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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 05.01.2009

Diogenes Audiobooks - Ladies of Crime
Henriette Jankow

Hörbücher der weiblichen Belle Etage der Kriminalliteratur laden mit ebenso amüsanten wie spannenden Geschichten dazu ein, kalte Wintertage in der warmen Stube zu genießen. Mit dabei sind...



... unter anderem Ingrid Noll, Donna Leon und Patricia Highsmith.




Ingrid Noll – Fisherman´s Friend

Die Salzburger Nachrichten bezeichnete sie als die deutsche Patricia Highsmith. Ihre Kriminalgeschichten zeichnen sich durch eine gehörige Portion schwarzen Humors und vor allem durch die Spitzfindigkeit ihrer Figuren aus. Uta Hallant, Ursula Illert, Jochen Nix und Cordula Trantow geben sechs Nollsche Geschichten zum Besten. Dabei geht es nicht immer um Mord, aber stets trifft die "bürgerliche Idylle" auf "echtes Grauen". Fisherman´s Friend ist eine kleine aber feine Sammlung über langweilige und lästige Ehemänner, arrogante Chefs und verbotene Liebschaften:

Eine Frau ist gelangweilt von ihrem spröden Ehegatten und beginnt eine Affäre mit einem gut aussehenden, jedoch nicht besonders belesenem jungen Mann. Um das Glück mit Uli vollends zu genießen, beschließt sie, den Liebhaber gegen ihren Ehemann auszuspielen. Es kommt alles anders als geplant: die beiden unterschiedlichen Männer teilen ein gemeinsames Hobby, das Angeln, und werden darüber zu besten Freunden. Da muss Frau wohl selbst Hand anlegen. Ein sorgfältig zubereiteter Picknickkorb mit Fischfrikadellen nach Hausfrauenart soll der neuen Busenfreundschaft der beiden Angler Abhilfe leisten.

"Herr Krebs ist Fisch" erzählt die Geschichte eines Musiklehrers, der nicht allein für Bach eine Schwäche hegt, sondern sich auch in den Kopf gesetzt hat, das Herz seiner bildhübschen Schülerin zu erobern. Die junge Schöne hat eine Vorliebe für Esoterik und Astrologie. Das stört Herrn Krebs, Sternzeichen Fisch, herzlich wenig als er sie zur Musiknachhilfe und zusätzlichen Gesangsstunden zu sich nach Hause einlädt. Leider hat er die Rechnung ohne seine Lebensgefährtin, der Musikschullehrerin Greta gemacht.

AVIVA-Tipp: Ingrid Noll beweist auch in ihren Kurzgeschichten ein Händchen für skurrile Figuren und morbide Anekdoten. Ein Muss für FreundInnen der guten Krimi-Unterhaltung.

Zur Autorin: Ingrid Noll, 1935 in Shanghai geboren, begann erst zu schreiben als ihre drei Kinder das Elternhaus verließen. Ihre Bücher (u.a. "Die Apothekerin", "Die Häupter meiner Lieben", zuletzt "Kuckuckskind") wurden allesamt zu Bestsellern und sind zum Teil auch verfilmt worden.

Ingrid Noll – Fisherman´s Friend
Gelesen von Uta Hallant, Ursula Hillert, Jochen Nix, Cordula Trantow
Diogenes Verlag, erschienen Januar 2009
2 CDs, 1 Std. 18 Min.
ISBN 978-3-257-80240-5
9.90 Euro



Donna Leon – Eine Leiche zum Dessert

Die Wahlitalienerin ist berühmt für die Fälle des Commissario Brunetti. Auch sie stellt in den gesammelten Erzählungen "Eine Leiche zum Dessert" ihre Kunst des Erzählens unter Beweis. Während Ingrid Noll ihren Geschichten durch schwarzen Humor das gewisse Etwas verleiht, so zeigt Donna Leon eine Begabung für subtile Dramatik ihrer Figuren und der Gesellschaft, in der sie leben:

Eine gealterte Opernsängerin wird von einem Klinkenputzer der jungen Politikergeneration mit der Vergangenheit ihres verstorbenen Ehemannes konfrontiert, der ein begnadeter Tenor und Anhänger des Duce-Regimes war.
Luisa, eine Frau mittleren Alters leidet, wenn auch kaum merklich, unter der Tyrannei ihres wortkargen, fettleibigen Mannes, der sie im Grunde nur heiratete, weil seine Leibköchin und Ehefrau verstorben war. Luisas einzige Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und endlich Ruhe vor ihrem Mann zu bekommen, ist es, kulinarische Kunststücke zu vollbringen.

An anderer Stelle hält die Grande Dame des italienischen Krimis für alle HobbyautorInnen eine Reihe von Tipps parat: Wie soll eine Geschichte gesponnen werden, was macht einen Krimi aus und wie lässt man ihn am besten redigieren?

AVIVA-Tipp: "Eine Leiche zum Dessert" ist eine Sammlung spannender Geschichten, die den Anspruch purer Unterhaltung übersteigen und einen kritischen Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse werfen. Interessant sind darüber hinaus Donna Leons Plaudereien aus dem Nähkästchen ihres Krimiautorinnendaseins.

Zur Autorin: Donna Leon lebt und arbeitet seit 1985 in Venedig. Ihre Heimatstadt New Jersey, wo sie 1942 geboren wurde verließ sie im Alter von 23 Jahren, um in Perugia und Siena zu studieren und fortan stets im Ausland zu leben. Bevor die Schriftstellerei ihre Haupttätigkeit wurde, unterrichtete sie Englisch und Englische Literatur in China, Saudi-Arabien, dem Iran und der Schweiz und verdingte sich als Reiseleiterin in Rom. Seit 1992 erscheinen in regelmäßigen Abständen ihre berühmtesten Kriminalgeschichten rund um Commissario Guido Brunetti.


Weiter sind bei Diogenes im Januar 2009 folgende Hörbucher erschienen:



Patricia Highsmith - Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde
Ein neues "Tierleben", verfasst nicht von Brehm, sondern von Highsmith, von Beruf subtile Analytikerin des menschlichen Mordes, privat faszinierte Schneckenforscherin und zärtliche Katzenfreundin. Huhn, Katze, Elefant und Ratte rächen sich fürchterlich, einfallsreich und unverhofft am Menschen – als ob sie auch Menschen wären.

Patricia Highsmith – Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde
Gelesen von Alice Schwarzer
Diogenes Verlag, erschienen Januar 2009
2 CDs, 2 Std. 25 Min.
ISBN 978-3-257-80010-4
9.90 Euro




Patricia Highsmith - Trautes Heim
Olivia Amory hat ihrem Mann versprochen, ihren Liebhaber drei Monate nicht zu sehen, um der Ehe noch eine Chance zu geben. Doch bei den Amorys häufen sich die Haushaltsunfälle auf auffällige Weise – ein "Trautes Heim"? Eine Schildkröte verändert das Leben eines Jungen für immer. Die Polizei glaubt dem geständigen Mörder nicht. Und ein amerikanischer Arzt hängt einer toten und tödlichen Liebe nach. Vier Stories voller krimineller Energie.

Patricia Highsmith - Trautes Heim
Gelesen von Franziska Pigulla
Diogenes Verlag, erschienen Januar 2009
2 CDs, 2 Std. 17 Min.
ISBN 978-3-257-80238-2
9.90 Euro




Ladies of Crime – Kriminalgeschichten

Frauen haben so ihre eigenen Methoden, um sich zum Beispiel des Ehegatten zu entledigen, wie Ingrid Noll spannend demonstriert, und Kochkünste spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Bei Patricia Highsmith ist es ganz perfide: Eine Frau wird von ihrem Ehegatten ermordet, eine andere lässt ihn das Singledasein nicht lange auskosten. Doch die "Ladies of Crime" schreiben nicht nur über Beziehungskonflikte. Bei Joan Aiken spielen Schüler einem alten Lateinlehrer einen üblen Streich – mit ungeahnten Folgen. Bei Doris Dörrie wird nicht ungefährlich mit Messer und Gabel hantiert. Menschliche Abgründe sind ein Terrain, auf dem sich Crime Ladies wie Margaret Millar bestens auskennen.

Ladies of Crime – Kriminalgeschichten
Diverse Autorinnen, gelesen von Uta Hallant
Diogenes Verlag, erschienen Januar 2009
2 CDs, 2 Std. 37 Min.
ISBN 978-3-257-80234-4
9.90 Euro

Literatur Beitrag vom 05.01.2009 AVIVA-Redaktion 

   




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