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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.06.2009

Annette Würthner - Die letzten Kinder des Meeres
Jana Muschick

Annette Würthners Debüt erzählt von der Freundschaft zwischen Manuel und der Nixe Evelina. Doch das Leben der Kinder wird von einer Gefahr aus den Tiefen der Meere bedroht. Fantasy-Abenteuer.



Einsamkeit

Der elfjährige Manuel lebt einsam und traurig bei seinem Vater. Er hat keine FreundInnen, seine Mutter ist bei der Geburt gestorben und sein Vater macht ihn für ihren Tod verantwortlich. Der Einzige in der Familie, der Manuel Liebe und Aufmerksamkeit schenkte, war sein Bruder Miguel – doch der ist seit Jahren spurlos verschwunden.

Da der Junge von den Kindern seiner Schule massiv gemobbt wird, verbringt er seine Freizeit größtenteils allein. Er zieht sich in eine Felsenschlucht zurück, die von einer einsamen Bucht umgeben ist. Hier kann Manuel vor sich hin träumen und wenigstens für kurze Zeit mit sich allein in Frieden sein.

Eine Freundin?

Als Manuel eines Tages in der Schule beschuldigt wird, gestohlen und gelogen zu haben und ihn sein Vater für das vermeintliche Verbrechen sogar noch beschimpft, zieht er sich weinend auf seinen Lieblingsfelsen zurück. Dort hört er einen wundervollen Gesang, von dem er sich angezogen fühlt. In den Wellen erkennt er schließlich das Gesicht eines jungen Mädchens, von dessen Schwimmkünsten er begeistert ist. Doch Evelina ist nicht nur irgendein Mädchen – sie ist eine Nixe und zugleich das letzte Nixenkind aller Ozeane.

Das dunkle Geheimnis der Meere

Evelina zeigt ihrem neuen Freund die aufregenden Welten des Meeres. Sie gibt ihm eine "Spezialalge", die Manuel essen muss und die es ihm ermöglicht, unter Wasser zu atmen. Die Nixe schenkt dem Jungen einen Fischschwanz und bewerkstelligt es durch viele kleine und größere Tricks, dass er ihre Welt besser kennenlernen kann. Manuel genießt das Zusammensein mit den Nixen, erfreut sich an den unterirdischen Welten und den fremden Speisen. Außerdem hat er zum ersten Mal das Gefühl, gemocht zu werden.

Die Harmonie der Freundschaft wird jedoch bald von einer düsteren Prophezeiung überschattet. Evelinas Eltern erzählen dem Jungen von der bösen Nixe Coralia, die vor langer Zeit vom Nixenvolk verstoßen wurde und als Racheakt alle Nixenkinder des Meeres entführen ließ. Seitdem müssen die Nixen um ihre Zukunft bangen, denn ohne Kinder ist auch der Fortbestand ihres Volkes ungewiss.

Während der Erzählung von Evelinas Eltern muss Manuel bald erfahren, dass auch er Teil der Prophezeiung ist – denn nur ein Mensch kann dem Meer seine Kinder zurück geben und Cordelia besiegen. Ängstlich, doch voller Liebe für seine neue Nixenfamilie bricht er auf, um das Geheimnis Coralias zu lüften und die Nixenkinder aus den dunklen Fängen der schwarzen Nixe zu befreien.

Zur Autorin: Annette Würthner, 1972 in Hamburg geboren, studierte Erziehungswissenschaften und arbeitete mit Kindern aus sozial benachteiligten Familien. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Köln, schreibt Geschichten für Kinder und spielt Violine in verschiedenen Orchestern und Ensembles. "Die letzten Kinder des Meeres" ist ihr erstes Kinderbuch.


AVIVA-Tipp: "Die letzten Kinder des Meeres" ist ein Jugendroman, in dem viele tradierte Motive auftauchen: eine schöne Meerjungfrau bezaubert einen traurigen Jungen mit ihrer Stimme, die neuen Welten des Meervolkes sind bezaubernd und gefahrenvoll zugleich. Doch Annette Würthner schafft mehr als eine mystische Welt voller Fabelwesen. Mit ihrem Debütroman gelingt es ihr, fern ab von kitschigen Liebesträumen eine Freundschaft darzustellen, die von Verantwortung und Vertrauen erzählt.
"Die letzten Kinder des Meeres" ist bezaubernd und spannend zugleich. Ein wunderbares Buch für Kinder ab 10 Jahren und zugleich ein interessanter Lesestoff für alle größeren Meer(jung)frauen, die gern erneut in ihre Mädchenträume als Nixen in unterirdische Tiefen hinab tauchen möchten.

Annette Würthner
Die letzten Kinder des Meeres

Fischer Schatzinsel, erschienen März 2009
Gebunden, 336 Seiten
ISBN-13: 978-3-596-85358-8
13,95 Euro

Literatur Beitrag vom 04.06.2009 Jana Muschick 

   




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