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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 18.10.2015

Andrea Livnat - 111 Orte in Tel Aviv, die man gesehen haben muss. Mit Fotografien von Angelika Baumgartner
Sharon Adler

Eine Liebeserklärung an die Stadt die niemals schläft aus der Sicht der Historikerin, der Kunstliebhaberin und der Feinschmeckerin. Die leitende Redakteurin des jüdischen Internetportals haGalil...



... lebt seit nunmehr dreizehn Jahren in Tel Aviv und hat sich während der Recherche zu den "111 Orten" noch einmal ´ganz neu in die Stadt verliebt´.

Tel Aviv heißt auf deutsch "der Frühlingshügel", und ist auch unter dem Namen "Die weiße Stadt am Meer" oder als "Big Orange" bekannt. Erbaut wurde sie auf Sand, allein aus der Vision einiger weniger heraus, allen voran Theodor Herzl, der mit seiner Weisung "Wenn ihr wollt, ist es kein Traum" Recht behalten sollte.
Besonders der Einfluss der deutschen Einwanderer ist bis heute in Tel Aviv spür- und sehbar: Die Architektur des Bauhaus´ macht einen Großteil der Bauten aus. Sowohl öffentliche Gebäude als auch Privathäuser wurden ab den 1920er Jahren von aus Deutschland stammenden Architekt_innen erbaut, insgesamt an die 4.000 Häuser. Lange Zeit vernachlässigt, stehen sie seit 2003 unter dem Schutz der UNESCO und wurden als Weltkulturerbe deklariert, seitdem restauriert und vor dem drohenden Verfall gerettet.

Andrea Livnat macht mit "111 Orte in Tel Aviv" und durch ihre Auswahl dieser für sie besonderen Orte aber auch deutlich, wie sehr Einflüsse aus allen Kulturen der Welt das Stadtbild Tel Avivs prägen. Tel Aviv ist ein Schmelztiegel der Nationen und hat neben Kulturellem wie Bauhaus, großartigen Museen, Galerien und Theatern auch Natur wie wunderschöne Parks ("Rosh-Tzipor" im "Yarkon-Park") und natürlich den von Groß und Klein für alle Outdoor-Aktivitäten frequentierten Strand ("Die Spezial-Strände"zu bieten. Aber auch Urbanes wie Hochhäuser ("Das Azrieli Center"), Cafés ("Die Boulevard-Cafés"), Kinos ("Das Eden-Kino") und Restaurants ("Julie´s Restaurant", "Das Nanuchka") mit Geschichte sind in Tel Aviv zu finden. Daneben Hightech, Märkte, Nightlife und noch so vieles mehr.

Nicht fehlen darf in Andrea Livnats liebevoll zusammengestellter Sammlung das älteste Fotogeschäft in Tel Aviv, das "Zalmania Pri-Or", in dem Rudi und Miriam Weissenstein 70 Jahre lang gemeinsam arbeiteten. Ehemals in der Allenby-Straße 30 zuhause, ist es heute in der Tchernikhovski Street 5 zu finden. Warum es umziehen musste, erzählt auch der Film "Life in Stills" von Tamar Tal, der mit dem Publikumspreis des 18. Jüdischen Filmfestivals ausgezeichnet wurde.

Auf dem (blau-weißen – den Farben Israels) Buchcover abgebildet ist eine Orange, die ebenfalls wie als Wahrzeichen des Landes zu verstehen ist. Die berühmte Jaffa-Orange, Kultur- und Exportgut in einem, der ebenfalls ein Dokumentarfilm (Eyal Sivan, 2010) gewidmet ist. Andrea Livnat verrät in "Ort Nummer 71", "wo die Jaffa-Orange schwebt".

Ob Straßen, Ecken, Parks, Plätze, Gebäude oder Häuser – Andrea Livnat erzählt die Geschichten hinter den 111 Orten authentisch und lebendig und liefert damit eine bunte Mischung von Orten und Geschichten – so vielfältig und quirlig wie Tel Aviv selbst.
Selbst wer glaubt, Tel Aviv gut zu kennen, wird in diesem Buch Altbekanntes neu entdecken und bekommt Lust darauf, auf Entdeckungsreise zu gehen.

AVIVA-Tipp: Danke für diese großartige Recherche an Andrea Livnat! Auf jeweils einer Buchseite, flankiert von ganzseitigen Fotos, findet die Leserin alle Informationen zur Geschichte und aktuellen Bedeutung oder Nutzung von prominenten wie versteckten Gebäuden, Plätzen oder Straßen. Auch die Geschichten der Bewohner_innen werden kenntnisreich erzählt und offenbaren so einen (neuen) Blick in diese wunderbare pulsierende Stadt. If you can make it here...

Zur Autorin: Andrea Livnat, Dr. phil., geboren 1974, in München aufgewachsen, ist Historikerin, Journalistin und leitende Redakteurin für den jüdischen Internetdienst haGalil. Seitdem ihre Dissertation sie vor dreizehn Jahren nach Tel Aviv führte, lebt sie dort und ist fast jeden Tag froh darüber, dass ihre Kinder hier aufwachsen. Bei Campus ist 2012 von ihr erschienen "Der Prophet des Staates. Theodor Herzl im kollektiven Gedächtnis Israels".
Mehr Infos unter: www.hagalil.com

Zur Fotografin: Angelika Baumgartner ist eine waschechte Münchnerin. Nach einigen Auslandsaufenthalten lebt und arbeitet sie wieder in ihrer Heimatstadt. Archäologie und Kunstgeschichte waren erste akademische Schritte, gelandet ist sie dann bei der Innenarchitektur. Ihre Leidenschaften sind das Reisen und das Fotografieren, und zwar am liebsten beides gleichzeitig. Nachdem so viele Winkel der Welt erkundet sind, findet sie das Schöne nun so nah – in Würzburg.
(Quelle: Verlagsinfo)

Andrea Livnat
111 Orte in Tel Aviv, die man gesehen haben muss

Mit zahlreichen Fotografien von Angelika Baumgartner
Broschur
13,5 x 20,5 cm
240 Seiten
ISBN 978-3-95451-703-9
erscheint im Oktober
Euro 14,95 [D], 15,40 [AT
www.emons-verlag.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

"Life in Stills" Im Interview: Tamar Tal, Fotografin und Dokumentarfilmerin aus Israel über ihren Film, der die toughe 96-jährige Protagonistin Miriam Weissenstein und das legendäre Photo House in Tel Aviv in den Mittelpunkt ihres Sujets und sieben Jahre andauernden Recherche rückt. (2012)

Katharina Höftmann - Guten Morgen, Tel Aviv. Geschichten aus dem Holy Land Die Journalistin und Autorin von "Die letzte Sünde" lebt mit ihrem israelischen Freund in Tel Aviv, lernt hebräisch, schreibt, und gewöhnt sich an ihre neue Heimat. Vorher lebte sie in Berlin. (2012)



Literatur Beitrag vom 18.10.2015 Sharon Adler 

   




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