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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.05.2011

Edith Wharton - Traumtänzer
Sabine Grunwald

Susy und Nick, verliebt und frisch verheiratet, nutzen die Annehmlichkeiten ohne Bedenken aus, die ihnen ihre reichen Freunde bieten, bis ihre Abhängigkeit beinahe ihr gemeinsames Glück zerstört



Susy und Nick gern gesehene Gäste bei der High Society der 20er Jahre, sind jung, schön, geistreich, unterhaltsam und arm. Mit Humor und Esprit schmarotzen sie sich von einer Sommerfrische zur nächsten und leben sorglos in den Tag hinein. Ihre Liebe und Ehe haben sie mit dem Passus besiegelt, dass eine Trennung jederzeit möglich ist, sollte ein vermögender Heiratspartner ein finanziell sorgenfreies Leben ermöglichen. Die LeserInnen reisen mit ihnen in eine verwunschene Villa an den Comer See, nach Venedig in einen Palazzo und lernen die exklusiven Salons in London und Paris kennen, wo sich die Reichen und Schönen zu treffen pflegen.

Die ersten Wolken in ihrem Honeymoon ziehen auf, als die Abhängigkeit des jungen Paares von ihren jeweiligen GastgeberInnen immer deutlicher zutage tritt und Dienste gefordert werden, die Nick mit seiner moralischen Grundeinstellung nicht vereinbaren kann. Als er erfährt, dass seine Frau Briefe an den Ehegatten ihrer aktuellen Gönnerin abschickt, um deren Ehebruch zu tarnen, kommt es zum Bruch zwischen den beiden Jungvermählten. Nick verlässt seine geliebte Susy, die von ihrem alten Freund Streff, der inzwischen ein Vermögen geerbt hat, umworben wird. Alles scheint darauf hinzuweisen, dass sich die Beiden sich für immer verloren haben, doch lesen Sie selbst...

Edith Wharton, profunde Kennerin der Welt der Reichen und Schönen, zeigt in ihren gesellschaftskritischen Romanen deutlich, dass hinter der Fassade der Unbekümmertheit Schmerz und Einsamkeit lauern und die Angst vor Krankheit, Alter und Tod.

AVIVA-Tipp: Trotz des scheinbar leichten und spöttischen Tons, den die Schriftstellerin Edith Wharton in ihrem Roman anschlägt, seziert er treffend und kritisch die oberflächliche Vergnügungssucht der High-Society und offenbart schonungslos die Kehrseite der Gier nach Reichtum und Macht.

Zur Autorin: Edith Wharton (1862-1937) stammte aus einer reichen, angesehenen New Yorker Familie und verbrachte ihr Leben in der Gesellschaft von KünstlerInnen und SchriftstellerInnen, darunter Henry James, Aldous Huxley und André Gide. Ab 1906 lebte sie in ihrer Wahlheimat Südfrankreich.. 1921 erhielt sie den Pulitzerpreis, 1923 verlieh ihr die Yale University als erster Frau die Ehrendoktorwürde; es folgten die Goldene Medaille des National Institute of Arts and Letters und die Aufnahme in die American Academy of Arts and Letters. Die Meisterin der realistisch-gesellschaftskritischen amerikanischen Literatur feierte ihre großen Erfolge mit Die Zeit der Unschuld (verfilmt von Martin Scorsese) und Das Haus der Freude.
Edith Wharton gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen Amerikas.
(Quelle: Verlagsinformation).

Edith Wharton
Traumtänzer

Originaltitel: The Glimpses of the Moon (erschienen 1922)
Aus dem Amerikanischen von Inge Leipold
Edition Ebersbach, erschienen März 2011
423 Seiten, Halbleinen
24,80 Euro
ISBN 978-3-86915-041-3

Literatur Beitrag vom 16.05.2011 Sabine Grunwald 

   




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