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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 08.12.2016

Pearl S. Buck - Die Welt voller Wunder
Yvonne de Andrés

Posthume Veröffentlichung – die Wiederentdeckung eines verschollenen Manuskriptes der Literaturnobelpreisträgerin in einer verlassenen Lagerhalle in Texas im Jahr 2012. Ihr Adoptivsohn Edgar Walsh...



...vermutet, dass seine Mutter diesen letzten Roman kurz vor ihrem Krebstod 1973 beendet hat.

Nachdem Walsh den Text sorgfältig ediert hatte, erschien der Roman in Amerika erstmals im Oktober 2013 und liegt seit November 2015 erstmals auf Deutsch vor: ein sensationeller Fund!

"Das Leben ist das Wunder, von dem wir alle durchdrungen sind..." Pearl S. Buck beschreibt die Entwicklung des hochbegabten Rann Colfax vom Heranreifen im Mutterleib bis zu seinem sensationellen Durchbruch als jugendlicher Bestsellerautor.

Rann Colfax wächst in einem Akademikerhaushalt in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt auf.Seine Eltern stellen bereits kurz nach der Geburt fest, dass ihr Sohn etwas Besonderes ist. "Seine Hauptbeschäftigung, die er sich allein ausgesucht hatte, war das Erkunden. Er war besessen von dem Verlangen, alles zu erkunden." Rann ist ein Eigenbrötler und hat keine Freunde, bis auf Chris. Gefördert wird er durch seinen Vater, sein wichtigster Lehrer, der Ranns außergewöhnliche Begabung erkennt.

Als Rann zwölf Jahre alt ist, besteht er mit Leichtigkeit die Aufnahmeprüfung für das College. Der Vater möchte ihm als Anerkennung eine ausgedehnte Weltreise schenken, die auch gerne mehrere Jahre, bis zu seinem sechzehnten Geburtstag, dauern kann. Diese Bildungsreise können sie jedoch nicht gemeinsam antreten, da der Vater stirbt. Die Horizonterweiterung muss er jetzt allein antreten. Seine Reise führt ihn nach England, New York, Korea und Paris. Dabei begegnet er verschiedenen Personen, die ihn ins Leben und die Gefühlswelt initiieren. Er durchläuft im Verständnis von Pearl S. Buck verschiedene Phasen und lernt Sexualität, Erotik und Liebe kennen, die zu einem erweiterten Erkenntnisgewinn führen.

AVIVA-Tipp: Das zentrale Thema dieses Entwicklungs- und Künstlerromans ist die Erkundung der Welt durch einen jungen Mann und dessen Hunger nach Wissen und das Staunen über die Welt. Spannend ist vor allem der Fund und die späte Veröffentlichung des Manuskriptes von Pearl S. Buck.

Zur Autorin: Pearl Sydenstricker Buck, geboren 1892 in Hillsboro, West Virginia, lebte als Tochter eines Missionars die meiste Zeit in China, studierte aber in den USA. Sie war zu Lebzeiten eine der erfolgreichsten US-amerikanischen Schriftstellerinnen. Sie publizierte mehr als 80 Bücher und erhielt den Literaturnobelpreis 1938 ebenso wie den Pulitzer-Preis 1932. Mit "Die gute Erde" (Original: The Good Earth) aus dem Jahr 1931, in dem sie den Aufstieg eines armen chinesischen Bauern zum Großgrundbesitzer beschreibt, landete Buck einen Klassiker.
Sie war verheiratet mit dem Missionar J.L. Buck und von 1922 bis 1932 Professorin für englische Literatur in Nanking. Nach der Scheidung kehrte sie nach Amerika zurück und heiratete später ihren Verleger Richard J. Walsh, mit dem sie in Pennsylvania lebte. Die Schriftstellerin veröffentlichte auch unter dem Pseudonym John Sedges. Viele ihrer Romane wurden in Hollywood verfilmt, darunter "Drachensaat" aus dem Jahr 1944 mit Katherine Hepburn.
Pearl S. Buck starb am 6. März 1973 im Alter von 80 Jahren in Danby, Vermont.
Mehr Informationen auf der offiziellen Seite des Nobelpreiskommittees:
www.nobelprize.org

Pearl S. Buck
Die Welt voller Wunder

Originaltitel The Eternal Wonder, 2013
Aus dem Englischen von Britta Mümmler
Deutsche Erstausgabe
dtv Verlag, Hardcover, 368 Seiten
19,90 Euro [D]
dtv Verlag, erschienen 20. November 2015
ISBN: 978-3-423-28052-5
www.dtv.de

Die sensationelle Geschichte der Wiederentdeckung des Manuskripts:
www.dtv.de

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Literatur Beitrag vom 08.12.2016 Yvonne de Andrés 

   




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