleuchtete Räumlichkeiten oder hektische Außentermine sind an der Tagesordnung. Wer hier die Kamera nicht im Griff hat, nicht weiß, wie der Wechsel von Automatik auf Manuell funktioniert um die Belichtung zu steuern, ist aufgeschmissen.

    All jenen Journalist_innen, die mit Kamera und Technik nur unzureichend vertraut sind, möchte der Fotojournalist Kay-Christian Heine mit seinem Ratgeber "Fotografie für Journalisten" das notwendige Wissen zu Technik, Bildaufbau, den Merkmalen der Pressefotografie sowie rechtlichen und organisatorischen Fragen vermitteln.

    Aus dem Inhalt:

  • Technik und fotografisches Handwerk (Belichtungszeit, Blende, Brennweite, ISO)
  • Fotografie unter schwierigen Bedingungen, Weißabgleich
  • Bildgestaltung und Komposition
  • Die richtige Bildauswahl, prägnante Bildunterschriften
  • Bilder zur Veröffentlichung bereitstellen
  • Das digitale Bildarchiv, Datensicherung
  • Rechtliche Aspekte, Verwertung
  • Ausrüstung (Kameras, Objektive, externe Blitzgeräte, Stative, Kameratasche)

    u.v.a.m.

    Zur thematischen Ergänzung behandelt der Rechtsanwalt und Medienrechtsexperte Jan Christian Seevogel als Gastautor in einem Extra-Kapitel aus juristischer Sicht die Rechtlichen Aspekte rund um die Themen Urheber_innenrecht, Nutzungsrecht, Exklusivnutzung, das Recht Dritter am Bild, Vergütung und Honorarvereinbarungen.

    Wie in einem praxisorientierten Foto-Workshop behandelt Autor Kay-Christian Heine Grundbegriffe der Fotografie bis hin zu komplexen Vorgängen, in die es sich lohnt einzuarbeiten.
    Einziges Manko: Manche Informationen wiederholen sich, Fragmente zu unterschiedlichen Themen finden sich im Buch verteilt und der Text ist an vielen Stellen entweder zu blumig oder zu verkompliziert formuliert um einprägsam zu sein. Jedoch liefern sowohl die Auflistung des Inhalts und des Index mit den Angaben zur Seitenzahl Infos zum schnellen Auffinden der gewünschten Informationen zu den jeweiligen Themen, die verschiedenste Aufnahmesituationen und ihre technischen und kompositorischen Erfordernisse präzise beschreiben.

    AVIVA-Tipp: Obwohl streckenweise in etwas betulicher Sprache verfasst, liefert "Fotografie für Journalisten" beinahe alle Angaben zu den wichtigsten Themen rund um das Thema Pressefotografie. Ein gutes Nachschlagewerk, aus dem sich Fotograf_innen und Journalist_innen gleichermaßen die für sie wichtigsten Informationen herausziehen können.

    Zum Autor: Kay-Christian Heine, geboren 1966, lebt und arbeitet an der Ostseeküste im Großraum Kiel. Zur Fotografie kam der Jurist als Autodidakt in seiner Jugend. Seit Jahren betätigt er sich als schreibender und fotografierender Journalist für verschiedene Auftraggeber_innen und Medien. Sujets seiner Arbeit sind die Themen Kultur, Konzert, Bühne, Reportage, Soziales, Religion und Naturfotografie.
    Seine Arbeiten werden in verschiedenen Zeitungen und Magazinen veröffentlicht.
    Mehr Infos unter: www.archiv-heine.com




    Kay-Christian Heine
    Fotografie für Journalisten

    O´Reilly Verlag, 1. Auflage November 2010
    ISBN 978-3-89721-979-3
    Print-Ausgabe: EUR 24.90
    eBook-Ausgabe: EUR 20.00
    www.oreilly.de

    Aktuelles:

    Samstag, 24. Oktober 2015, 11.00 – 17.00 Uhr und Sonntag, 25. Oktober 2015, 11.00 – 17.00 Uhr
    Workshop: Blitzgescheit – Schönere Fotos mit und ohne Blitz

    Wie System- oder Spiegelreflexkameras den Blitz oder andere Lichtquellen einsetzen, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen tolle Fotos zu machen, behandelt dieser praxisorientierte Foto-Workshop. Außerdem geht es um Grundbegriffe der Fotografie: Blende, Belichtung, ISO. Auf Wünsche der Teilnehmerinnen kann eingegangen werden. Voraussetzung für die Teilnahme: Ihr habt das Handbuch eurer digitalen System- oder Spiegelreflexkamera gelesen. Vollautomatische Taschenkameras sind für diesen Workshop nicht geeignet. Wenn möglich bitte einen Laptop zur Fotonachbearbeitung mitbringen.
    Anmeldung teefonisch oder per E-Mail
    Kosten: 40 – 50 € nach Selbsteinschätzung
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V. exklusiv für Frauen
    Potsdamer Str. 139
    10783 Berlin-Schöneberg
    Mehr Infos: www.begine.de


    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

    Interview mit Sabine Kartte, Geschäftsführende Redakteurin beim stern und eine von neun Frauen im Vorstand des Vereins ProQuote MedienDie Initiative "Pro Quote" fordert 30% der Führungspositionen auf allen Hierarchiestufen für Frauen in den Medien.

    Pro Quote - mehr Frauen an die Spitze - Unterzeichnen für die 30-Prozent-Quote

    Journalistinnenbund e.V. veröffentlicht am 16. Februar 2011 Statement zur Quotendebatte<

    100 Jahre Farbfotografie Die renommierte Fotografie-Kuratorin Pam Roberts liefert einen faszinierenden Überblick über die Geschichte, Entwicklung und Techniken der Fotografie und deren wichtigste VertreterInnen

    Licht und Schatten. Bildgestaltung und Technik am Beispiel berühmter Architekturfotografien, der Bildband des Londoner Fotojournalisten Terry Hope "Die Kunst der Schwarz-Weissfotografie, Architektur".

    Magie der Bilder - Das Magnum Archiv

    Anne Siegel - Himmelsstürmerinnen. 10 inspirierende Frauen in den Medien

    Gender- und queertheoretische Analysen in den Medien- und Kommunikationswissenschaften - herausgegeben von Skadi Loist, Sigrid Kannengießer, Joan Kristin Bleicher

    Ungleich mächtig. Das Gendering von Führungspersonen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der Medienkommunikation. Herausgegeben von Margreth Lünenborg und Jutta Röser

    Migrantinnen in den Medien von Margreth Lünenborg, Katharina Fritsche und Annika Bach.

    2009 - Frauen in den Nachrichten noch immer unterrepräsentiert


  • Literatur Beitrag vom 18.09.2015 Sharon Adler 

       




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