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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 08.10.2009

Elfensucher - Ruth und David Ellwand
Jana Muschick

Ein Roman über das Leben und Verschwinden von Isaac Wilde, eine gefährliche archäologische Suche, das Geheimnis der Elfen und das Abhanden kommen zahlreicher ElfensucherInnen...



Finden, ohne wirklich zu suchen

Der Fotograf David Ellwand wandert in den Fußstapfen von Conan Doyle und Rudyard Kipling durch die Landschaft der Downs, ein bizarrer und etwas unwirklicher Fleck von Ostengland in der Nähe des Ärmelkanals. In einem alten, zerfallenen Haus findet er eine von Spinnweben und Schmutz überzogene Kiste, die er gewaltsam öffnet, um den wundersamen Inhalt der Schatztruhe zu erkunden.

Doch was sein Auge erblickt, wird sein Leben verändern. In der Kiste befinden sich unzählige Flintsteine – also Feuersteine – mit Löchern, merkwürdige Masken, viele Fotografien sowie das Tagebuch von Isaac Wilde, festgehalten auf einem uralten Medium: alten Wachswalzen. Ellwand schafft es durch einen Freund, den Text auf den Walzen zum Klingen zu bringen, und erfährt dabei Unglaubliches aus dem Leben von Isaac Wilde, dem Elfensucher, einem bekannten Fotografen, der vor über 100 Jahren spurlos verschwunden war.

Das Tagebuch des Isaac Wilde

Wilde begann, die mündlichen Notizen, am 4. März 1889 die Grabungen eines Dr. Gibson Gayle fotografisch zu dokumentieren. Anstelle von uralten Vasen und den unsterblichen Überresten von Menschen fand er etwas viel Genialeres: nämlich Elfen! Natürlich schenkte man ihm und seiner Entdeckung keinerlei Aufmerksamkeit – er wurde eher als Spinner abgetan.

Die BewohnerInnen eines in der Nähe gelegenen Dorfes erzählen dem Fotografen die vielen Mythen um das Elfenvolk der Downs. Gleichzeitig benennen sie die archäologische Arbeit Gayles als großen Frevel, der die Wut des Elfenvolkes herauf beschwören wird. Wilde versucht, Gayle von den Grabungen abzuhalten. Doch selbst als es ihm gelingt, mittels eines extra dafür gebauten Hutes ein Bild von einem Elf zu machen, erntet er von Gayle nur Lachen und Verachtung. Dann passiert das unglaubliche...Wildes Wut über Gayle und der Zorn der Elfen scheinen sich miteinander zu verbünden. Plötzlich verschwindet Gayle und Wilde muss fliehen, da er der letzte war, der ihn gesehen hat.

Der Autor des Buches und gleichzeitig der Protagonist der Handlung, David Ellwand, will dem Grund des Verschwindens von Gayle auf die Spur kommen und erforscht die Umgebung der Downs mit Hilfe eines vermeintlichen Gerätes der Elfen. Was er dann entdeckt, verändert seine Wahrnehmung von Raum und Zeit...

AVIVA-Tipp: "Elfensucher" ist ein Buch, dessen Genre man nicht ganz bestimmen kann. Ist es Roman oder Biographie, gut geschriebene Fiktion oder einfach ein Fakt des Übernatürlichen, dem man sich nur allzu gern hingibt. Diese Tagebuchaufzeichnungen sind ein fantastisches Abenteuer, geschildert auf zwei Zeitebenen und illustriert mit zahlreichen, sehr interessanten Fotografien und unglaublichen Bildern.

Zu den AutorInnen:
David Ellwand ist Fotograf, Designer und Druckgrafiker. Er schuf "Elfensucher" in Zusammenarbeit mit seiner Frau Ruth. Beide leben in West Sussex, ganz in der Nähe der geheimnisvollen Funde, um die es in ihrem Buch geht.
(Quelle: Patmos Verlag)

Ruth und David Ellwand
Elfensucher

Übersetzerin: Ilse Rothfuss
The Mystery of the Fool & the Vanisher
Sauerländer Verlag, erschienen 15. September 2009
Gebunden, 104 Seiten
ISBN-13: 978-3-7941-9166-6
19,90 Euro


Literatur Beitrag vom 08.10.2009 Jana Muschick 

   




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