Lucia Jay von Seldeneck und Verena Eidel - 111 Berliner, die man kennenlernen sollte. Lesung und Buchpräsentation am 28. April im AUFBAU HAUS. Moderation: Britta Steffenhagen - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 25.04.2016

Lucia Jay von Seldeneck und Verena Eidel - 111 Berliner, die man kennenlernen sollte
Laura Seibert

Kurzporträts in Text und Bild: 111 prägende Persönlichkeiten der Hauptstadt, aufgespürt von einer Journalistin und einer Fotografin. Entstanden sind lebendige Steckbriefe, die vielfältiges Engagement sichtbar machen.



Bei ihrer Recherche trafen die Autorin und die Fotografin, selbst auch Berlinerinnen, auf ganz unterschiedliche Menschen. Eines jedoch haben die porträtierten Persönlichkeiten gemeinsam: Sie verbinden ihre Leidenschaft und ihr Engagement, in Berlin etwas verändern zu wollen.

Um eben diese Menschen kennen zu lernen, begaben sich Lucia Jay von Seldeneck und Verena Eidel auf eine Entdeckungstour durch die ganze Stadt: "Unterwegs durch diese Stadt haben wir ziemlich schnell gemerkt, dass es eben die Menschen sind, die Berlin zu dem machen, was es ist: Ein Ort, der Platz bietet für die ganz großen Visionen genauso wie für die verrückten Einfälle über Nacht. Eine Stadt, die offen ist für alles, was mit Leidenschaft angepackt wird!"

Auch viele erfolgreiche Frauenbiographien sind Teil dieses Buches, dessen ProtagonistInnen liebevoll als "Draufgänger" beschrieben werden: Sie alle sind Berliner Originale. Und sie lassen es sich nicht nehmen, ihre Stadt mitzugestalten, heißt es im Vorwort.

Eine kleine Auswahl:

Die Architektin Simona Malvezzi plant gemeinsam mit ihrem Büro das "House of One" in Berlin, das eine Synagoge, eine Moschee und eine Kirche unter einem Dach vereint. Das weltweit erste Projekt, das in einem Gebäude die drei Weltreligionen unterbringt, mit Bet- und Lehrhaus.

Die Begründerin der einmaligen "Weltküche" Sevgi Bayram ist ebenso eine der 111 BerlinerInnen: Zusammen mit anderen Frauen kocht sie internationale Gerichte und möchte mit dem Projekt vor allem Arbeitsplätze für Migrantinnen schaffen. Ein Frauenpower-Laden.

Die Kulturwissenschaftlerin Mareike Geiling ist Mitbegründerin der Internetplattform "Flüchtlinge Willkommen", die WGs und Geflüchtete zusammenbringen möchte. Nach nur einem Tag hatte ihre Facebook-Seite schon 1.000 Likes, und nach einem Jahr konnte die Initiatorin gemeinsam mit ihren MitstreiterInnen 120 Geflüchteten ein WG-Zimmer vermitteln.

Erika Rabau, die nach Fertigstellung des Buches, am 10. April 2016, verstorben ist, war 40 Jahre lang offizielle Berlinale Fotografin. Besonders in ihrem Porträt spürt die Leserin, dass sie eindeutig zu den BerlinerInnen gehörte, die Außergewöhnliches vollbrachten: "Und die Berlinale, so viel steht fest, braucht Erika Rabau", so die Autorin Lucia Jay von Seldeneck.

Natürlich fehlt hier auch nicht die Schauspielerin und Polit-Kabarettistin Idil Baydar, die mit viel Humor auf Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Ungleichheit aufmerksam macht, im Mai wieder in der Bar jeder Vernunft mit ihrer Show "Deutschland, wir müssen reden!" zu erleben.

Sharon Adler, Journalistin, Gründerin von AVIVA-Berlin und Fotografin, arbeitet seit mehr als 16 Jahren daran, die Schieflage der medialen Darstellung von Frauen zu verändern und Sichtbarkeit für sie zu schaffen. Dazu gehört zum Beispiel ihr Projekt "Schalom Aleikum", das interreligiöse Dialoge zwischen Frauen angestoßen hat, oder der Fotoband "Damenwahl", um dem Frauenbild in der Autowerbung ein starkes Pendant entgegenzusetzen.

Die ganz persönlichen Lieblingsorte der BerlinerInnen, zwischen Wannsee und Marzahn oder auch außerhalb der Stadtgrenzen im Grünen gelegen, finden in diesem Buch ebenso ihren Platz, sodass deutlich wird: Die Stadt und ihre ProtagonistInnen lassen sich nicht über einen Kamm scheren.
Vom Bademeister über die rbb-"Abendschau"-Leiterin bis zur Tierärztin – 111 Menschen, die durch ihre unterschiedlichen Biographien die Hauptstadt prägen. Es ist beeindruckend, was die BerlinerInnen alles so auf die Beine stellen. Der Guide verbindet Orte mit Menschen und ihren Geschichten. Und zeigt einmal mehr, warum Berlin eine außergewöhnliche Stadt ist.

AVIVA-Tipp: Das Buch "111 Berliner, die man kennenlernen sollte" vereint viele spannende Persönlichkeiten der Stadt, und vermittelt ein authentisches Bild ihrer Projekte und biographischen Hintergründe, auf jeweils einer Seite erfasst. Praktisch: Die Karten im Anhang regen dazu an, diese Orte zu erkunden, und stellen für Alt- und NeuberlinerInnen gleichermaßen eine Inspiration dar.

Zur Autorin: Lucia Jay von Seldeneck, 1977 in Berlin geboren und aufgewachsen. Sie studierte Lateinamerikanistik und Publizistik in Berlin und Valencia und arbeitet als freie Journalistin, Autorin und Pressesprecherin. Seit der Gründung des Heimathafen Neukölln im Jahr 2007 leitet sie dort die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Lucia Jay von Seldeneck bei emons: www.emons-verlag.de

Zur Fotografin: Verena Eidel ist nicht nur freie Fotografin, sondern auch Grafikerin. In ihrer Geburtsstadt Berlin geht sie oft mit der Kamera auf Entdeckungsreise. Für dieses Buch entschied sie sich, ausschließlich mit vorhandenem Licht zu arbeiten, um mobiler zu sein.
Verena Eidel bei emons: www.emons-verlag.de

Lucia Jay von Seldeneck und Verena Eidel
111 Berliner, die man kennenlernen sollte

emons: Verlag, erschienen im April 2016
Broschur, 240 Seiten
ISBN 978-3-95451-845-6
16,95 Euro
www.emons-verlag.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Interview mit Erika Rabau (2008)
Seit 1963 war sie als Fotografin bei der Berlinale mit von der Partie. 2008 waren ihre Fotos in einer eigenen Ausstellung zu bewundern. AVIVA-Berlin traf Erika Rabau und sprach mit ihr über Berlinale, Stars und heroische Zeiten.

Idil Baydar im Gespräch mit der Künstlerin Sandra Kreisler (2014)
Ein Gespräch im Rahmen des Projekts "Schalom Aleikum" über Politik, Religion, Shakshuka und Schulsysteme, frei nach dem Motto "Deutschland redet" zwischen der Schauspielerin und Kabarettistin Idil Baydar und der Regisseurin, Autorin und Sängerin Sandra Kreisler.

Sharon Adler erhielt Berliner Frauenpreis 2012
Die Gründerin von AVIVA-Berlin wurde am 8. März 2012, dem Internationalen Frauentag, für ihr frauenpolitisches Engagement ausgezeichnet. Im Rahmen eines Festakts hat Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, den Preis an die Journalistin und Fotografin überreicht.




Literatur Beitrag vom 25.04.2016 AVIVA-Redaktion 

   




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