Jugendpresse Deutschland e.V. - Schülerzeitungshandbuch für junge Medienmacher - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Happy End AVIVA_gegen_AFD
Aviva-Berlin > Literatur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Romane + Belletristik
   Biographien
   Jüdisches Leben
   Sachbuch
   Graphic Novels
   Art + Design
   Lesungen in Berlin
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 28.01.2010

Jugendpresse Deutschland e.V. - Schülerzeitungshandbuch für junge Medienmacher
Claire Horst

Eine eigene Zeitung herausgeben? Auf den ersten Blick scheint das viel zu kompliziert. Dazu braucht es Geld, Technik und viele MitarbeiterInnen. Wer bisher nur wegen dieser Schwierigkeiten ...



... davor zurückgeschreckt ist, eine Zeitung ins Leben zu rufen, die oder der sollte zu diesem Handbuch greifen.

Denn es macht Mut und zeigt, dass professionelle journalistische Arbeit auch mit geringem Budget und bereits im jugendlichen Alter möglich ist. SchülerInnenzeitungen sind das bekannteste Medium, in dem Jugendliche selbst zu Wort kommen. Deshalb richtet sich das Handbuch vor allem an zukünftige SchülerzeitungsmacherInnen, die Tipps und Ideen sind aber auch für andere Publikationen gültig. Wer etwa ein Fanzine herausgeben will, stellt sich ähnliche Fragen: Wie finde ich MitarbeiterInnen? Wer macht das Layout – und wie? Wo soll die Zeitung gedruckt werden? Und wie bringe ich sie unter die Leute?

Das alles erfordert viel Engagement: "Eine Schülerzeitung ist fast wie ein Kleinunternehmen", sagt der 23-jährige Mitherausgeber Ory Daniel Laserstein. Bei der Organisation dieses Kleinunternehmens hilft das Buch, das 2005 von einer Gruppe junger JournalistInnen erstellt wurde und seither auch als Online-Ausgabe unter www.schuelerzeitung.de/handbuch frei zugänglich ist.

Die einzelnen Kapitel sind dabei analog zum tatsächlichen Ablauf einer Zeitungsgründung aufgebaut. Zuerst geht es um die Redaktionsorganisation. Wie jede/r bestätigen kann, der oder die schon einmal in einer Gruppe gearbeitet hat, müssen Termine und Verantwortlichkeiten festgelegt werden, damit alle wissen, wofür sie zuständig sind. Dann gehen die AutorInnen auf den Kern der Zeitung ein: auf das eigentliche Schreiben. Von der Themenfindung bis zu den einzelnen Textsorten wird alles durchgegangen, was angehende JournalistInnen wissen müssen.

Wie recherchiere ich Hintergrundinformationen zu einem Thema, über das ich berichten will? Anhand eines Beispiels aus dem Schulalltag zeichnen die AutorInnen nach, wie eine solche Recherche aussehen könnte. Und dann geht es ans Schreiben: Welche Textsorten gibt es überhaupt? Verständlich formuliert und unterhaltsam erläutert das Handbuch die Unterschiede zwischen den klassischen Textsorten Nachricht, Bericht, Reportage, Feature, Kommentar, Glosse und Kolumne. Zum Führen von Interviews finden sich ebenso hilfreiche Tipps.

Doch die Texte allein machen noch keine Zeitung aus. Auch diese Punkte finden hier Beachtung: So ist dem Layout ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem sich die wichtigsten Hinweise zu Programmen und Gestaltungsmöglichkeiten finden. Die verschiedenen Möglichkeiten, den Druck der Zeitung zu organisieren, werden durchgegangen, angefangen vom Schulkopierer bis zur professionellen Druckerei.

Ein umfangreiches Kapitel des Buches setzt sich mit einem ungeliebten Thema auseinander: mit der Finanzierung durch Werbung. Vielfältige Ideen von der Schaffung einer "Corporate Identity" über die klassische Plakataktion bis hin zu Wettbewerben, Anzeigenverkauf und Kooperationen werden präsentiert und bis ins Detail erläutert – wie werden Rücklagen gebildet, was sollte eine Anzeige kosten? Im Schlussteil geht es um die Alternative zur gedruckten, nämlich der Online-SchülerInnenzeitung.

AVIVA-Tipp: Das Besondere an diesem zwar knappen, aber sehr informativen Buch ist seine Haltung der Zielgruppe gegenüber: NachwuchsjournalistInnen werden ernstgenommen und erhalten umsetzbare Hinweise, die den Bezug zur Praxis immer erkennen lassen. Glossar und Anhang zum Presserecht machen das Büchlein zu einem wirklich nützlichen und hilfreichen Werk.

Zu den HerausgeberInnen: Jugendpresse Deutschland e.V.
Der Verein Jugendpresse Deutschland e.V. ist ein Bundesverband "von und für junge Medienmacher". Er bietet fast 300 Seminare jährlich an und stellt auch den Jugendpresseausweis aus. Der Verein führt seine Arbeit zum Großteil ehrenamtlich durch. Nach eigener Aussage vertritt der Verein 12.500 junge MedienmacherInnen.

Jugendpresse Deutschland e.V., Ory Daniel Laserstein (Hg.)
Schülerzeitungs-Handbuch für junge Medienmacher

Erschienen im November 2009
ISBN 978 3 839 135 907
12,90 Euro


Weitere Infos: www.schuelerzeitung.de/handbuch

Literatur Beitrag vom 28.01.2010 Claire Horst 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken