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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 15.08.2011

Jüdisches Paris - Alexander Kluy
Sharon Adler

In der Reihe "Stadtreisen zum Jüdischen Europa" erschien ein weiteres wunderbares Buch in dem österreichischen mandelbaum Verlag. Der 320 Seiten starke "city guide" führt die LeserInnen ...



... auf die Spuren jüdischer Geschichte dieser faszinierenden Stadt und liefert viel Wissenswertes über ihre ständigen und zeitweiligen BewohnerInnen, die Stadtgeschichte, Kultur, Politik und Gesellschaft.

Frankreich ist das Land, in dem heute die meisten Juden Europas leben, die Hälfte der 400.000 in Frankreich lebenden Juden wohnen in Paris, viele im 4. Arrondissement, dem Marais. Nach Paris hatten sich vor allem Juden aus West- und Osteuropa geflüchtet. Einen guten Überblick über das wechselvolle Schicksal der französischen Juden und ihrer Ansiedlung seit dem 6. Jahrhundert liefert die Einleitung "Kurze Geschichte der Juden in Paris", die wieder einmal deutlich macht, wie sehr das Glück der Juden von dem Wohlwollen der jeweiligen Machthaber abhing.

Heute zeichnet sich die Stadt durch ein äußerst lebendiges jüdisches Leben aus, das so vielfältig ist wie das europäische Judentum an sich: aschkenasische, sephardische, tunesische, algerische und osteuropäische Mitglieder gehören zur Pariser Gemeinde, in es der Legende nach mehr koschere Restaurants gibt als in New York.

Ähnlich wie die US-amerikanische Metropole oder Berlin war auch Paris schon immer ein Magnet für Künstlerinnen, LiteratInnen, Theaterleute. EmigrantInnen aller Couleur fanden hier ein neues Zuhause und einen kreativen Wirkungsort, der sie inspirierte. Ihnen und ihren Spuren widmet sich der Band Jüdisches Paris von Alexander Kluy, erschienen in der Reihe "Stadtreisen zum Jüdischen Europa"

Gegliedert in die zwanzig Arrondissements erzählt der Autor die Geschichte dieser Orte und seiner BewohnerInnen: Serge Gainsbourg, Irène Némirovski, Artur Rubinstein, Izis, Édith Piaf, Barbara, Joseph Roth, Siegfried Kracauer, Walter Benjamin, Billy Wilder, Peter Lorre, Man Ray, Camille Pissaro, Susan Sontag, Jacques Derrida, Gisèle Freund, Simone Signoret, Paul Celan und viele andere mehr. Die LeserInnen begleiten sie in diesem Band zu ihren ersten, zeitweiligen oder letzten Wohnorten oder Ateliers, besuchen Bibliotheken, Hotels oder Theater. Dank der genauen Angaben können die LeserInnen vielen Orten heute noch nachspüren, doch jedes Gebäude existiert noch heute oder ist in seinem Originalzustand erhalten.
Durch die Kurzbiographien und die Abbildung von Originaldokumenten erfahren sie zudem vieles aus dem Leben und Wirken von über 1.000 Persönlichkeiten. Ein kleines Glossar sowie eine Auflistung der Einrichtung Jüdischen Lebens in Paris runden den mandelbaum city guide ab.

Zum Autor: Alexander Kluy ist Journalist, Kritiker und Autor. Zahlreiche Veröffentlichungen in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften (u.a. Die Welt, Der Standard, Literaturen, Jüdische Allgemeine, Psychologie Heute). Bei Mandelbaum erschien von ihm "Jüdisches München".

AVIVA-Tipp: Viel mehr als nur ein Reiseführer ist der Band "Jüdisches Paris", der große Lust darauf macht, sich auf die derer Spuren zu begeben, die diese Stadt maßgeblich geprägt haben.

Jüdisches Paris
Alexander Kluy

Mandelbaum Verlag Wien, erschienen 2011
320 Seiten, Format 12,5x21, mit Lesebändchen
22,90 Euro
ISBN: 978385476-358-1
www.mandelbaum.at


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Oksan Svastics - Jüdisches Istanbul

"Die Kinder von Paris" ein Film von Rose Bosch

"Die Hunde und die Wölfe" von Irène Némirovsky

Esskulturen. Gutes Essen in Zeiten mobiler Zutaten , herausgegeben von Andrea Heistinger und Daniela Ingruber, erschienen im Mandelbaum Verlag

Literatur Beitrag vom 15.08.2011 Sharon Adler 

   




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