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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 05.03.2009

Anja Mengel - Erfolgs- und Leistungsorientierte Vergütung
Yvonne de Andrés

Arbeitsrecht in der Praxis. Kurz, knapp und verständlich werden die Typen von erfolgs- und leistungsorientierter Vergütung für Ihre nächste Vertragsgestaltung vorgestellt.



Das Gehalt ist mehr als die Zusammensetzung aus zwölf Monatsgehältern. Gratifikation, Bonus, Prämie, Tantieme, Erfolgsbeteiligung, Provision, Aktienoptionen werden immer häufiger in der betrieblichen Praxis der Gehaltsgestaltung angewendet um das Kriterium der Qualität der erbrachten Leistung, also die qualitative Ausfüllung der Stelle, zu honorieren.

Wer in Gehaltsverhandlungen geht, sollte all diese Instrumente kennen und sie richtig anwenden. Erfolgs- und Leistungsorientierte Vergütung kann sowohl auf der Ebene eines Arbeitsvertrages, als auch einer Betriebsvereinbarung oder eines Tarifvertrages erfolgen. Auf die Rechtsgrundlagen für ein erfolgs- und leistungsorientiertes Vergütungssystem als auch auf die Grenzen der Gestaltungspraxis geht Anja Mengel detailliert ein.

Ihre Perspektive ist die der Juristin, die ArbeitgeberInnen in solchen Umgestaltungsprozessen berät. Ihre Ausführungen sind interessant, da sie dabei nicht schematisch vorgeht, sondern die einzelnen Schritte umfangreich erklärt und erläutert. Anja Mengel unterscheidet dabei, was hier übliche Praxis oder die Regel ist, welche Ausnahmen es gibt und welche Klauseln sie den ArbeitgeberInnen für die Vertragsgestaltung empfiehlt. Ebenfalls behandelt sie die Beendigungsmodalitäten, wie auch andere Sonderfragen als auch das zwingende Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates. Umfassend und komprimiert stellt die Autorin die Informationen zusammen. Hier können Sie viel für Ihre eigene Vertragsgestaltung lernen und möglichst streitigen Auseinandersetzungen aus dem Weg gehen.

Variable MitarbeiterInnenvergütung wird zunehmend bei Führungskräften angewandt. Erfolgs- und leistungsorientierte Vergütungselemente gewinnt in Unternehmen an Bedeutung, wenn es darum geht Fachkräfte an sich zu binden und so den Verlust von Human Kapital möglichst gering zu halten.

Der Bonus oder Prämie werden oft im Vertrieb angewandt, um vorab definierte Aufgaben oder Ziele von den ArbeitnehmerInnen zu erreichen. Die Erreichung ist Gegenstand einer Beurteilung, die sich dann auf die Höhe eines variablen Gehaltsbestandteils auswirkt. Der Bonus ist somit, so Anja Mengel: "eine Jahressonderleistungskondition, die stärker als die Gratifikation der Höhe nach variiert und dabei stärker die umfassende Leistung des Arbeitnehmers und ggf. auch dem Erfolg des Unternehmens abhängt." Da variable Vergütungen gesetzlich nicht konkret geregelt sind, sondern stark durch die Rechtsprechung geprägt werden ist es interessant und hilfreich, sich immer neu zu informieren und sich über aktuelle Neuerungen auf dem Laufenden zu halten.

Zur Autorin: Dr. Anja Mengel LL.M., ist Fachanwältin für Arbeitsrecht und leitet die deutsche Praxisgruppe Arbeitsrecht bei der Kanzlei WilmerHale in Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Restrukturierungen und Unternehmenstransaktionen sowie dem unternehmerischen Alltag, z. B. das Arbeitsvertragsrecht, die Einführung von modernen Vergütungssystemen, Haustarifverträge und Betriebsverfassungsrecht.

AVIVA-Tipp: "Erfolgs- und Leistungsorientierte Vergütung" ist ein gut verständliches juristisches Praxisbuch auch für Nicht-JuristInnen. Das Buch vermittelt eine vollständige Darstellung sämtlicher arbeitsrechtlicher Sonderleistungen. Die unterschiedlichen kommentierten Muster für die Vertragsgestaltung und Formulierungsempfehlungen ermöglichen eine schnelle Übersicht und helfen, Zeit zu sparen.

Anja Mengel
Erfolgs- und Leistungsorientierte Vergütung

5., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage
Erich Schmidt Verlag, erschienen Juni 2008
Kartoniert, 214 Seiten
ISBN: 9783503106646
29,80 Euro

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

"Ich verdiene mehr Gehalt" von Nicola Holzapfel.

Literatur Beitrag vom 05.03.2009 Yvonne de Andrés 

   




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