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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 29.10.2008

Ruud van der Rol, Lies Schippers - Die Suche
Alexandra Kasjan

In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Historischen Museum Amsterdam entstand die Schoa-Graphic Novel "Die Suche". Ziel des erfolgreichen Pilotprojekts ist es, SchülerInnen in Amsterdam, Ungarn und...



... in Deutschland über den Holocaust aufzuklären.

Seit Ende Januar 2008 testet das Anne Frank Zentrum in Berlin die Arbeitsmaterialien zur Graphic Novel "Die Suche", der Folgeband von "Die Entdeckung", der bereits Ende 2007 in deutscher Sprache erschienen ist. Das Comic entstand unter anderem in Zusammenarbeit der beiden niederländischen AutorInnen Ruud van der Rol, Lies Schippers und dem Zeichner Eric Heuvel. In Berlin und Nordrhein-Westfalen nehmen 18 Klassen an Gymnasien, Real-, Haupt-, Sonder- und Gesamtschulen am Pilotprojekt teil. "Die Suche" wird im Geschichtsunterricht der Klassenstufen 7 bis 10 sowie einer integrierten Klasse 5 bis 7 getestet. Die Graphic-Novel soll Diskussionen über den Holocaust initiieren.

Das Comic erzählt rückblickend die fiktive Geschichte der jüdischen Familie Hecht, die nach der Machtergreifung Hitlers in die Niederlande flüchtet. Während die Eltern in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert werden, gelingt es deren Tochter Esther zu fliehen und sich zu retten. Später, als ältere Frau, erzählt sie ihrer Familie und Freunden von der damaligen Zeit. Ihre schmerzhaften Erinnerungen, wie der Verlust ihrer Eltern, aber auch das Schicksal ihrer jüdischen FreundInnen und NachbarInnen, werden so wieder lebendig.

Laut einer Umfrage erzielte "Die Suche" bisher positive Reaktionen seitens LehrerInnen und SchülerInnen. Diese Tatsache ist insofern interessant, da sich der Gebrauch von Comics während des Schulunterrichts noch nicht durchgesetzt hat. Ein Kritikpunkt seitens der SchülerInnen ist jedoch, dass der Comicstreifen im Sinne des Ligne Claire-Stils, wie es im Fall "Tim und Struppi" der Fall ist, zu "brav" und "kindisch" gezeichnet sei.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesmodellprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und durch die Rothschild Foundation unterstützt.

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

"Ich war das Kind von Holocaustüberlebenden" von Bernice Eisenstein.
"Allein unter allen" von Miriam Katin.
"Alle Juden sind... - 50 Fragen zum Antisemitismus" herausgegeben vom Anne Frank Haus Amsterdam.


Zum Zeichner: Eric Heuvel wurde am 25.05.1960 in den Niederlanden geboren. Bevor er sich seiner künstlerischen Laufbahn widmete, arbeitete er als Zollbeamter und Geschichtslehrer. Sein erstes Comic "January Jones" über eine weibliche Pilotin in den 1930er Jahren wurde 1986 veröffentlicht. Weitere Infos und Kontakt unter:
www.lambiek.net

Zu den AutorInnen:

Ruud van der Rol
studierte in den Niederlanden Politikwissenschaften. Von 1978 bis 2008 war er fester Mitarbeiter des Anne Frank Hauses Amsterdam. Seit 2008 ist er freier Autor.

Lies Schippers studierte in Amsterdam Geschichte auf Lehramt und machte ihren Abschluss in Education Master. Seit mehreren Jahren ist sie feste Mitarbeiterin im Anne Frank Haus Amsterdam, Department of Education and Public Programms.

AVIVA-Tipp: "Die Suche" ist eine lehrreiche Bildgeschichte für Jung und Alt, in der mit Feingefühl über das Schicksal von Opfern zur Zeit des Nationalsozialismus erzählt wird. Thematisiert wird auch die Rolle von TäterInnen, MitläuferInnen und HelferInnen.

Die Suche
Szenario: Eric Heuvel, Ruud van der Rol, Lies Schippers
Zeichnungen: Eric Heuvel / Redhill Illustrations
Übersetzung: Waltraud Hüsmert
Kolorierung: J & M Colorstudio
Kreative Mitarbeit und Dokumentation: Jacqueline Koerts / Redhill Illustrations
Gestaltung: Karel Oosting
Produktion: Anne Frank Haus, Amsterdam
Weitere Informationen zu "Die Suche" unter: www.annefrank.de

Literatur Beitrag vom 29.10.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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